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Später erlaubte Dégan einem der Knechte auf Falk aufzuspringen. Dazu holte sich der Zungenlose einen Hocker, worauf er sich stellte. Mit etwas Schmalz machte sich der Knecht den Schließmuskel des Ritterafters geschmeidig und lenkte dann seinen kurzen dicken Steifen in das Loch. Dégan rieb währenddessen gekonnt Grafenhains Schwanz, als Belohnung sagte er, weil Falk so brav auf dem Küchentisch wartete. Der Ritter spürte kaum mehr etwas zwischen seinen Schenkeln, aber den fetten Knechtschwengel in seinem Enddarm schon. Dégan rieb ihn härter und schneller und Hitze stieg in ihm auf. Trotzdem begann er zu weinen. Er verfluchte schluchzend seine Lust, die seinen Schwanz beinahe bersten ließ und der empfindliche Darm reagierte gewohnt, indem er den Körper durch wohlige Schauer erzittern ließ. Falk spritzte stöhnend in Dégans Hand. Wieder und wieder und er röhrte wie ein brünstiger Hirsch. Er fühlte sich gedemütigt und geschlagen und dennoch konnte er dieses Lustgebrüll nicht verhindern. Dégan war zu geschickt. Auch der Knecht kannte keine Hemmungen und er stopfte den Arsch bis er kam und quiekende Laute aus dem zungelosen Mund heraus kreischte. Nass geschwitzt ließ Falk den Kopf hängen und Dégan ließ sich die Hand vom Knecht sauberlecken. Dann nutzte er Grafenhains Mattigkeit aus, um den strangulierten schwarzblauen Eierbeutel unterhalb der Kastrationsklammer mit einem scharfen Messer abzusetzen. Gefäße und Samenstränge würden durch den Druck in den nächsten Tagen verkleben und meist fiel die Klammer von selbst ab. Er wartete ab, bis Falk weniger keuchte und brachte ihm dann das verfärbte Fleischpaket. „Selten kann man seine eigenen Hoden betrachten. Sieh her, Kastrat.“ Er löste die Klumpen aus dem Sack. Kastaniengroß waren sie, reichlich ungesund verfärbt und mehrere Zentimeter Samenstrang baumelten daran. „Normale Größe würde ich sagen.“ Er wies ihn auch auf seine Nebenhoden hin. Falk wurde bewusstlos und die Knechte lachten. Während der andere Knecht nun auch noch den Gefangenen bestieg, der hilflos über dem Schemel hing, der ihn stützte, wusch und würzte der andere die Hoden. Appetitlich wirkten die Hoden nicht wirklich, aber sie waren dennoch frisch genug. Er schnitt sie in Scheiben und briet sie in Schmalz und mit Zwiebeln und Knoblauch an. Als Falk zum zweiten Mal anal voll gespritzt war, teilten sich die beiden Männer das feine Mahl und aßen im Stehen und mit Fingern. Sie hatten eine eigentümliche Art zu essen, es war mehr ein lutschen und feste Nahrung wie gebratene Hodenscheiben bedurften einiger Zeit. Dégan boten sie nichts an, sie wussten dass er noch kein Fleisch essen durfte. Der Langhaarige versorgte derweil den Unterleib des Ohnmächtigen. Säuberte ihn noch einmal und trocknete ihn ordentlich ab. Er kontrollierte den Sitz der Metallspange und die Vorrichtung, die sie zusammen hielt. Grafenhain sollte die Kastration ja gut überstehen. Es roch gut in der Küche und zufrieden wegen der kleinen kulinarischen Köstlichkeiten halfen ihm die Knechte den Mann zurück in den Käfig zu heben, den man vorher noch von Fäkalien reinigte. Falk wurde wieder gefesselt, damit er nicht an die Klammer gelangte und Dégan überließ es dann den Untergebenen die Küche aufzuräumen und ging nach oben. Die Burg, in der er lebte, besaß einen großen, runden Turm, der keine Lichtöffnungen besaß. Fackeln in eisernen Halterungen beleuchteten den steinernen Treppengang, der sich zu den Schlafgemächern hinauf schraubte. Wie es in seinem Rudel üblich war, schliefen alle zusammen. Der Boden war dick mit Heu ausgelegt und es wurde regelmäßig von den Knechten erneuert. Im Winter konnte der Raum darunter geheizt werden und die warme Luft des großen Kamins stieg dann hierher nach oben. Die Schlafenden, sein Vater und die vier Brüder, waren nackt und auch Dégan zog sich aus. Wie immer kuschelte er sich an Lion oder an den alten Mann. Bevor er einschlief leckte er an der kühlen nackten Haut, sei es im Gesicht, an den Armen oder manchmal auch zwischen den Beinen. Seine warme Zunge entlockte dem Liebkosten meist ein Lächeln im Schlaf, wobei er seine weißen, prächtigen Zähne entblößte. Dann schloss der Jüngste erschöpft die Augen. Als Falk erwachte, war jegliches künstliche Licht erloschen. Die Fackeln an den Wänden waren aus und die Kerzen ebenso. Dennoch erschien es nicht dunkel in der leeren Küche, denn über dem Raum erhob sich eine Glaskuppel, die aber vom Schmutz der Jahre teilweise blind geworden war. Draußen war es taghell und Falk konnte sich in seinem engen Käfig kaum bewegen. Seine Arme wurden durch die Gitterstäbe gesteckt und immer noch hinter seinem Rücken gefesselt. Das Halsband war an einem der dicken Metallstäbe arretiert worden, damit er nicht bewusstlos umfiel. Die Beine hatte man ihm in den Knien abgewinkelt und sie lehnten an den Seitengittern. Breit waren sie geöffnet und boten jedem einen guten Blick auf seinen Unterleib. Die Fußsohlen drängten sich gegen die Türe des engen Gefängnisses. Falk fühlte sich wie erschlagen und schloss mehrmals die Augen wieder. Er registrierte zornig, dass er einen anderen Maulkeil trug, dessen Raffinesse darin bestand seine Zunge einzuklemmen. Er konnte so in seiner Ohnmacht die Zunge weder verschlucken noch abbeißen, aber diese freundliche Geste erkannte er nicht. Er hatte einen schlechten Geschmack im Mund und eine Weile schlug er entnervt wild mit dem Kopf, soweit es das Halsband erlaubte. Als es ein Sonnenstrahl schaffte durch einen sauberen Spalt des Glasdaches bis zu ihm zu gelangen, wurde er ruhiger. Hunger und Durst bemächtigtem sich ihm und er glaubte es kaum, aber er hatte eine Morgenlatte. Gerne hätte er sie gewichst, um wenigstens noch ein gutes Gefühl zu haben, aber er konnte es nicht. Falk hatte keine Ahnung was es bedeutete, dass er nun sacklos war. Was er wusste war, dass so beim männlichen Vieh Aggressionen gedämpft wurden und sie zeugungsunfähig waren. Wurde er nun zu einem braven, lustlosen Etwas? Aber, dachte er, ich lebe noch. Mit Dégan konnte man reden, vielleicht auch an sein Gewissen appellieren. Der Bursche schien zwar irgendwie verwirrt, aber im Gegensatz zu seinem Bruder Lion war er weniger grimmig. Falk atmete tief durch. Er dachte an Isabell, die nun keinen Bruder mehr hatte und wunderte sich, dass nicht auch sie entführt wurde. Immerhin fand sie genauso Gefallen an Dégan, als ihn die Knappen so hart fickten, dass ihre Eier auf seinen Hintern schlugen, dass es klatschte. Er war ein außerordentlich attraktiver Mann, das musste Falk ihm zugestehen. Er bevorzugte schon immer Männer, wenn er auch später eine Frau heiraten musste, nur um den Schein zu wahren. Kinder mit ihr sollte eben ein anderer zeugen, das konnte er ja nun nicht mehr und dies war wohl der einzige Vorteil an seiner Kastration. Dieser Kelch der Penetration mit einer Frau ging an ihm vorbei und irgendein Ritterkamerad würde es schon für ihn übernehmen. Falk war nicht der erste Adlige, der einen anderen Zuchthengst engagieren musste. Heimlich musste das geschehen und nicht einmal die Gattin erfuhr davon. Aber ehrbare Edelfräuleins waren sowieso so verklemmt, dass sie den Beischlaf nur im Dunkeln akzeptierten. Darauf bauten die schwulen oder impotenten Ritterherren. Diese Gedanken entlockten ihm ein schmales Lächeln. Als er daran dachte, dass er schwul und kastriert war, verschwand der Anflug der guten Laune. Vermutlich verschwand seine Libido für immer, aber ein Hoffnungsschimmer blieb. Vielleicht auch nicht. Als sich wieder die schwere Türe öffnete, eine andere allerdings, die an der schmalen Seite der Küche, traten zwei bewaffnete Männer ein. Falks nackter muskulöser Brustkorb hob sich, als sie sich der Waffen entledigten und der Jacken. Einer entfachte die Glut im Ofen und der andere trat zum Käfig. „Der Neue. Dégan hat ihn schon verschnitten.“ Er kicherte. „Aber die Latte steht noch.“ Er holte den Schlüssel und öffnete den Käfig. Grafenhain sah ihn widerwillig an und der Mann schob den Kopf herein. Obszön wedelte er mit der Zunge. „Soll ich dir helfen, Kleiner?“ Falk senkte den Blick. Auch der Kerl besaß schlechte Zähne, aber das war beim einfachen Volk nicht unüblich. Er erschauderte, wenn er daran dachte, dass der ihm einen blasen wollte. „Gib mir eine Möhre, Geoff!“, rief er und bekam rasch was er wollte. Er spuckte auf den orangenfarbenen Schaft und führte das Gemüse in Falk Lustgrotte, die durch seine Sitzweise erreichbar war. Grafenhain knurrte förmlich, als ihm die Karotte hinein geschoben wurde. Da nur die Spitze feucht war, hatte der Bursche Probleme den Rest in den Darm zu drücken und dann brach sie auch noch entzwei. „Upps“, meinte er, „die ist weg.“ Geoff, der hinter ihm werkelte, lachte. „Nun, da ist noch eine Zwiebel. Schweinebraten mit Möhren und Zwiebeln ist doch nicht schlecht, Immo.“ Immo schob also noch eine ungeschälte Zwiebel hinterher, die im Enddarm stecken blieb. Falk presste instinktiv, aber konnte nichts ausrichten. Sein Schwanz quittierte seine Bemühungen mit enormer Steifheit und Immo brauchte nur ein paar Mal zu reiben und schon spritzte er eine Portion heraus. „War das gut?“, fragte Immo. „das war gut, nicht wahr und behalte es gut in Erinnerung.“ Dann verschloss er den Käfig und er setzte sich zu Geoff, der in der Zwischenzeit den Tisch deckte. Sie aßen rasch, ergriffen wieder ihre Waffen und verließen die Küche. Die Nacht brach an und da es Sommer war, musste Falk lange aushalten bis endlich wieder jemand in die Küche trat. Es war einer der Zungenlosen, der ihm den Maulkeil aus dem Mund nahm und endlich etwas zu trinken gab. Dann sah der Knecht das offen stehende Arschloch, runzelte die Stirn und fingerte dort herum. Er spürte die Zwiebel, wunderte sich aber immer noch, presste seinen Finger gewaltsam zwischen das Gemüse und den Darm. Endlich flutschte sie heraus und der Zungenlose brach in ein unheimliches Gelächter aus. Falk konnte es kaum sagen, er sammelte Spucke und zischte, da sei noch ein Stück Möhre. Am liebsten wäre er im Erdboden versunken, aber ihm graute davor das Ding könnte in ihm zu faulen beginnen. Während der Knecht lachend geeignetes Werkzeug zu finden versuchte um ein Stück Möhre aus einem Darm zu fischen, wachten die Männer oben in der Turmkammer langsam auf. Xercas, der älteste Ziehsohn des Mannes, den sie nur Vater nannten, räkelte sich und fuhr sich über den Bauch. Immer noch fühlte er sich satt vom gestrigen Mahl. Wie üblich war er der Zweite, der sich über die Beute hermachen konnte, die dieses Mal Lion und sein Bruder Benroc besorgten. Zuerst fraß immer der Vater und da er langsam an Kraft verlor, bediente er sich hauptsächlich an den Weichteilen. Hoden und Schwanz des Opfers hatte er schon immer am liebsten gefressen, aber bald würde Xercas diese Leckereien erhalten. Wenn er Domeniyas, den Vater, besiegt hatte und dieser Tag war nicht mehr fern. Xercas beobachtete den Alten eine Weile, der noch tief schlummerte. Dennoch wurde er von Dégan schon zwischen den Beinen geleckt. Der Vater wurde morgens immer als Erster abgemolken, das war Gesetz. Und Dégan musste es tun. Domeniyas würde es nicht bemerken, denn nach dem Mahl war er mehrere Tage sehr erschöpft und ruhte eigentlich nur. Xercas kroch zu seinem jüngsten Bruder herüber und legte ihn sich zurecht. Öffnete dessen Arschbacken und leckte die Rosette. Dégan hielt nicht inne den Vater mit dem Mund zu befriedigen, während er von Xercas bestiegen wurde. Der mochte den Welpen nicht besonders, da er langsam aber sicher immer mehr zum Liebling des Vaters wurde. Zarin, der Zweitälteste hatte ihm erzählt, dass der Alte den Welpen darin bestärkte das Rudel künftig anzuführen. Xercas würde ihn töten müssen, bevor seine Verwandlung vollendet war. Aber im Moment stand er noch unter dem Schutz des Vaters und Lion, der Dégan auch sehr liebte. Benroc dagegen war es gleichgültig wer ihn in Zukunft anführte. Während Xercas den verhassten Welpen fickte, kreisten seine Gedanken. Er wollte zum Anführer werden, was ihm von seinem Alter her zustand. Gab es aber einen Stärkeren und das war durch Dégan zu befürchten, dann würde er um die Position kämpfen müssen. Wütend stieß er seinen beachtlichen Schwanz in das enge Loch des Liegenden, so sehr, dass Dégan stöhnte, als er seinen Vater endlich zum abspritzen brachte. „Hab dich nicht so!“, knurrte Xercas. „Es ist deine Pflicht!“ In der Hocke saß er auf dem Hintern des Jungen. Dégan sagte nichts, sondern biss die Zähne zusammen. Er hatte diesen Bruder nie ausstehen können. Xercas nahm sich was er wollte und wenn er Geilheit verspürte, nahm er den Welpen wo auch immer. Domeniyas schritt nicht ein, denn es war das Recht seines Sohnes den Jüngsten zu bespringen. Zudem ahnte er, dass Dégan nach der Verwandlung kraftvoller als Xercas werden würde. Vielleicht nicht sofort, aber mit den Jahren und er würde Xercas besiegen können. Der Vater spürte längst, dass sein Ende nahte. Er las es in den Augen seines Ältesten, der nur darauf lauerte den letzten Kampf zu beginnen. Aber nicht lange würde Xercas das Rudel anführen, denn Dégans Verwandlung stand bald bevor. Als Xercas sein Blut im Darm des Welpen abgespritzt hatte, ließ er sich seitlich ins Heu kippen und erwartete nun eine Reinigung. Dégan kroch heran und leckte das noch steife Teil sauber. Da kam Zarin, der nächste Bruder und bediente sich an seinem Hintern. „Ist es wahr, dass der Kerl, den wir gestern gefressen haben, ein reisender Ritter war?“ Er fickte langsam und sanfter als Xercas. Benroc, der ebenfalls schon wach war und zusah, bestätigte es. Versonnen rieb er seinen Steifen. Dégan hörte kurz auf Xercas zu säubern und blickte bittend zu Benroc. „Ist es auch wahr, dass er keine zufällige Beute war?“, sprach Zarin weiter. Sein Becken hob und senkte sich. Beide Handteller lagen auf Dégans Rücken, während sich Xercas beschwerte, dass er nicht rasch genug sauber geleckt wurde. Dégan entschuldigte sich und fuhr mit seiner Arbeit fort. Benroc murmelte nun etwas darüber, dass in jener Vollmondnacht eine Wolfsjagd des Fürsten stattfand und sie nur ihre entfernte Verwandtschaft schützen wollten. „Lion und ich haben uns zwei der Schweine ergriffen, die hinter einer jungen Wölfin her waren.“ Zarin spritzte ab und die Plätze wurden getauscht. Dégan leckte nun den Zweitältesten sauber, während Benroc rasch in ihn eindrang. Dégans Schließmuskel war nun gut geweitet und Benroc spürte den klebrigen Saft seiner beiden Vorgänger. Er mochte es, wenn der Welpe den Arsch hob und er ein bisschen zwischen seinen Beinen fummeln konnte. Während er mit Dégans Hodensack spielte, war auch Lion aufgewacht und verfolgte die Hand seines Bruders. In freudiger Erwartung, dass er bald an die Reihe kam, wichste er ungeduldig seinen Schwanz. „Ich denke, die Geschichte war etwas anders“, fuhr nun Zarin fort und Xercas, der sich anzog, horchte auf. Er hörte überrascht, dass Dégan von zwei Knappen vergewaltigt wurde und seine beiden Brüder ihn rächten. Mangels der Knappen auf der Jagd, schnappten sie sich ihre Herren. Einer der Ritter forderte wohl die Knappen auf Dégan zu ficken und der andere pisste ihm ins Gesicht. Dégan leckte Zarin nicht mehr und Benroc konnte nicht abspritzen. Er zog ein beinah erschlafftes Glied aus dem Hintern seines jüngsten Bruders. Der drehte sich erschrocken über Zarins offene Worte auf den Rücken. „War es so?“, fragte Xercas lauernd. Lion und Benroc sahen sich an. „Dégan!“, fauchte der Älteste. „Ja, so war es“, gab er zu. „Wir müssen Vater wecken.“ „Warum?“, rief Lion. „Dégan konnte nichts dafür!“ „Kapierst du das nicht!“, brüllte Xercas und riss sich die Kleidung wieder vom Leib. „Er wurde von Männern geschändet. Der Welpe ist nun unrein! Wertlos!“ Vor Wut verwandelte er sich in eine gigantische, graue, geifernde Bestie und stieß eine Krallenbewehrte Pfote auf Dégans Brust, so dass er liegen bleiben musste. Nun erwachte der Vater brummend. „Was ist denn los? Warum dieser Lärm?“ „Du“, flüsterte nun Xercas und seine Schnauze berührte beinah Dégans Gesicht. „Wirst sterben müssen!“ Die Knechte duckten sich, als sie die Geräusche aus dem Turm vernahmen. Die Herren stritten sich und das nicht wenig. Sie brachten gerade Falk von Grafenstein hinunter in die Gewölbe, wo die Stallungen im Zwielicht einiger Fackeln untergebracht waren. Auch Falk hörte beunruhigende Geräusche, aber noch mehr verzagte ihn der Gang nach unten. Kalt war es an seinen Füßen und es roch nach menschlichen Ausdünstungen. In kleinen Koben saßen jeweils zwei oder drei Männer, glatzköpfig und nackt. Sie wirkten gleichgültig, als man ihn in eine einzelne Box brachte. Dort stieß man Falk auf alle Viere und da er noch ungelenk von der Nacht im engen Käfig war, wehrte er sich nicht. Um den Brustkorb schlang man ihm einen Riemen, der durch eine Kette im Boden verankert war. Daran hingen Schlaufen in die man seine Handgelenke steckte. Sie waren so kurz, dass er nur auf den Ellbogen zu liegen kam und sich so keinesfalls zwischen die Beine greifen konnte. Vor ihm war ein Trog, der gefüllt war. Eine Masse aus Getreide und Wasser, weich gekocht, damit man sie schlürfen konnte. Falk war so hungrig, dass er sich darüber hermachte und ein Knecht schloss die Türe seiner Box, in der er sich später ausstrecken konnte. Breit war sie nicht, aber der Ritter war erst einmal erleichtert, da er essen und schlafen konnte. Auch waren die Schmerzen der Kastration erträglich und damit die Wunde nicht beschmutzte, hatte man ihm eine Art Windel umgebunden. Schwanz und Anus blieben frei, aber der Stumpf war bedeckt. Wie wenig, dachte Falk, braucht der Mensch um glücklich zu sein! Der Alte blickte wie betäubt vor sich. Die hitzige Diskussion hatte er mit einem Machtwort beendet. Er wusste, dass er eine Entscheidung fällen musste. „Wie alt ist dein Sohn jetzt, Dégan?“, fragte er. „Drei Jahre, Vater“, entgegnete er heiser. „Zu jung noch.“ Lion ergriff Partei für seinen jüngsten Bruder. „Vater, Dégans Verwandlung hat längst begonnen. Er ist einer von uns!“ Domeniyas nickte versonnen. Er war so enttäuscht. Wie konnte das gerade seinem Lieblingswelpen passieren! Eine Vergewaltigung und er trug nun das eklige Sperma zweier Männer in sich! Dégan hatte sich nicht groß verteidigt. Zarin hatte seine schmähliche Vergewaltigung genüsslich genug geschildert und es war ja die Wahrheit. Als die Knappen ihn nahmen, versuchte er nicht wütend zu werden, damit er sich nicht verwandelte. So richtig klappte das sowieso noch nicht, aber man hätte ihn getötet, wenn er plötzlich Anstalten machte seine Gestalt zu ändern. Also ließ er die Schändung über sich ergehen. Er vertraute sich Lion an und der versprach ihm Vergeltung. Wie Zarin von all dem erfuhr, wusste er nicht. Und Xercas würde ihn mit Freuden tot sehen. Der hatte sich wieder zurück verwandelt, nachdem er mit einer Kralle Dégans linke Brustwarze aufschlitzte. Es tropfte inzwischen kein Blut mehr, denn Lion leckte die Wunde seines Bruders bis es zum Stillstand kam. Nackt waren alle fünf Männer nach wie vor. Der Vater saß im Schneidersitz und präsentierte einen dicken faltigen Sack und einen schlaffen Penis, der obenauf lag. Die ältesten Brüder standen herum, während Lion den Welpen zu beschützen versuchte, in dem er seine Arme um den Sitzenden legte. „Zuallererst holt ihr mir diese Knappen“, begann der Alte. „Über Dégan muss ich noch nachdenken. Sein Nachfolger ist noch zu jung und wenn wir jetzt unseren einzigen Welpen töten, müssen wir noch neun Jahre lang warten, bis wir wieder einen anderen haben. Aber wir brauchen einen.“ Xercas schnaubte und schielte auf den Hodensack seines jüngsten Bruders. Er konnte schon den Geschmack auf der Zunge spüren. „Er ist verdorben, Vater, da gibt es kein Zurück!“ Aber der Alte ließ sich nicht beirren. „Benroc, schick zwei Knechte hierher. Sie sollen Halsband und Kette bringen. Dazu eine Schüssel Trinkwasser und einen Eimer, damit der Welpe sich erleichtern kann. Zudem den Morgenbrei für ihn.“ Benroc kleidete sich an und verließ den Schlafraum. „Bald ist Schlachttag“, sagte Lion vorsichtig. Domeniyas nickte. „Dégan wird diese Arbeit auf jeden Fall noch verrichten, aber vorerst bleibt er bei mir hier oben. Du kannst die Schlachtreifen aussuchen und die Knechte können alles vorbereiten. Jetzt aber geht ihr auf die Jagd. Die Knappen sollen büßen!“ Damit war alles gesagt und kurz darauf verließen drei gigantische Wölfe den Turm. Der Vater sah den geknickten Welpen ernst an, wartete aber ab bis der verblüffte Knecht ihm das Halsband umgelegt hatte und die schwere Kette, die darin hing, in einem Bodenring verankerte. Der andere brachte den Rest. Dégan trank ein wenig Wasser und da er kurz angekettet war, blieb er liegen. „Ich bin das Gesetz, mein Junge“, sagte Domeniyas dann, als sie alleine waren. „Dein ältester Bruder will deinen Tod und dieses Begehren kann ich nicht ignorieren. Du bist geschändet worden und momentan kenne ich keinen Ausweg, wie wir dich reinigen könnten.“ Er kam näher und streichelte ihm über das Gesicht. Seine Lippen suchten die Dégans und er leckte sie sanft. Dabei berührte er mit der anderen Hand den weichen Hodensack. „Du bist noch nicht genügend von uns mit Blut besamt worden, Welpe, du riechst noch sehr nach Mensch. Manches Mal wünsche ich mir, meine Zähne in deinen Sack schlagen zu dürfen und deinen herrlichen Schwanz kosten zu dürfen. Dein Körper ist noch so flammend heiß und ich vermisse die Zeiten, als ich dich noch besteigen konnte. Ich werde alt, mein Junge und bald wird mich Xercas herausfordern. Immer hoffte ich, dass du mich töten würdest, denn du bist der kräftigste und schönste Welpe, den ich in meiner langen Lebensspanne aufziehen durfte.“ Er seufzte, als er seine Zunge in Dégans Mund presste und er das Spiel gehorsam erwiderte. Dann löste sich der Alte vom feuchten Mund des jungen Mannes. „Du machst einem alten Wolf immer die Rute hart. Komm deiner Pflicht nach, mein Hübscher, danach ruhen wir aus und ich denke über eine Lösung nach.“
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