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[Anmerkung zum 1. Teil: Er heißt "Dir Orgie". Wir entschuldigen uns für die Nachlässigkeit.]
Im Morgengrauen kamen wir an und brachten Vindus zu Salomo, der nach der Untersuchung keine guten Nachrichten hatte. Die Hoden waren innerlich ganz zerstört und hatten schon Wundbrand aufgezogen, also musste Salomo sie sofort entfernen, damit sich der Brand nicht ausbreitete, und dann musste man die Götter um Wiederherstellung bitten. Wenn sie die nicht gewährten, wäre Vindus zwar immer noch ein hübscher keltischer Sklave, aber für die Zucht, für die er eigentlich vorgesehen war, wäre er verloren gewesen. Ich wollte, ich wäre an Vindus’ Stelle gewesen. Ich musste aber trotz meiner Müdigkeit meinem Herrn Lucius Bericht erstatten, den er mit den Worten »Na, das wird aber teuer für den claudischen Jungen. Deine hundertfünfzigtausend wahrscheinlich nicht, aber ohne wirklich großzügige Spende an den Tempel des Asklepius von etwa zwanzigtausend wird es nicht gehen, und das wird er mir ersetzen müssen. Er wird zahlen, denn er wird nicht wollen, dass sein abartiges Gastmahl an die Öffentlichkeit kommt. Aber ob ich ihm noch einen einzigen Sklaven vermiete oder verkaufe, weiß ich noch nicht. Du hast insgesamt richtig gehandelt, mein Junge. Gut gemacht. Und nun gehe schlafen. Komme nach dem Mittagessen zu mir.« Ich war entlassen und durfte mich endlich schlafen legen. Vor einigen Tagen hatte mein Eigentümer Lucius eine nubische Frau um erstaunlich billigen Preis erworben, die ihrer Wildheit und Schönheit wegen schon durch verschiedene Hände gegangen war. Ich hatte sie noch nicht gesehen, denn wir, also ich und meine Mitsklaven, mussten ja die Orgie des Sicilicus vorbereiten und durchführen. Wie befohlen trat ich nach dem Mittagessen bei meinem Herrn an. »Davus, mein Junge!«, sagte Lucius, als ich eingetreten war und mich sittsam mit im Kreuz zusammen gelegten Händen und geneigtem Kopf vor seinem Schreibtisch aufgestellt hatte. »Ich habe etwas Besonderes für dich: Die Nubierin, die wir übrigens Panthera nennen, muss ihre fruchtbaren Tage haben, oder sie steht kurz davor. Ich möchte, dass du ein Kind mit ihr zeugst.« »Ja, Herr! – Panthera, Herr?« »Ja, Davus. Du wirst sehen, warum. Soviel kann ich dir verraten: Wir mussten sie im Zwinger einsperren wie ein wildes Tier.« »Oh.« »Nun gehe und tue dein Bestes: Begatte sie, so oft du kannst. Viel Glück!« »Ja, Herr! Danke, Herr!« Ich drehte mich um und ging zu den Zwingern in der Gladiatorenschule, in der normalerweise renitente Galdiatoren (oder besser: Kandidaten) eingesperrt werden. Die Schule war zwar nicht so groß und berühmt wie die des Statilius, aber sie war die bessere. Aber du musst mir das nicht glauben, lieber Leser. Vielleicht ist das nur der verklärte Blick oder die Lüge eines ergebenen Sklaven. Auf dem Weg bekam ich Angst, denn vor meinem geistigen Auge tauchten Vorstellungen einer schwarzen Hünin auf, die besser in die Arena als in ein Bett gepasst hätte, und ich war unbewaffnet wie alle Sklaven, auch wenn ich ringen konnte, was ich als Leibesübung hier in der Schule gelernt hatte. Ich kam vor dem Zwinger an und betrachtete sie. Der Oberaufseher stellte sich neben mich. »Na, Davus? Was sagst du?« Ich fand zuerst keine Worte, denn in dem Zwinger hockte eine schwarze Venus. Sie war nackt, von einem eisernen Halsring sowie Hand- und Fuß-Fesseln abgesehen. Hünin war sie keine, doch groß und wohlgestaltet, aber nicht sehr stark bemuskelt. Ihre Haut war wirklich ganz schwarz. Sie sah also aus, als ob ein berühmter griechischer Bildhauer sie aus Basalt gehauen und poliert hätte, und ihr Blick war wirklich der eines gefangenen Panthers. Sie hatte sich ihren Sklavennamen wirklich verdient. Mein sich aufstellender Penis hob meine knapp geschnittene Tunika an, die mein Herr zu tragen befohlen hatte, denn er hält nicht viel von Lendentüchern bei seinen Freudensklaven, außer, um sie noch anregender erscheinen zu lassen, weswegen ich ja so viele Arten kenne, eines zu binden. »Ich soll mit ihr ein Kind zeugen«, sagte ich leise, und der Oberaufseher antwortete fröhlich: »Gut, ich hole Salomo. Für dich.« Dann ging er davon. Ich zog mich aus. Ich hatte ohnehin nur die Sandalen und die Tunika an, also war das schnell erledigt. Panthera sah mich an, und ich sah Mordlust in ihrem Blick. Trotz meiner Angst blieb mein Penis vor Begierde steif. Ich betrat den Zwinger. Als die innere Tür offen war, sprang sie mich an, als ob sie sich frei kämpfen könnte. Ich hielt sie auf und rang sie nieder. Es machte mir geradezu Freude, ihren Widerstand zu brechen, denn ich hatte ein Ziel, das es zu erreichen galt. Ich verstand nun die Leute, die nur aus einer Vergewaltigung Lust ziehen konnten. Sie niederzuringen dauerte überraschend lange, denn obwohl sie nicht besonders kräftig war, war sie sehr gelenkig und konnte sich immer wieder meinen Griffen entwinden. Ich musste sie durch den Zwinger verfolgen, sie also niederhetzen, wie das eine Hundemeute auf der Jagd tut. Hier zahlte es sich aus, gut geübt zu sein. Sie war irgendwann erschöpft und brach zusammen. Also konnte ich nun mit ihr machen, was ich wollte. Ich wollte sie eigentlich bloß nehmen in meiner eigenen Lust, aber ich entschied mich anders. Wir beide waren verschwitzt, also leckte ich ihr den Schweiß ab, besonders dort, wo Frauen erregbar sind. Sie war noch wach, also bekam sie mit, was ich tat. Draußen standen der Oberaufseher, Salomo und mein Herr. Außerdem versammelten sich langsam Sklaven, um zuzusehen. Sie regte sich wieder, aber bewegte sich wohlig unter den zärtlichen Berührungen meiner Zunge und meiner Hände. Ich wandte mich ihrem Geschlecht zu und tat, was ich schon seit siebzehn Jahren zur Perfektion gelernt hatte: Ich brachte sie mit meiner Zunge zum Orgasmus. Sie nahm meinen Kopf und presste ihn gegen ihr Geschlecht. Ich ließ mir das einige Zeit gefallen, wand mich dann aus ihrem Griff und ging über sie. Mein Penis fuhr in sie, und ich küsste sie. Ich hatte einen schönen, starken Orgasmus; mein gesamtes Geschlecht pulsierte fast krampfhaft, als ich mich in sie ergoss. Ich konnte dank meiner Gaben gleich weiter machen, also tat ich das auch. Obwohl ich sie streng betrachtet mit Gewalt genommen hatte, empfand sie jetzt große Lust an mir. Ich blieb den ganzen Nachmittag bei ihr. Wir wälzten uns im Zwinger herum, wechselten sie Stellungen, und bald war sie auf mir, und ich hatte die Beine gespreizt und sie ihre geschlossen, als ob ich die Frau wäre und sie der Mann. Trotzdem war mein Penis in ihrer Scheide. Der Druck auf meinem Penis, der durch ihre geschlossenen Beine entstanden war, war sehr erregend. Sie stieß mit ihrem Becken zu, ich mit meinem, und wir streichelten und küssten einander. Irgendwann waren wir beide vollkommen erschöpft und schliefen ein. Am nächsten Morgen stand Essen im Zwinger. Wir fütterten einander. Das war eigentlich ihre Idee, die mir aber gut gefiel. Wie verbrachten den Tag damit, die gegenseitige Erforschung der Körper fortzusetzen. Sie nahm sogar meinen Penis in den Mund, und ich brachte den Mut auf, ihn ihr anzuvertrauen. Sie dürfte das noch nie zuvor gemacht haben, war aber sehr bemüht und auch erfolgreich. Als sie bemerkte, dass ich keine Pause nach einem Orgasmus brauchte, versuchte sie, mich leer zu melken, was ihr aber auch nicht gelingen konnte. Nach einigen Stunden war der Zwinger überall mit meinem Samen besudelt, aber das machte nichts. Wir wälzten uns darin, alle Stellungen durchgehend, die es gibt. Am Schluss brachte ich ihr meine Lieblingsstellung bei, bei der der Mann am Rücken liegt und die Frau schräg auf ihm liegt, wobei die Beine miteinander fast verknotet werden. Insgesamt gibt diese Stellung den Becken beider Beteiligter große Bewegungsfreiheit, was wir nicht ungenutzt ließen.Wir blieben so stundenlang, bis der Samen aus ihrer Scheide quoll und über meine Lenden rann. Dann war es Nachmittag, und wir waren wieder müde. So ging das zehn Tage. Wir achteten nicht darauf, ob es Tag oder Nacht war. Wenn wir wach waren, verkehrten wir miteinander, und wenn wir müde wurden, schliefen wir. Wenn uns etwas zu Essen und Trinken in den Käfig gereicht wurde, aßen und tranken wir. Als feststand, dass ihre Regelblutung ausblieb, wurden wir aus dem Zwinger geholt. Er wurde gereinigt. Und wir beide wurden zur Sklavenschwemme geführt, wo ich badete. Man musste Panthera an Händen und Füßen aufspannen und ihren Kopf mit dem Halsring fixieren, um sie waschen zu können, denn sie begann wieder zu toben, denn sie verlangte eindeutig nach mir. Ich wäre gerne bei ihr geblieben, aber noch lieber folgte ich meinem Herrn, der mich zu sich befohlen hatte. In seinem Arbeitszimmer präsentierte ich mich sittsam mit verbeugtem Kopf, und mein Herr sagte nur kurz: »Junge, wir werden dich kastrieren.«
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