Sportschule - Teil 4 - German
By: sven_lund

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Sportschule, Training, Hoden, Untersuchung


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Nun griff der Arzt zum rechten Hoden, dem kleineren der beiden Keimdrüsen von Marcus. Aber auch dieses Ei hatte eine beachtliche Grösse. „Testis dextrum, Epididymis“ hörte er den Arzt sagen.

Und wieder reichte ihm der Assistent etwas. Marcus dachte er wisse schon was kommt, war doch sein rechter Hoden schon in den tastenden Fingern des Arztes. Aber was wohl das letzte Wort bedeutete? Marcus bemerkte, dass der Arzt, nach etwas tasten, nicht direkt sein rechtes Ei mit den Fingern fixierte, sondern etwas das leicht über der fleischigen kugel war. Nein, dachte er such und schon hatte er einen Höllenschmerz im Unterschreib! Verdammt, was macht er da? Marcus konnte gar nicht richtig denken, er musste laut rausschreien. „Das ist nur die ersten paar Mal so, das wird sich legen“. Es sollten beruhigende Worte des Arztes sein. Aber für Marcus was das jetzt absolut keine Hilfe. Er wusste nicht ob es ein ziehender oder stechender Schmerz aus der Hodensackgegend war. Es tat einfach noch mehr weh als vorhin.

Und wieder kam es ihm unendlich lange vor. Marcus merkte schon gar nicht mehr, dass der Arzt dem Assistenten wieder etwas zurückgab. Dann hörte er den Arzt zu ihm sagen: „Tapferer Junge, dreh dich jetzt um und leg dich etwas hin und dann zieh dich wieder an“. Marcus machte was ihm gesagt wurde. Als er dann auf dem Rücken lag hätte er sich am liebsten zwischen die Beine gelangt und gefühlt, ob noch alles da ist. Aber er traute sich nicht. Er wollte eigentlich so schnell als möglich weg. Also stand er nach kurzer Zeit auf und zog sich an. Währendessen klingelte das Telefon und er Arzt musste an den Apparat. So war es am Assistenten Marcus zu sagen, dass er sich jetzt bei Trainer Pit melden soll. Als Marcus die Behandlungstür hinter sich schloss, war er froh, dass er das ganze überstand hatte.

Der Arzt hat mittlerweile den Anruf beendet und wendete sich Ralf zu, dem Assistenten. „Du, ich muss sofort ins Uniklinikum. Kannst du das bitte hier fertig machen und den Bereitschaftsdienst übernehmen?! – Danke dir“. Ohne dass Ralf noch etwas sagen kann, verschwindet der Arzt aus dem Raum.

Ralf ist ebenfalls Arzt, Fachrichtung Urologie, und unterstützt seit gut einem Jahr den Sportarzt hier. Rafl kennt die Abläufe mittlerweile gut.

Bei Neuentretenden wie Marcus wird in einen Hoden (in der Regel den Grösseren, sofern ein Unterschied besteht) eine Flüssigkeit eingespritzt. Sie soll das weitere Wachstum des Hodens regulieren. Ralf musste aufgrund der Hodengrösse von Marcus 15 ml in die Spritze aufziehen. Normal war bisher 10 ml. Aber in letzter Zeit funktioniert die Rekrutierung der Jungs immer besser und es kommen fast nur noch Jungs mit sehr gut ausgebildeten Geschlechtsteilen. Diese Spritze wirft Ralf nun in den Abfall.

Die andere Spritze ist im Gegensatz zur ersten nicht leer. Hier wurden Marcus eben Spermien direkt aus dem Nebenhoden abgezogen. Ralf bekommt immer eine leichtes Kribbeln in seinem Beutel, wenn er eine solche Spritze in den Händen halt. Er weiss, was der Junge da für Schmerzen aushalten muss. Er hat dies mit einem Studienkollegen jeweils gegenseitig geübt, aber das ist eine andere Geschichte. Ralf schaut sich den Inhalt an und erfasst die Menge auch im Computer. Beeindruckend was der Arzt da noch aus dem Nebenhoden rausgeholt hat, eigentlich schade für Marcus, denkt er sich. Dann spritzt er die Flüssigkeit in einen kleinen Behälter und wirft auch diese Spritze weg.

Mit einem Klick schliesst er das File von Marcus uns lehnt sich etwas zurück. Dabei gleitet sein Blick zwischen die Beine und er sieht einen grossen nassen Fleck. Scheisse, schon wieder dieser Vorsaft. Jetzt muss ich wirklich etwas dagegen machen, denkt er sich. Für heute waren keine Untersuchungen mehr geplant, daher hofft Ralf auf einen ruhigen Vormittag. Er hatte sich vorgenommen, die kommenden Untersuchungen und Eingriffe vorzubereiten und etwas liegengebliebene Arbeit aufzuarbeiten. Da Platze auf einmal ein Betreuer der Turmspringer in sein Büro...



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