Imhoteps Geschichte [Ger] - Teil 2
By: Mirror

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Imhotep blieb vor der Tür stehen und atmete leise durch. Ausgerechnet die Tochter des Botschafters wollte seine Gesellschaft. Ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war? Egal, denn immerhin hatte sie ihn gerade vor schlimmeren bewahrt. Der junge Sklave hatte keine Zweifel daran, dass Amun seine Hoden nur zu gerne mit dem Fuß zerquetscht hätte.

Zögerlich klopfte er an der Tür an. Mehr als einmal hatte er schon gewissen Gästen Gesellschaft geleistet. Dabei hatte er häufig schon Frauen gedient, aber sie hatten ihn alle dann für die eigentliche Nacht herausgeworfen.

"Kommen Sie herein", tönte es von drinnen.

Er öffnete leise die Tür, trat ein und schloss die Tür hinter sich. Einen Moment verharrte er. Die Tochter des Botschafters, die mitten im Raum stand, trug inzwischen nur noch einen Hauch einer Kleidung. Ein dünnes, transparentes Kleid, durch dass nun alles zu sehen war. Nur langsam riss er sich aus seiner Starre und schloss die Tür.

"Wie schön", sagte sie lächelnd. "Ich wusste doch, dass wir uns wiedersehen würden, Imhotep."

"Ich..."

"Mein Name ist Ain", unterbrach sie sein Gestotter.

"Es...es freut mich sehr...", wisperte er.

"Das ist gut. Nun, ich habe dich nicht umsonst hierher bestellt", erklärte sie.

Langsamen Schrittes ging sie um ihn herum, begutachtete ihn.

"Was ist mir deinem Rücken passiert?", fragte sie neutral.

"Ich...nun...ich...habe einen Fehler gemacht", erklärte er rasch. "Ich habe mich unglücklich benommen."

"Aha."

Sie klang nicht überzeugt.

"Zieh dich aus", befahl sie.

Imhotep musste jeden ihrer Befehle ausführen, das wusste er. Das hatte ihm Amun auch noch einmal eingeschärft. Normalerweise war er immer sehr unruhig, wenn er die Gäste auf derartige Weise bedienen musste, doch dieses Mal störte es ihn nicht annähernd. Im Gegenteil. Im Moment konnte er sein Glück kaum fassen. Er versuchte ruhig zu atmen, während er das Band zu seinem Lendenschurz lockerte und selbigen schließlich auszog. Erneut schritt sie um ihn herum, grinste dabei ein wenig. Er spürte, wie ihm die Röte ins Gesicht stieg.

"Gut ausgestattet bist du ja", kicherte sie leise, was ihn nur noch mehr erröten ließ. "Und wie ich sehe, freust du dich ja regelrecht."

Er schluckte leise, wagte es aber nicht, mit den Händen sein aufrechtes Geschlecht zu verbergen.

"Du bist wirklich niedlich", meinte sie dann und kicherte erneut. "Mit dir verbringe ich die Nacht sehr gerne. Nun denn..."

Sie stellte sich vor ihn hin und drehte sich um.

"Nun bin ich dran. Na los."

Imhotep nickte leicht und ergriff vorsichtig das Kleid. Sanft zog er es ihr aus, befreite sie von dem hauchdünnen Stück Stoff. Kaum dass er es abgelegt hatte, drehte sie sich wieder zu ihm um. Langsam ergriff sie seine Hoden und betastete diese. Imhotep zuckte zusammen, als der Schmerz zurückkehrte, wehrte sich aber ansonsten nicht. Sie bemerkte das und streichelte stattdessen langsam über seinen Penis. Viel brauchte sie nicht mehr zu machen, denn selbiger war schon steif, seit er sie in ihrem Nachtkleid gesehen hatte. Sie ergriff seine Hand und zog ihn auf das großzügige Bett. Was dann folgte, war für den jungen Sklaven ein regelrechter Traum. Die Gelegenheiten, bei denen er irgendwelchen Gästen Befriedigung verschafft hatte, waren allesamt sehr lieblos gewesen. Meistens hatte er den Frauen einfach nur Befriedigung verschaffen müssen, ehe er wieder fort geschickt worden war. Das hier war anders. Er war nicht nur halbherzig dabei, sondern gab sich alle Mühe, sie zu beglücken. Das dauerte an, bis Ain ihm schließlich befahl sich hin zulegen und sich dann auf ihm platzierte, nur um ihn dann regelrecht zu reiten, bis es ihm kam. Seine volle Ladung, die er seit Wochen unbefriedigt mit sich herum trug, spritzte er ihr nun direkt in den Leib. Sie keuchte, schloss die Augen, als ein Schub nach dem anderen kam, bis es vorbei war. Imhotep atmete hörbar, schaute sie an. Nach einigen Sekunden öffnete sie nun auch ihre Augen. Soweit er es mitbekommen hatte, war sie hingegen nicht zu ihrem Höhepunkt gelangt. Ob sie ihn dafür zurechtweisen würde?

Im Gegenteil. Ohne sich von ihm zu trennen legte sie sich vollständig auf ihn und küsste ihn herzhaft. Imhotep, der damit nicht gerechnet hatte, war einige Sekunden wie versteinert, ehe er den Kuss zärtlich erwiderte. So etwas hatte er noch nie gespürt. Er genoss es, ehe sie langsam ihre Lippen von ihm trennte und ihm in die Augen schaute.

"Ich liebe dich, Imhotep", wisperte sie leise.

"Ich...ich..."

Der Sklave konnte sich gut vorstellen, was Amun mit ihm machen würde, würde das herauskommen. Er schluckte schwer und hoffte dadurch, den Kloß in seinem Hals beseitigen zu können.

"Ich darf das nicht...", sagte er leise, "...aber ich liebe dich, Ain."

Imhotep ging leise und dennoch zügig die Treppe hinunter, die eigens für das Personal gedacht war. Ain und er hatten diesen Morgen noch einmal lieblich gekuschelt, ehe sie sich mit einem Kuss verabschiedet hatten. Bisher wusste er dabei noch nicht einmal, wie er mit dieser Situation umgehen sollte. Es konnte ihn sein Leben kosten, wenn er nicht aufpasste.

Er hielt den Atem an, als er beinahe gegen Amun lief. Der Obersklave sah nicht gerade fröhlich aus. Ohne weitere Worte zerrte er den schwarzhaarigen Sklaven wieder in den Keller und stieß ihn dort gegen die Wand. Die Peitsche hatte er bereits in der Hand.

"Ich nehme an, es gibt es einen guten Grund, dass du jetzt erst auftauchst?", knurrte er.

"Ich-"

Viel weiter kam er nicht, als er ein ziemlich harten Knie in seine ziemlich empfindlichen Weichteile bekam. Er knallte auf den Boden und krümmte sich keuchend. Der Schmerz war unerträglich. Es war eine ganz spezielle Art von Schmerz, die sich durch den gesamten Körper zog und unglaubliche Übelkeit hervorrief. Nur mit Mühe konnte Imhotep letztere unterdrücken. Amun beugte sich über ihn.

"Wo wir gestern stehen geblieben waren", erläuterte er. "Also? Was wäre deine Erklärung?"

"Die Tochter des Botschafters hat meine Anwesenheit gewünscht", stieß er hervor.

Das war sogar die Wahrheit, auch wenn er sie innerlich schon mit ihrem Vornamen anredete.

"Sie hat gewünscht, dass ich die Nacht mit ihr verbringe."

Amun atmete tief durch. Dagegen konnte selbst er nichts machen, denn wenn es der Wunsch des Gastes war...

"Und den Morgen auch?", knurrte er.

"Ja. Auch den Morgen", redete er weiter und zog sich langsam an der Wand hoch. "Sie...sie bittet darum, dass ich ihr auch diesen Abend erneut Gesellschaft leiste."

Das war wiederum eine glatte Lüge. Davon hatte Ain kein einziges Wort gesagt. Sie hatte gesagt, dass sie ihn bald wiedersehen wolle, aber mehr auch nicht. Wenn die Lüge raus kam, würde es ganz übel für ihn werden.

"Nun gut", sagte Amun weiter. "Wie auch immer. Wenn du heute Abend bei ihr bist, darfst du ihr auch gleich sagen, dass sie sich eine neue Gesellschaft aussuchen muss. Du wirst dich morgen früh bei Ashraf melden, damit er dich kastrieren kann. Ich halte das für besser, da du so deinen Aufgaben wesentlich effektiver wirst nachkommen können und keine...Ablenkungen mehr erfahren wirst."

Amun schenkte ihm ein düsteres Lächeln und ging dann zur Tür.

"Der Botschafter wird übrigens in Kürze mit dem Pharao den Palast verlassen. Sorge dafür, dass sein Zimmer wieder ordentlich hergerichtet wird."


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