Nie wieder Gewalt


By: Helena B.

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[STRAIGHT] [TESTICLES]

Jochen hielt Gewalt für legitim. Wir haben ihn eines besserenbelehrt. Es wird nie wieder vorkommen.


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Eigentlich war Jochen ein ganz hübsches Kerlchen: Rund 1,80 hoch, braun gebrannt, dunkle krause Haare, hübsche Hände, einen niedlichen Po und nicht zu muskulös. Wenn er im Schwimmbad über die Wiese ging, folgten ihm durchaus interessierte Blicke. Er durfte nur den Mund nicht aufmachen. Er war zwar nicht doof, aber ein Chauvi, wie er im Buch steht. Wir Frauen im Büro waren für ihn Objekte, über die Mann dumme Sprüche klopfen und Anzüglichkeiten verteilen konnte. Ab liebsten erzählte er seinen Standard-Witz so, daß Kolleginnen der Umgebung mithören mußten: „Wie nennt man das Fettgewebe um die Vagina? Frau!“ Natürlich versuchte er, jede von uns zu einem Rendezvous zu überreden und sparte nicht mit vermeintlich verlockenden Ankündigungen. Wir gaben ihm keine Chance.

Dann kam Louise neu in unser Büro. Sie war keine Schönheit, aber recht appart, und selbstverständlich betrachtete Jochen sie sofort als seine Beute. Er konnte recht charmant sein, und wir registrierten, daß Louise wohl nicht abgeneigt war. Wir versuchten, sie zu warnen, aber entweder war sie verliebt oder hielt uns für neidisch oder eifersüchtig. Es verging keine Woche, bis wir sie nach dem Büro Händchen in Händchen davon gehen sahen. Uns war nicht ganz wohl, und unser Gefühl war richtig.

Am nächsten Morgen kam Louise später ins Büro. Jochen tauchte nicht auf. Louise sah schlimm aus: Sie hatte rote, geschwollene Augen, bewegte sich wie eine alte Frau und fuhr jedes Mal zusammen, wenn eine von uns sie ansprach oder die Bürotür ging. Mittags hielt ich es nicht mehr aus. Ich schnappte sie mir und sagte, wir würden zu Tisch in eine kleine Kneipe gehen. Sie wehrte sich nur schwach. Wir saßen noch keine fünf Minuten, da brach es aus ihr heraus: „So ein Schwein, so ein niederträchtiger Halunke, so ein gemeines Scheusal!“ Ich ahnte etwas.

Jochen hatte sie zum Essen geführt, dabei hatten sie fleißig Rotwein getrunken. Dann war er mit ihr in eine Tanzbar gegangen und hatte sie dort mit Cocktails abgefüllt. Als sie nicht mehr richtig laufen konnte und nach Hause wollte, war er im Taxi mit zu ihr gefahren. Er hatte sie ganz galant die Treppe hinauf geleitet, war dann mit in die Wohnung gekommen und hatte die Maske fallen lassen. „Du willst doch nur von mir gevögelt werden“ war sein Kommentar, als sie sich zur Wehr gesetzt hatte. Er hatte sie dann auf den Bauch auf ihr Bett geworfen, sich auf sie gesetzt, ihr Kleid hoch geschoben, den Slip zerrissen und sie vergewaltigt. Dann war er verschwunden.

„Hast Du nicht Anzeige erstattet?“ Sie schüttelte den Kopf: „Ich habe ihn ja schließlich selbst zu mir ins Schlafzimmer gelassen, und er findet bestimmt Zeugen, die gesehen haben, wie ich ihn in der Bar geküsst habe. Aber mehr wollte ich wirklich nicht.“ Ich überlegte. Gerichtliche Hilfe durften wir kaum erwarten. Aber er sollte das nicht ungestraft getan haben. Und seine Strafe mußte so sein, dass er sie nie vergaß und nie wieder auf die Idee kam, das zu wiederholen. Ich wußte, was zu tun war. Aber ich brauchte Louises Hilfe. Ich verabredete mich mit ihr für den Abend bei mir.

Meine beiden besten Freundinnen waren schon da, als Louise klingelte. Sie sah nicht mehr so schlimm aus, aber wirkte sehr bedrückt. Ich hatte meinen Freundinnen bereits vom Geschehenen und meiner Strafidee erzählt. Vorsichtig beschrieb ich Louise, was wir vorhatten, und welche Aufgabe ihr zukäme, und zu meiner Überraschung war sie sofort einverstanden. Sie berichtete noch, daß sie sich erst vor wenigen Wochen von ihrem Freund getrennt hätte, weil der zunehmend gewalttätig geworden sei. Sie sei überzeugt, daß das der beste Weg sei, Aggressionen zu dämpfen.

Am nächsten Morgen im Büro sah Louise wieder frisch und appart aus. Jochen kam etwas später, wurde von uns allen freundlich begrüßt und Louise hauchte sogar einen Kuß auf seine Wange. Er wirkte irritiert. Am abend verließen er und Louise gemeinsam das Büro: Unser Plan schien aufzugehen. Noch in der Nacht rief sie mich an und berichtete kurz: Jochen habe sich entschuldigt, aber sie habe ihn beruhigt und ihm ein nächstes Treffen in Aussicht gestellt. Darauf sei er freudig eingegangen. Nun seien sie für den kommenden Samstagabend bei ihr verabredet. Wir konnten anfangen.

Judith ist gelernte Arzthelferin mit vielen Jahren Erfahrung bei einem Urologen. Es war leicht für sie, alle benötigten Utensilien zu beschaffen. Wir kamen um sechs bei Louise an - um acht wollte Jochen kommen. So hatten wir reichlich Zeit für die Vorbereitungen. Wir deckten das Laken von Louises Bett mit einer Kunststoff-Matte ab, über die wir ein Leinentuch spannten. Wir stellten die Zutaten für die Cocktails zusammen, reinigten schon mal die Werkzeuge und legten alles auf ein Tablett, das wir zudeckten. Dann verzogen wir uns ins Gästezimmer und warteten.

Pünktlich um acht klingelte es: Jochen war da. Wir hörten ihre Stimmen, als Louise ihn ins Wohnzimmer führte, wir hörten das Klirren der Gläser, als sie die Cocktails mixte, wir hörten sie anstoßen. „Nicht so schnell“ ließ sich Louise vernehmen - wahrscheinlich wollte er sofort Sperma abladen. Wir warteten. Louise mixte noch zwei Cocktails, und die Stimmen wurden leiser. Dann hörten wir ihre Schritte Richtung Schlafzimmer und es wurde still. Kurz darauf öffnete Louise die Tür: „Ich glaube, er ist soweit“ flüsterte sie. Wir gingen ins Schlafzimmer. Jochen lag auf dem Bett, die Augen geschlossen, und atmete tief und gleichmäßig. Das Betäubungsmittel im Cocktail hatte gewirkt.

Wir verloren keine Zeit. Ich zog seine Schuhe aus, öffnete Gürtel und Knöpfe seiner Jeans und streifte die Hose herunter. Die Unterhose folgte. Sein Penis ruhte schlaff auf seinem Hodensack. Judith half mir, seine Beine auseinander zu ziehen und an den Bettpfosten zu fixieren. Jochen rührte sich nicht und gab keinen Laut von sich. Dann holte Judith ihr Werkzeug. Wir konnten anfangen. Zunächst befreite sie die Region zwischen Penis und Hodensack sorgfältig von Haaren und reinigte sie mit einem Wattebausch mit Desinfektionsmittel. Dann zog sie eine Spritze auf, stach in den Damm und spritze ein Betäubungsmittel - „damit er nicht durch den Schmerz frühzeitig erwacht“, erläuterte sie uns.

Ich mußte seinen Penis außerhalb des Arbeitsbereichs halten. „Scalpell“ kam dann Judiths Aufforderung. Louise reichte ihr das kleine glänzende Stahlteil, und die Vorfreude war ihr anzusehen. Mit einem geschickten schnellen Schnitt quer unterhalb der Schwanzwurzel öffnete Judith den Beutel. „Tupfer!" Louise reichte ihn, und sie tupfte sorgsam das austretende Blut ab. „Zange!“. Sie langte in die Öffnung hinein, packte den einen Hoden und zog ihn hervor: Ein ovaler, rotvioletter Fleischklumpen, der über Samenstrang, Blutgefäße und Bindegewebe mit Jochen verbunden war - noch. Judith schlang ein feines Garn um Gefäße und Samenleiter, zog es fest und verknotete es. Dann kam der schönste Augenblick: Mit einem schnellen Schnitt durchtrennte sie die Verbindung zu Jochen, hob den Hoden mit der Zange hoch und legte ihn in die Chromschale.

Wenige Minuten später war auch der zweite Hoden entfernt. Judith reinigte und desinfizierte sorgsam die Umgebung des Eingriffs, dann verschloß sie den Schnitt mit einigen Stichen des feinen Garns. „Es löst sich von selbst auf“ erklärte sie. Jochen lag immer noch unbeweglich auf dem Rücken und atmete tief. Sein leerer Hodensack lag schlaff auf der Unterlage. Judith wischte ihn nochmals mit dem Desinfektionsmittel ab, dann hoben wir Jochen an und streiften ihm seine Unterhose über. Die Jeans waren etwas schwieriger, aber wir schafften es und trugen ihn ins Wohnzimmer auf die Couch. Wir entsorgten das Leinentuch und die Plastikmatte aus Louises Bett, und es sah wieder wie unberührt aus.

Louise betrachtete Jochens Eier in der Chromschale, und der Triumph in ihren Augen war unübersehbar: Er würde nie wieder vergewaltigen. Gemeinsam wanderten wir zum Müllschlucker im Flur, übergaben ihm Jochens Männlichkeit und kehrten kichernd in die Wohnung zurück. „Wann wird er wieder wach?“ fragte Louise. „Die Betäubung hält zwei Stunden, aber danach ist er noch ziemlich matschig, und die lokale Narkose bleibt bestimmt noch zwei Stunden länger“ erklärte Judith. Wir packten unsere Sachen zusammen und verabschiedeten uns.

Am nächsten Morgen war Louise ganz früh im Büro. Sie berichtete, daß Jochen gegen zehn wach geworden sei und über Übelkeit geklagt hätte. Sie hatte das auf die Cocktails zurückgeführt und gemeint, er sollte wohl besser nach Hause. Dann hatte sie ihm ein Taxi gerufen und ihn hinein verfrachtet, denn er sei etwas schwerfällig gegangen und hätte über ein taubes Gefühl zwischen den Beinen geklagt. Eine Stunde später kam unser Abteilungsleiter und sagte, Jochen hätte sich krank gemeldet. Jochen ist danach nie wieder im Büro erschienen. Er hat gekündigt und ist von hier fortgezogen. Aber wo auch immer er jetzt wohnt: Eine Gefahr für uns geht nicht mehr von ihm aus. Das sollte allen anderen Männern zu denken geben.



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