Imhoteps Geschichte - Teil 3 - German
By: Mirror

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Den Tag über wusste Imhotep nichts mit sich anzufangen. Der Pharao hatte mit dem Botschafter sowie dessen Tochter den Palast verlassen, um den Gästen zu zeigen, wie fortschrittlich sein Land war. Vermutlich würde er dem orientalischen Botschafter vor allem die landwirtschaftlichen Betriebe zeigen. Doch das alles interessierte Imhotep nun kaum mehr. Der Gedanke daran, dass er seine Männlichkeit verlieren würde, ließ ihn nur noch nervös im Palast umher gehen. Zwar kam er seinen Pflichten sehr wohl nach, doch mit jemandem reden tat er nicht.

Auch gegen Abend blieb er völlig still. Erneut speiste der Pharao mit den Gästen und dem Beraterstab, doch dieses Mal hielt Imhotep seinen Blick stur geradeaus gerichtet. Er spürte, wie ihn Ain immer wieder anschaute, doch er wagte es nicht den Blick zu erwidern. Überdies befand sich auch Amun im Raum.

Irgendwann wandte sich dann der Botschafter zu ihm und winkte ihn heran. Imhotep reagierte prompt und ging zu selbigem.

"Botschafter?"

"Meine Tochter wünscht etwas frische Luft. Begleitet sie bitte nach draußen."

"Sehr wohl", sagte Imhotep und nickte.

Er erhob sich und schaute nun zum ersten Mal an diesem Abend Ain an. Sie stand auf und schaute ihn an.

"Folgt mir bitte", sagte er in freundlichem Ton.

Ain nickte und ging hinter dem Sklaven her, der sie aus dem Palast führte. Die Palastwachen zögerten noch kurz, aber als Imhotep knapp betonte, dass es der Wunsch der Tochter des Botschafters war, hielten sie ihn nicht länger auf. Zusammen gingen sie die Treppe des Palast hinunter und blieben unten stehen. Inzwischen war die Nacht schon hereingebrochen und Imhotep fror ein wenig. Im Palast ging das für gewöhnlich, aber hier draußen nur mit Lendenschurz bekleidet war es doch etwas kühl.

Das Gefühl verschwand aber schnell, als sie vorsichtig seine Hand ergriff. Die Palastwachen konnten sie von oben zwar noch immer sehen, aber es war zu dunkel um zu erkennen, dass sich ihre Hände berührten.

"Was ist los?", fragte sie schließlich. "Was ist mit dir? Dein Blick ist so..."

Sie schüttelte stumm den Kopf.

Imhotep seufzte leise, ließ die Schultern nach unten sacken.

"Ich soll...nun...ich werde morgen ein Eunuch werden", erklärte er schließlich.

Ain schwieg. Er nahm an, dass sie nun weggehen würde, aber das tat sie nicht. Sie drückte seine Hand noch etwas fester.

"Ich glaube, wir müssen uns nachher noch einmal unterhalten", flüsterte sie dann. "In Ruhe. Ich möchte, dass du nach dem Abendessen und allem in meinen Raum kommst."

"In...in Ordnung", sagte er ebenso leise. "Ich liebe dich."

Sie lächelte.

Er brachte sie zurück in den Saal, wo sich Pharao und Botschafter noch immer vom Wein beflügelt aufgeregt und lachend unterhielten. Sie ging zurück auf ihren Platz und Imhotep verschwand zurück zu seiner Stelle an der Wand. Er bemerkt nicht, dass Amun ihn erneut beobachtete.

Der Rest des Abends verlief relativ unspektakulär. Nach und nach zogen sich die Gäste auf ihre Räumlichkeiten zurück und schlussendlich begannen die Sklaven, oder Diener, wie sie nach außen ja hießen, die Reste des Abendessens abzuräumen. Erst nachdem das geschafft war, ging der junge Imhotep die Treppen nach oben und klopfte bei Ain an.

"Kommen Sie herein", sagte sie etwas lauter.

Er trat ein und fand sie auf dem Bett sitzend vor. Sie trug erneut den Hauch von einem Nichts. Imhotep schluckte, schloss aber die Tür und kam näher. Auf ihr Zeichen hin, setzte er sich neben sie. Ain ergriff seine Hand und küsste ihn dann sachte.

"Wir müssen sprechen", sagte sie.

"Was soll ich tun?"

Sie überlegte kurz, seufzte dann.

"Weglaufen", sagte sie schließlich. "Wir könnten einfach zusammen weglaufen."

"Und dann?", keuchte er. "Das klappt niemals."

"Warum nicht? Wir könnten zusammen ziemlich weit kommen. Und es ist nicht so, dass ich nicht doch arbeiten könnte", antwortete sie süffisant.

Er lächelte kurz, dachte dann aber auch nach. Wenn sie sich gut anstellten, konnten sie es wirklich schaffen. Aber wenn man sie erwischte...er schluckte bei dem Gedanken.

"Sollen wir das wirklich machen?", fragte er.

"Ja", hauchte sie.

Sie küssten sich erneut.

"Und...wie werden wir das machen?", fragte Imhotep weiter.

"Wir werden uns morgen früh draußen treffen. Du solltest natürlich zu dem Zeitpunkt schon den Palast irgendwie verlassen haben. Gibt es einen guten Punkt, um sich unauffällig zu treffen?"

"Der...Markt vielleicht? Nahe des Aquädukts?"

"Gut. Wir sehen uns dort."

Er wollte sich gerade erheben, um zu gehen, als sie ihn am Arm festhielt.

"Noch nicht", flüsterte sie.

Sie zog sich etwas weiter auf das Bett, entkleidete sich langsam und legte sich dann hin. Mit dem Finger gab sie ihm das Zeichen näher zu kommen. Er lächelte ein wenig. Trotz der gefährlichen Situation, in der er sich befand.

Er rutschte näher heran, legte sich vorsichtig über sie. Er schloss die Augen, als sie mit der Hand über seinen Bauch fuhr. Sie ließ die Hand direkt unter seinen Lendenschurz wandern. Dieser bedeckte lediglich seine Scham und seine Hinterpartie. Unten war dieser völlig offen. Er schluckte ein wenig, wie sie so über sein Geschlecht strich. Vorsichtig massierte sie dieses, bis es völlig hart war. Er hörte sie leise kichern und öffnete sogleich seine Augen.

Ain grinste ihn an und zog ihre Hand zurück. Stattdessen legte sie zwei Finger an ihre Schamlippen und zog diese bereitwillig auseinander. Er griff nach seinem Lendenschurz, doch sie schüttelte schnell den Kopf.

"Lass ihn an. Bitte", flüsterte sie.

Zögerlich nickte er und beugte sich stattdessen über sie. Er küsste sie sachte und drang vorsichtig in sie ein. Er genoss das angenehme Gefühl, als er in ihrem warmen Schoss eindrang. Er hörte sie leise keuchen. Zärtlich begann er zuzustoßen und sie genüsslich zu verwöhnen. Er hörte sie immer und immer wieder jappsen und keuchen, bis er zu seinem Orgasmus kam. Sie stöhnte leise auf, als er sein heißes Sperma in sie hinein schoss. Einige Sekunden wartete er, dann zog er heraus. Ain hatte noch immer die Augen geschlossen. Mit einem Lächeln rutschte Imhotep auf dem Bett noch etwas herunter und zog sachte ihre Schamlippen auseinander. Genüsslich begann er nun seine Zunge in sie hinein zu stecken und sie so regelrecht zu lecken. Ain stieß einen leisen, erstaunten Schrei aus, dann begann sie aber hörbar freudig zu stöhnen. So heiß wie sie noch war brauchte Imhotep nicht lange, bis auch sie ihren Höhepunkt bekam. Der junge Sklave genoss es, wie sie lautstark stöhnte und den Orgasmus richtig auskostete. Ein kleines Lächeln überkam ihn erneut.

Sie verabschiedeten sich später in dieser Nacht. Imhotep ging zu dem Raum, in dem die anderen Sklaven bereits schliefen. Dort legte er sich für etwa eine Stunde hin, bis er sicher sein konnte, dass auch wirklich alle schliefen. Mit klopfendem Herzen stand er dann leise auf und schlich zur Tür. Er kannte einen Ausgang aus dem Tempel, der eigens für Anlieferung von Waren genutzt wurde. Aber nur ein Verrückter hätte es gewagt, diesen Ausgang zu nutzen um zu fliehen, denn das Zimmer von Amun war ganz in der Nähe. Und selbst tagsüber wagte sich kaum einer auch nur in die Nähe eben jenes Zimmers.

Aber heute Nacht musste Imhotep nun einmal etwas verrücktes tun.

Den Flur erreichte er zügig und vor allem leise. Aber bei einem Blick um die Tür wurde ihm doch etwas schummrig. Der Flur erschien ihm plötzlich unglaublich lang. Wenn nun Amun rein zufällig noch sein Nachtgeschäft erledigen wollte, dann würde er Imhotep sehen. Und selbiger würde mit Sicherheit keine Erklärung liefern können, die gut genug war, Amun zu überzeugen.

Er atmete noch einmal tief durch. Dann schritt er den Gang entlang. Am liebsten wäre er gerannt, aber das hätte ihn sofort verraten. Also musste er zu seinen Göttern beten, während die Tür am Ende des Ganges nur langsam auf ihn zu kam. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte er sie endlich. Er drückte sie auf und – nichts passierte. Sie bewegte sich keinen Millimeter. Imhotep lief der Schweiß über die Stirn. Panik stieg in ihm auf, aber er zwang sich zur Ruhe. Die Tür war alt. Vielleicht war sie nur verklemmt. Er holte tief Luft. Dann drückte er sich gegen die Tür. Wandte mehr Kraft auf. Bis sie plötzlich nachgab und sich mit einem lauten Geräusch öffnete. Imhotep landete im Sand und blieb liegen. Fast schon ängstlich blieb er liegen. Hatte das jemand gehört? Niemand schrie etwas. Keine Wachen, die angerannt kamen. Langsam erhob sich der Sklave, klopfte schnell den Dreck von sich ab und schob die Tür zu. Dann begann er zu rennen. Um den Rest des Palastes machte er einen großen Bogen.

Die Nacht verbrachte Imhotep alles andere als gemütlich. Er suchte sich eine Gasse unweit des Marktes aus, wo er sich hinter einigen alten Kisten hinlegte. Schlafen tat er kaum. Es wurde zunehmend kühler und Kleidung, die seinen Körper etwas mehr bedeckte, hatte er nicht.

Am nächsten Morgen verbrachte er einige Zeit damit, den Markt zu umrunden und möglichst nicht aufzufallen. Es waren hier auch viele Sklaven unterwegs, die für ihre Herren und Frauen Nahrungsmittel und mehr besorgten, sodass er nicht ganz so sehr auffiel, wie er befürchtet hatte. Allerdings verging die Zeit, ohne dass er Ain erblicken konnte. Mit einem Seufzer lehnte er sich gegen die Wand und ließ einen Blick über den Markt schweifen. Er erblickte zwei Wachen, die über den Markt schritten. Einer von ihnen stieß seinem Kumpel in die Seite und deutete in Richtung Imhotep. Der junge Sklave atmete tief durch, als sie auf ihn zu schritten. So unbeteiligt wie möglich ging Imhotep weiter. Er merkte sofort, dass sie die Richtung zu ihm ändern. Er biss die Zähne zusammen und beschleunigte seinen Schritt. Als die Wachen das ebenfalls taten, wurde aus dem schnellen Gehen ein Laufen und schließlich sogar ein Rennen. Er hastete in die nächstbeste Gasse und versuchte seine Verfolger abzuschütteln. Sie begannen schon hinter ihm her zu rufen, ihn zur Aufgabe aufzufordern. Als dann die ersten Pfeile neben ihm einschlugen, wusste er, dass es ihnen ernst war. Mit pochendem Herzen rannte er um die nächste Ecke und sah einen Karren im Weg herum stehen. Er sprang auf einige Kisten und stieß sich mit einem hohen Sprung von dem Karren ab. Noch im Flug spürte er einen heftigen Schmerz und landete unsanft auf dem trockenen Boden. Keuchend blieb er liegen, konnte sich nicht annähernd bewegen. Der Schmerz war unglaublich intensiv. Er bekam gerade noch so mit, wie einige Wachen auf ihn zu gerannt kamen.

"Oh je", urteilte einer der Wächter. "Den Pfeil mitten in die Weichteile bekommen. Das muss schmerzhaft sein."

"Egal", knurrte anscheinend der Dienstältester. "Bringt ihn zurück in den Tempel. Die werden ihn schon genug zurechtweisen."


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