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Thread: Deutschland / München

  1. #1

    Deutschland / München

    Hallo,

    es muß doch auch hier im Raum München oder Bayern Leute geben die nicht nur Interesse an einer Kastration haben, sonder bereits chemisch oder chirurgisch kastriert sind.
    Meldet euch doch mal. Habe großes Interesse mich mit euch auszutauschen. Man fühlt sich doch bestimmt besser wenn man mit jemandem offen darüber reden kann und nicht
    auf Unverständnis oder gar blankes Entsetzen stößt.

    Ich selbst nehme seit 3 Monaten Depo Provera und mein Testosteronspiegel ist derzeit bei 0.69 ng/ml. Kastraten liegen unter 0.2 ng/ml.

    Also, meldet euch.

    Grüße,
    Snickers
    two parts of a man are unnecessary....

  2. #2

    Re: Deutschland / München

    Hallo Snickers,

    bin erst seit drei Tagen auf Depo Provera, Du hast recht, währe nett, wenn sich einige Leutchen melden würden, die die Dinger schon los sind.
    Teste zuerst einmal die chemische Variante, bei Gefallen möchte ich die Hoden operativ entfernen lassen, ev. aber auch mittels Ethanol Injection die Eier zerstören.

  3. #3
    MikeGermany
    Guest

    Re: Deutschland / München

    Hey!
    Auch ich komme aus Deutchland, auch ich bin grade auf Depo Provera. Aber irgendwie scheints bei mir nicht zu klappen. Ich habe es erst mit Androcur probiert, die Wirkung setzte irgendwie nicht ein, die Erektionen wurden weniger, aber trieb usw blieb vollkommen. Nach 2 Monaten hab ichs dann abgesetzt. 3 Wochen später habe ich Depo Provera geordert und somit vor 5 Wochen die erste Spritze gesetzt. Ne Woche später die zweite. Als nach weiteren zwei Wochen immer noch nichts passierte, die Wirkung vom Androcur wohl endgültig nachließ und ich immer Spitzer wurde und mehr Onanierte als alles andere setzte ich die dritte Spritze. Tja, das war vor 2 Wochen, und wirken tut es immer noch nicht. Zur info : ist Depo Progevera von Goldpharma.
    Ich denke ich werde mir wieder Androcur besorgen. Auch wenns deutlich teurer war wirds wohl auf Langzeit besser wirken.

    Ach ja, auch ich mache das um zu testen wie es ist, mal sehen, vielleicht ein Jahr lang, dann wird Urlaub in Thailand gemacht

    MfG
    Mike

  4. #4

    Re: Deutschland / München

    Hallöchen,

    mit dem Depo Progevera habe ich auch schon geliebäugelt. Schade, dass es anscheinend nicht zu klappen scheint. War denn die Lieferung eigentlich problemfrei? Gegen einen kleinen "Urlaub" in Thailand hätte ich auch nichts einzuwenden. Habe aber gehört, dass die OP da nicht mehr so einfach zu bekommen ist wie noch vor einigen Jahren...

    Grüße, Chrissi

  5. #5
    Pflasterritter
    Guest

    Re: Deutschland / München

    Es gibt einen Laden der verkauft kleine grüne Gummiringe und die passende Zange zum Aufdehnen der Ringe, aber das ist dann endgültig. Wie das Feeling ist kann ich nicht sagen. aber das schafft Tatsachen

  6. #6

    Re: Deutschland / München

    Die Gummiringe bekommt man in nahezu jeder landwirtschaftlichen Warengenossenschaft. Ebenso die dazugehörigen Gummiringe.

    Vielleicht nicht gerade die grünen, so aber doch die orangen!

    Endgültige Tatsachen sollte man aber auf diesem Wege nicht schaffen. Die Risiken sind viel zu hoch. Außerdem ist es kaum möglich, die Gummiringe über einen längeren Zeitraum zu ertragen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Schmerzen werden einfach viel zu groß. Man(n) wäre gezwungen, über die gesamte Zeit Schmerzmittel zu sich zu nehmen.

    Aber, es kommt der realen Kastration sehr nahe.
    Zumindest für das Kopfkino!
    "Was wäre wenn?"

  7. #7
    MikeGermany
    Guest

    Re: Deutschland / München

    Joa. Und hast dir schon mal so eine Narbe angesehen? Nein danke, so was häßliches will ich nicht haben... vor allem ist dann da alles miteinander vernarbt, was zu argen Problemen führen kann. Ich hab mirch mal im Chat mit einem Australier unterhalten der mir auch Bilder geschickt hat, vorher, dabei, nachher, und nachher sah soooo schlecht aus, er sagt es schmerzt wenn er sich nach vorne beugt und so weiter. Er bereut die Kastration an sich nicht, nur das er es so gemacht hat und empfiehlt das bloß niemandem. Ich hab mir wieder Androcur bestellt, damit kann ich super leben.
    MfG

  8. #8

    Re: Deutschland / München

    Hallo,
    ich komme aus dem Raum Dortmund und bin seit 5 Jahren chemisch kastriert. Die Ergebnisse sind genau gleich, wie eine physische Kastration. Der Unterschied ist jedoch der, dass eine Spritze nur für 6 Monate wirkt. Danach fangen die Hoden wieder an zu arbeiten. Allerdings verlieren sie jedes Mal ein wenig an Kraft. Du kannst hier im Board ja genau nachlesen, welche Auswirkungen es gibt. Diese treffen auf mich auch zu:

    Hitzewallungen, langsamerer Körperhaarwuchs, etwas depressive Stimmung manchmal, reduziertes Libido, kleinerer Penis, keine nächtlichen Erektionen, Erektionsschwierigkeiten beim Sex, Gewichtszunahme, ruhiger, gelassener, sozial verträglicher, ausgeglichener, verständnisvoller, rücksichtsvoller, weniger agressiv, umgänglicher, weniger dominant.

    Wir können uns gerne aber auch mal per PN austauschen.

    Ich suche inständig jemanden, der mir die Hoden entfernt: sicher und kostengünstig. Es muss doch in Europa möglich sein, dies hinzubekommen. Wer kann mir hier helfen?

  9. #9

    Re: Deutschland / München

    Zunächst einmal muß ich meinenletzten Beitrag ein wenig korrigieren:

    Im gut sortierten Landhandel erhält man die Gummiringe und die Zange!
    Zu vergleichsweise günstigen Konditionen.
    Es herrscht Selbsbedienung.
    Man(n) geht zum Regal, nimmt was man braucht und geht bezahlen.
    Alles völlig anonym und ohne dumme Fragen oder Gesichter.
    Verpackt wird das dann in einer Tüte vom z.B. Raiffeisen- Markt.

    Dezenter geht es nun wirklich nicht.

    Jetzt zurück zum eigentlichen Thema:

    Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema der Kastration, speziell mit meiner!
    Aus diesem Zweck habe ich mir auch bereits einen Elastrator (s.o.) und eine Burdizzo angeschafft.
    Bisher habe ich die Möglichkeit, die chemische Kastration, quasi als "Testphase" zu nutzen, von mir gewiesen.

    Frei nach der Devise:
    Wenn schon - denn schon!

    Nur komme ich nach reiflicher Überlegung zu dem Schluß, daß eine vorübergehende Testphase eigentlich gar nicht so dumm ist.

    Und genau da beginnt mein Problem:
    Ich spiele zwar mit dem Gedanken, mich Kastrieren zu lassen!
    Aber ich will nicht das Geschlecht wechseln!

    Es sind einige "Nebenwirkungen" meiner Eier, die mich stören:
    Es gibt Situationen, da würde ich gerne rationaler reagieren und nicht "Schwanzgesteuert"!
    Ich hasse das Gefühl, wenn mir der Sack an den Oberschenkeln "festklebt"!
    Auch stört mich hin und wieder diesese "baumelige Etwas" zwischen den Beinen.
    Und ich hasse es, wenn ich mitten in der Nacht wach werde, geweckt durch meinen "kleinen Freund", der gerade über die Toppen geflaggt hat. Und sich dabei anfühlt, er würde jeden Moment platzen.

    Mit diesen Gründen zum Arzt zu gehen, um sich kastrieren zu lassen, dürfte wohl eher eine Überweisung zu einem Psychologen, wenn nich gar in die Psychiatrie nach sich ziehen. Weniger das gewünschte Rezept.

    Daher stellt sich mir die Frage nach der Verfügbarkeit entsprechender Medikamente.
    Auf der anderen Seite sind mir die Risiken bewußt, sich diese über das WWW zu beschaffen.
    Mit einigen Nebenwirkungen kann ich mich arrangieren. Da gehört dann halt zu, daß die Produktivität der Hoden eingeschränkt wird. Oder der Penis schrumpft.
    Für jemanden, der eh mit dem Gedanken spielt, freiwillig auf seine Zeugungsfähigkiet zu verzichten, kein wirklicher Verlust.

    Andere Nebenwirkungen sind da schon ernster.

    Also nochmals:
    Wo bekommt man solche Mittel her, eventuell mit ärztlicher Kontrolle, ohne gleich in der Psychiatrie zu landen?
    Unter der Wahrung der Anonymität!
    Und ich spreche jetzt nicht von der ärztlichen Schweigepflicht!

    In Zeiten, in denen Frau ein Neugeborenes völlig legal in einer "Babklappe" ablegen darf, ohne ihre Identität preisgeben zu müssen, sollte Mann es erlaubt sein, sich seiner "Männlichkeit" entledigen zu können, ohne seine Identität offenbaren zu müssen.

  10. #10

    Re: Deutschland / München

    Hallo "dertreuehusar"

    was nimmst Du?
    Nehme selbst depo progervera, seit 2 Wochen, die Wirkung ist geschätzt 60 - 70 %. Habe mit zwei Portionen angefangen und vor 4 Tagen die dritte Injektion gemacht. Alle in den linken Oberschenkel, weil Po ist mir zu schwierig.

    Was die chirurgische Variannte betrifft, in Belgien gabs mal ne Klinik, aber der Chirurg ist verstorben. Ansonsten gibt es sicherlich noch Leute die es im "Untergrund" machen.

  11. #11

    Re: Deutschland / München

    Hallo Leidensgenossen,

    finde es wirklich toll, daß sich doch noch ein paar aus Deutschland gemeldet haben. Aber es gibt doch bestimmt noch mehr die den Wunsch zu einer chemischen oder realen Kastration haben oder es schon sind???
    Wir wollen durch eure Erfahrungen profitieren, also meldet euch.....

    @DerTreueHusar:
    welches Mittel verwendest du? Eine Wirkzeit von 6 Monaten scheint genial zu sein...
    two parts of a man are unnecessary....

  12. #12

    Re: Deutschland / München

    @nosexatall:
    dein Vergleich mit der Babyklappe ist klasse.
    Bin auch der Meinung, daß das Gesetz zur freiwilligen Kastration sofort abgeschafft werden muß. Jeder hat das Recht über sich selbst zu entscheiden.
    two parts of a man are unnecessary....

  13. #13
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    Re: Deutschland / München

    Hi Ihr,

    schöne Grüße aus dem schönen Frankenland

    Lese hier schon seit rund 15 Jahren mit - natürlich nicht permanent, eher "schubweise". Wobei ich sagen muss, mein Interesse an einer chemischen Kastration hat über die Jahre massiv zugenommen, so dass ich mal davon ausgehe, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis ich auch an der Nadel hänge

    Grundsätzlich habe ich das gleiche Problem wie nosexatall: Meinem Hausarzt möchte ich mich mit diesem Thema nach Möglichkeit nicht anvertrauen, da ich nicht denke, dass er das auch nur ansatzweise verstehen wird. Hätte kein Problem damit, regelmäßige Bluttests und die Überwachung meiner Injektionen beim Endokrinologen aus eigener Tasche zu bezahlen; die Frage ist nur, wie geht man so etwas an; wie findet man einen Facharzt, der so etwas (mit-) macht?

    Und dann ist da noch die Frage nach dem "richtigen" Mittel und der "richtigen" Dosierung: Hier im Forum scheint jeder eine andere Dosierung zu nehmen. Es gibt zwar das "Protokoll" zur Dosierung hier im Forum, aber das ist doch recht dünn gehalten bezüglich der genauen Auswirkungen der einzelnen Medikamente...


    LG

  14. #14
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    Re: Deutschland / München

    @mobbkopf: Ich schätze das Problem mit den Hausärzten haben etwa 97%.
    Einfach "mal eben so" das funktioniert nicht. Wie in einem anderen Beitrag erwähnt,
    sticht das Gesetz wieder einmal und auch wenn man das versucht zu umgehen (legalerweise) ist es ein ewiger Weg.
    Bei den Dosierungen ist es nunmal individuell. Jeder regiert anders/unterschiedlich.
    Die auf solchen Packungen angegeben Durchschnittsdosierungen geben keine
    Garantie wie, wann und in welchem Ausmaß die Wirkung eintritt/anhält.
    Bei einem treten schwere Leberschäden auch bei geringer dosierung, schnell. Bei
    anderen gar nicht. Deswegen fallen diese Mittel im Bürokratenstaat DTL eben unter das
    TSG und dem FwK-Gesetz. Auf eine Änderung oder Wegfall derer würde ich mal nicht
    hoffen.
    Lg Temmy
    to live without is live with more

  15. #15

    Re: Deutschland / München

    Also bleibt einem nichts anderes übrig, als den Sprung ins kalte Wasser zu wagen und ....

    Dabei böte gerade die chemische Variante die Möglichkeit der Testphase!
    Eine Kastration hat gravierende Veränderungen zur Folge. Es werden ja nicht nur die Hoden entfernt. Die Produktion von Testosteron kommt nahezu zum Erliegen.

    Damit ist aber eine Veränderung der Persönlichkeit verbunden.
    Auch liest man immer wieder etwas von Depressionen.

    Die Nachwirkungen treten auch in Folge der chemischen Kastration auf. Nur mit dem Unterschied, daß diese durch Absetzen der Medikamente wieder rückgängig gemacht werden können.

    Sind die Bällchen erst einmal weg, dann nicht!

    Ich sage ja nicht, daß eine Medikation nicht über Nebenwirkungen verfügt. Daher gehört diese Variante dringend unter ärztliche Beobachtung. Nur landen wir dann wieder bei dem Problem, daß der Besuch beim Hausarzt nicht unbedingt zum gewünschten Ergebnis führen wird.

    Dabei kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, das die Gesellschaft mit einer gewissen Doppelmoral handelt:

    Eine Verstärkung des Geschlechtes ist durchaus legitim. Brustvergrößerungen bei Frauen sind keine Seltenheit.
    Auch Penisvergrößerungen werden ausgeführt.
    Ach, wenn Mann nicht gerne darüber spricht.

    Warum also ist eine Verminderung des Geschlechtes nicht möglich?

    Eine Geschlechtsumwandlung, wenn auch unter Schwierigkeiten bzw. Auflagen, dagegen schon?

    Wenn Man(n) seine männlichkeit aufgeben will, ohne gleich als Frau leben zu wollen, warum darf er das nicht?
    Auch nicht nach einer Testphase?

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