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Es dauerte eine ganze Zeit, bis Anna wieder ihre Augen aufmachte. Tatsächlich geschah es erst, als sie geweckt wurde. Nicht durch einen der Mitarbeitet oder einem der Mädchen, sondern einfach nur durch eine kalte Dusche. Sie schrie auf, als das eiskalte Wasser ihren nackten, verschwitzten Körper berührte. Sie schlug die Augen auf, wimmerte, als das Wasser nicht aufhörte. Einige Sekunden lang musste sie noch durchhalten, bis es aufhörte. Sie blinzelte und versuchte sich zu bewegen. Erst jetzt merkte sie, dass sie noch immer in dem Apparat gefesselt war. Ein Schrei hinter ihr verriet ihr, dass sie noch immer in dem gleichen Fließband war wie vorhin. Wann auch immer vorhin war.
Ihr Unterleib brannte inzwischen wie verrückt. Es schmerzte wie niemals zuvor. Ruckelnd setzte sich das Fließband weiter in Bewegung. Endlich kamen sie aus der Dunkelheit heraus in einen hell erleuchteten Bereich. Als Annas Apparat in diesem stehen blieb, wurde sie von mehreren Sensoren abgetastet. Sie sah die kurzen Lichter aufblitzen und über ihren Körper fahren. Dann ging es schon weiter. Als vorne wieder Aufschreie begannen, biss sie sich auf die Lippen. Was würde denn nun mit ihnen passieren? Immerhin hatte man ihnen doch die Weiblichkeit schon gestohlen, oder? Oder war es möglicherweise eine Art Nachoperation, für den Fall, dass der erste Apparat nicht alles richtig gemacht hatte? Nein, die Schreie waren regelmäßig und in dem Takt, wie sie sich das Fließband bewegte. Da es allmählich wieder in einen dunkleren Bereich ging, konnte Anna nicht sehen, was vor ihr geschah. Aber sie merkte an dem Schrei direkt vor ihr, dass sie als nächstes dran war. Das Band fuhr nach vorne und hielt an. Es war zwar dunkel, aber dieses Mal konnte sie wenigstens ein wenig was erkennen. Als das Band hielt, fuhren vor ihr zwei Krallen aus. Diese legten sich blitzschnell über ihre Brüste und injizierten ein Mittel. Es fing sofort an zu kribbeln und zu brennen. Nun schrie auch sie auf. Das Gerät war noch nicht fertig, denn die Krallen schlungen sich enger um ihre Brüste, legten jeweils einen breiten Ring an den Ansatz und zogen diesen dann enger. Fast zeitgleich zogen die Krallen die Ringe zu sich heran und pressten die Brüste sozusagen aus. Wimmernd musste Anna mit ansehen, wie der gesamte Inhalt ihrer beiden Brüste in Gefäße gepresst wurde. Das ihr injizierte Mittel hatte anscheinend das dortige Gewebe verflüssigt. Anna jammerte und schrie, als die Krallen die nun lose hängende Haut abschnitten und blitzschnell vernähten. Zwei kleine Laser fuhren über die Narben und sorgten dafür, dass die Haut fast sofort verwuchs. Es sah nunmehr so aus, als hätte Anna niemals Brüste besessen. Tränen rannen ihr über die Wangen. Dann setzte sich das Gerät wieder in Bewegung. Es hatte keine zwanzig Sekunden gebraucht. Sie wünschte sich, sie könnte wieder in Ohnmacht fallen, aber es gelang ihr nicht. Sie blieb die restliche Strecke hellwach. Als sie endlich am Ende angekommen waren, standen schon ein paar Sicherheitsleute dabei. Aber als die Fesseln geöffnet wurden und jedes Mädchen wieder zitternd auf beiden Beinen stand, war niemand mehr, der noch Widerstand leisten wollte. Jetzt war es ja ohnehin zu spät. Sie wurden zurück in den Umkleideraum gebracht, wo sie sich umziehen mussten. Die Frau von vorhin war erneut da, aber dieses Mal machte sie weniger Druck, sondern wartete mit einem breiten Grinsen, während sich die Mädchen anzogen und gegenseitig anschauten. Sie waren alle flach wie ein Brett. Vorsichtig und heimlich tastete Anna an ihrem Unterleib, zuckte aber sofort zusammen, als sie den Schmerz spürte. Seufzend zog auch sie sich wieder an und verließ mit dem Rest der Gruppe den Raum. Bevor sie nach draußen durften, mussten sie sich alle noch einmal in einer Reihe aufstellen. Die Frau nahm dann den Personalausweis einer jeden, bearbeitete ihn kurz mit einem Gerät und händigte ihn dann wieder aus. Als Anna ihren wieder bekam, konnte sie sehen, was die Frau geändert hatte. Auf dem elektronischen Ausweis war nun unter dem Stichwort Geschlecht lediglich ein kurzer Strich. Sie steckte ihn langsam wieder ein und blickte sich um. In dem Hof stand bereits ihr Bruder mit gesenktem Kopf. Ihm war es wohl ähnlich ergangen. Aber so war nun einmal das Gesetz. [Das ist das Ende dieser Geschichte. Für Feedback, Verbesserungsvorschläge und Ideen bin ich immer offen: Der_Adler1@web.de]
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