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Reckenweib Teil 2
Als sie ihn mit kräftigen Bewegungen ritt, da wurde Aziza klar, dass sie nun ganz und gar Banu Guschasp war. Nein – sie war mehr als sie. Sie würde den Mann unter ihr nicht mit einem heroischen Säbelhieb kastrieren; sie würde es bedächtiger angehen. Subtiler. Sie ließ von ihm ab, erntete einen irritierten Blick aus seinen großen blauen Augen. Die schwellende Lanze zwischen seinen Beinen erhob sich drängend, glänzte feucht. Als er begriff, was sie vorbereitete lächelte er. Aziza verband dem Mann die Augen, schnürte Arm- und Fußgelenke an die Bettpfosten. Philipp konnte durch den seidigen Stoff nur hell und dunkel wahrnehmen. Er hörte ihre Bewegungen, bedächtig und sicher. Fast war es ihm, als nähme er die akustischen Reize ebenfalls durch einen Schleier war. Rascheln hörte er, Geräusche wie Metall auf Metall. flackerndes Feuer. Etwas wurde auf seinen Bauch gelegt, etwas Leichtes. Was sollte er davon halten? Es war erregend, aber auch ein wenig beängstigend. Seine Gedanken wurden unterbrochen, als er ihre schlanken Finger an seinem Glied spürte. Sie begann mit sanften, reibenden Bewegungen, spielte mit seiner Vorhaut, dem Bändchen. Sehen und Hören –diese Sinne waren nun nicht mehr nur gedämpft, sie vergingen ihm unter der überwältigenden Präsenz ihrer Handbewegungen. Dies war wirklich die Nacht seines Lebens... Schon setzte sie sich auf ihn, nicht völlig; ihr Schoß schien enger noch als vor wenigen Minuten. Es dauerte nicht lange, da spürte Philipp, dass sein Orgasmus unmittelbar bevorstand. Fast bedauerte er es. Schon zuckte seine Prostata; er fühlte sich, als würde er sich ihr völlig öffnen als ein erster Schwall seines Samens ungestüm in ihren Leib geschleudert wurde. Doch sein lustvolles Stöhnen blieb Philipp im Hals stecken. Etwas schloss sich um seinen Penis, der hilflos weiterzuckte. Nicht lange jedoch, denn schon wurde sein eben noch lustvoll bebender Körper von einem heftigen, stechenden Schmerz erfüllt der von einem überwältigenden Brennen zwischen Philipps Schenkeln abgelöst wurde. Noch ehe er das Bewusstsein verlor, wurde ihm mit schockierender Klarheit deutlich, dass sie ihm seinen Schwanz abgeschnitten hatte. Aziza war wie in Trance. Die letzten Bewegungen hatte sie mit beinahe übermenschlicher Präzision und Konzentration ausgeführt. Sie hatte das erste Zucken seiner männlichen Wurzel erwartet und das tänzelnde Glied mit einem Band fest abgebunden. So tief es möglich war, trieb sie einen bereitgelegten heißen Säbel durch das widerspenstige Fleisch. Nachdem sie die Flöte von ihrem Herrn getrennt hatte, präparierte Aziza zunächst das noch immer steife Glied durch Ausbrennen der offenen Wunde, ehe sie sich dem Stummel zwischen des Mannes Schenkeln widmete und diesen ebenfalls ausbrannte. In die Harnröhre steckte sie einen Stab aus Zinn. Das abgetrennte virile Wahrzeichen überzog sie mit einer dünnen Schicht heißen Wachses, was ihm eine unnatürliche Schönheit verlieh. Sie war verwundert, wie verhalten die Reaktion ihres Opfers ausgefallen war, ein erticktes Keuchen, dies war alles - vielleicht der Schock? Sie band den Ohnmächtigen vom Bett, nahm ihm die Augenbinde ab und schleifte seinen Körper mit einiger Mühe auf einen flachen Tisch. Wieder spreizte Aziza seine kräftigen Schenkel so weit es eben ging und band sie fest. Auch Oberkörper und Arme fesselte sie an die hölzerne Tischplatte, riss seinen Mund auf, dem eben noch Laute der Lust entwichen waren und verstopfte ihn mit einem zusammengeknüllten Tuch. Feine Schweißperlen bedecken die schlanken Gliedmassen des Mannes. Aziza zögerte nicht, sich nun den Kronjuwelen in seinem Schoß zu widmen. Wie sie den Hodensack mit einem Messer aufschnitt, verriet herausragendes Geschick und kühles Blut. Nur ein leises Wimmern ließ sie erahnen, dass ihr Opfer erwacht war. Gut so, dachte das Reckenweib, denn so wurde es Zeuge, wie seine Hoden an den Samensträngen aus dem Leib gezogen und in eine Schale heißen Wachses getaucht wurden. Es bäumte sich auf, sank dann jedoch zurück in seine Ohnmacht. Aziza, die Widergeburt der Banu Guschasp, schnitt die Samenstränge ab, legte die in den schönsten Farben schillernden wächsernen Hoden neben das wächserne Glied. Mit beinahe heiligem Ernst trennte die die nutzlose Haut des Hodensacks vom Körper des von zarter Hand vollständig entmannten Mannes und brannte die Wunde aus. Sie fühlte kein Triumphgefühl, nur große innere Ruhe. Im Raum roch es nach Sperma, verbranntem Fleisch, Blut und Wachs, nach den Dünsten der Lust und dem Schweiß des Entsetzens. Sie band ihren Besuch los. Sie wusste, er hatte sie mindestens ebenso verändert wie sie ihn. Sein Körper war schön wie der einer griechischen Statue. Erst ohne die Insignien männlicher Potenz schien er ihr vollkommen. Es war ihrer beider Nacht der N
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