Kloster des Grauens (german story)


By: MP81

Post Feedback | Printer Friendly Format

[PENECTOMY] [TESTICLES]

Anfang (m)einer deutschen Geschichte.


Newest Files




Kloster des Grauens

Im 17ten Jahrhundert befand sich tief in den Wäldern Transsilvaniens ein sagenumwobenes Kloster. Der "Orden der schwarzen Witwen" war über die Landesgrenzen hinweg gefürchtet. Die Schwestern dieses Ordens lebten abgeschirmt von jeglicher Zivilisation und es umgab sie ein dunkles Geheimnis. Sie hassten alle männlichen Wesen und kein verirrter und ahnungsloser Wanderer, der sich hilfesuchend in das Kloster begab, wurde danach jemals wieder gesehen. Der Sage nach erwarteten diesen Hilfesuchenden die grausamsten Rituale der Inquisition bis hin zur Hinrichtung. Mütter warnten ihre Söhne, nicht die tiefen Wälder aufzusuchen und die Frauen der Jäger und Sammler harrten des nächstens der Rückkehr ihrer Männer. Manch allzu neugieriger Junge, der sich zu sehr in die Wälder wagte und manch Jäger, dessen Streifzüge ihn in gefährliche Jagdgründe führte kehrte nie wieder zurück. Niemand konnte jemals konkrete Angaben machen; in den Vollmondnächten aber soll der Wind immer wieder furchtbare Schreie in die weit entfernten Dörfer getragen haben, so hiess es.

Samuel nächtigte in einer kleinen Pension. Er war von weit hergereist, um seltene und wertvolle Pilze zu sammeln, die nur in den Wäldern Transsilvaniens zu finden sind. In seinem jugendlichen Eifer berichtete er der Herbergsmutter stolz seine Pläne. Diese schien merkwürdig beunruhigt. "Verlasse diesen Ort, Junge und komme nie wieder. Wage dich bloss nicht in die Wälder. Du wirst dich verirren und beware Gott, wenn du in die Fänge der "Schwestern" gerätst!" Samuel aber hielt ihr Gerede für Altweibergetratsch und lachte."Keine Angst, gute Frau, ich passe schon auf!" Er hatte wohl schon von einigen Gerüchten um dieses Kloster gehört doch hielt er sie für nichts als Unfug. Auf die lächerlichen Gerüchte dieser einfachen Dorfleute zählte er erst Recht nichts.

So bezahlte Samuel die Frau und machte sich früh morgens auf den Weg.

Sie schrie ihm noch flehend hinterher "Sei nicht dumm Junge, kehr heim!Sonst wird es böse mit dir enden!". Sein Entschluss stand aber schon lange fest.

Nach wenigen Stunden des Suchens fand Samuel endlich einen der begehrten Pilze. Er war ausser sich vor Freude. Sein Glück wuchs, je tiefer er sich in den Wald begab. Er fand weitere 2, dann nochmals 4

wunderbare Pilze. Seine Euphorie wuchs. Anstatt den Rückweg anzutreten entschloss er sich, von Gier angetrieben, weiter zu suchen.

Den Gedanken an dieses ominöse Nonnenkloster hatte er längst vertrieben.

Schliesslich begann es zu dämmern. Samuel musste sich plötzlich eingestehen, dass er die Orientierung verloren hatte. Er war zu tief in den Wald geraten. Auch seine Nahrungsvorräte neigten sich dem Ende.

Wäre er doch bloss nicht so geizig gewesen und hätte mehr Brot und Wasser eingepackt! Hilflos begann er jetzt umher zu irren. Der Gedanke, die Nacht mitten in diesem finsteren Wald zu verbringen ängstigte ihn zunehmend. Dann war es fast stockdunkel. Samuel streifte weiter und begann um Hilfe zu rufen, wenn ihm auch innerlich klar war, dass wohl weit und breit keine Menschenseele sein würde, die seine Rufe hören könnte. Doch dann, wie aus dem Nichts, vernahm er plötzlich weit entfernt Stimmen. Es waren Frauenstimmen und klangen nach Chorgesang.

Hoffung keimte in ihm auf. Aber auch Zweifel. Gab es dieses Kloster denn tatsächlich? Trotz seiner Zweifel näherte er sich dem Gesang.

Die Angst in diesem Wald zu nächtigen war grösser, als Vorstellung, dass es ihn dort wirklich dieser teuflische Orden erwartete. Der süsse Chorgesang nahm ihn ganz in seinen Bann.Schliesslich konnte er auch leicht schimmernde Lichter erkennen.

Und endlich, nach wenigen 100 Schritten erblickte er in der Dunkelheit

die Umrisse eines prächtigen Gebäudes inmitten dieses Dickichts.

In den Türmen brannten Fackeln. Es war ein Kloster.

Auch der Gesang war jetzt klar und deutlich. Sollte er dort anklopfen oder waren die Gerüchte wahr? Samuel fasste sich ein Herz. Diese Geschichten KONNTEN einfach nicht der Wahrheit entsprechen. Es handelte sich um ein ganz normales Kloster weitab von menschlichen Siedlungen. So MUSSTE es sein.

Samuel trat vor die verschlossene grosse Klostertür und hämmerte

energisch gegen das massive Holz. "Hallo, ist da wer? Bitte laßt mich herein. Ich bin ein Pilzsammler und habe mich im Wald verirrt!" schrie er.

Der Chorgesang verstummte und kurze Zeit später hörte er, wie sich Schritte der Tür näherten. "Gott sei dank. Sie haben mich gehört."

Samuel war erleichtert. Dann öffnete sich die Tür und eine weibliche Gestalt, mittleren Alters in Nonnengewand trat hervor. Sie trug ein kleine Fackel und er konnte ihr freundliches Gesicht erblicken als sie sprach.

"Tretet herein fremder Verirrter. Seid unser Gast. Was führt euch zu so später Stunde zu uns?"

Samuel schien überglücklich und erzählte ihr von seinem Mißgeschick.

Die Schwester geleitete ihn durch den Hof und führte ihn ein paar Treppen hoch zu einem hell erleuchteten großen Saal mit einem langen Tisch. "Sie müssen hungrig sein, Fremder. Setzt euch und lasst euch von uns beköstigen. Wir haben zwar nur Brot und kalte Suppe, aber ich hoffe das genügt euren Ansprüchen" sprach sie freundlich und warmherzig. Samuel bedankte sich überschwenglich. Eine weitere, weitaus jüngere Schwester wurde herbeigerufen. "Wir haben einen Gast, Schwester Clara. Er ist sehr hungrig. Bitte reiche ihm Wasser und Essbares." wurde sie von der älteren Schwester angewiesen. Schwester Clara nickte fromm und entschwand.

"Wo bin ich hier eigentlich und wer seid ihr, gute Frau?" wollte Samuel nun wissen. Die Gedanken an die absurden Gerüchte schienen ihm jetzt ferner als je zuvor. "O, entschuldigt vielmals. Ihr seid Gast im Orden der Gottesfürchtigen Schwestern" sprach sie freundlich "Ich bin die Äbtissin Thekla"

Gerade als Samuel nach einem bescheidenen Platz für die Nacht fragen wollte, bot ihm die Äbtissin - nahezu hellsehend- an: "Wir haben für verirrte Gäste ein Schlafgemach neben dem Turm. Gerne würde ich euch dieses nach dem Mahl anbieten. Ich hoffe aber ihr versteht, dass wir euch nur für eine Nacht beherbergen dürfen. Das schreiben unsere Ordensregeln vor." Abermals bedankte sich Samuel freudig. Er versprach selbstverständlich am nächsten morgen das Kloster zu verlassen.

Die junge Schwester Clara kam nun zurück und servierte ihm ein grosses Tablett mit einem Krug Wasser, einem Becher, Brot und kalter Suppe.

"Bedient euch nur Fremder." forderte die Äbtissin ihn freundlich auf. "Habt 1000 Dank für eure Gastfreundschaft, Schwestern.1000 Dank!"

Hastig begann Samuel seinen Durst mit dem Wasser zu löschen und verschlang hungrig Brot und Suppe. "Ihr müsst wirklich sehr hungrig sein, Fremder" bemerkte die Äbtissin lächelnd, während sie Samuel jetzt merkwürdig eindringlich bei seinem Mahl beobachtete. Nach kurzer Zeit aber spürte Samuel, wie er plötzlich sehr müde und schlapp wurde."Entschuldigen Sie, aber ich glaube mir ist ein wenig seltsam, Schwester" sprach Samuel, die letzten Worte fast stammelnd.

Er blickte zur Ordensschwester herauf, deren Umrisse immer verschwommener wurden. Dann brach er zusammen.

Samuel fühlte sich elendig und fror bitterlich, als er langsam erwachte.

Seine Sinne waren noch leicht vernebelt, als er versuchte sich zu bewegen.

Zu seinem Erschrecken stellte er fest, dass er gefesselt war. Gefesselt und nackt! Schwach hebte er seinen Kopf. Wo war er hier?! Jemand hatte ihn an einen grossen massiven Holztisch angebunden. Arme hinterm Kopf gefesselt und auch seine Beine waren mit Seilen gespreizt. Der Raum war ringsherum mit Fackeln beleuchtet. Er befand sich in einer Art Gemäuer.

Gegenüber seines Tisches befand sich eine Eisentür Sie war verschlossen.

Langsam kamen Samuels Erinnerungen an den letzten Abend zurück.

Die Schwestern! Sie hatten ihn hier hergebracht! Panik stieg in ihm hoch.

Was hatte das alles zu bedeuten?! Plötzlich musste er an die Warnungen der alten Herbergsmutter denken. Vor entsetzlicher Angst jetzt schlagartig hellwach, begann Samuel aus lauter Kehle zu schreien. "HILFEEE! HILFEEE! HÖRT MICH JEMAND?!!!"

Nach minutenlangem Schreien vernahm Samuel mehrere Schritte. Schwere Stiefel schritten eine Treppe hinab und näherten sich. Dann wurde die Tür geöffnet. Eine im Nonnengewand gekleidete Frau, begleitet von 3 weiteren Schwestern trat an ihn heran. Die Äbtissin von letzter Nacht! Samuel erkannte sie sofort. Jegliche Freundlichkeit war jetzt aus ihrem Gesicht entwichen. Kalt und bedrohlich blickte sie zu ihm herab. "Was..wo bin ich hier? Was soll das alles?!!" fragte Samuel mit angsterfüllter Stimme. "Schweig, Sünder!" fuhr ihn Schwester Thekla, die Äbtissin barsch an. Auch die anderen 3 Schwestern blickten ihn vorwurfsvoll an. Samuel erkannte einen von ihnen wieder. Es war die junge Schwester, die ihm abends zuvor noch freundlich sein Mahl servierte!

to be continued... (maybe)


Return To The Eunuch Archive