Gesta Davi Cilionis, Teil Drei: Schuld und Sühne - German
By: manicipium

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[GAY] [forced sex, chastity and labour]

Davus frisst etwas aus, und muss daher die Suppe auch auslöffeln, die ihm andere einbrocken. Das ist natürlich viel zu viel.


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Unwillkürlich fasste ich mir ans Gemächt und starrte ihn an. »Herr! Nein, das will ich nicht!«, schoss es mir aus dem Mund.

Mein Herr lief rot an. »Für diese Unfolgsamkeit bekommst du Feldarbeit. Einen Monat! Und das Rohr!«

Ja, doch, mein Herr ist gut zu seinen Sklaven. Wir bekommen gutes Essen, saubere Kleidung sowie geräumige und saubere Quartiere, und wir werden nicht bestraft, wenn wir unabsichtlich etwas falsch gemacht haben. Unfolgsamkeiten duldet Lucius Cilio Probus aber nicht, auch nicht diese Kleinigkeit, dass ich meinen Unwillen kund getan habe. (Von Schwerverbrechen wie Flucht, Sabotage und Faulheit wollen wir hier nicht reden, denn Deserteure, Saboteure und Faulpelze lässt mein strenger Herr kreuzigen.) Feldarbeit ist als bloße Erniedrigung nur eine milde Strafe, wenn auch ein ganzer Monat viel war für diesen Ausrutscher. Das Rohr war für mich schlimmer, aber davon wirst du bald lesen. Mein Herr nahm einen Codex und schrieb etwas hinein.

Ich fiel vor dem Schreibtisch meines Herrn auf die Knie, senkte die Augen und verschränkte die Hände am Rücken. »Herr! Ich habe gefehlt und werde die Strafe ertragen, um mein Vergehen zu sühnen! Bitte bestrafe mich, Herr! Ich will sühnen!«

Mein Herr war still für eine Zeit. Dann stand er auf, trat hinter mich und legte seine Hände auf meine Schultern. »Mein Junge!«, sagte er seufzend. »Bei anderen wäre deine kleine Rede wohl nur heiße Luft wie eine Senatsdebatte. Aber bei dir bin ich mir sicher, dass du es ehrlich meinst. So gesehen brauchst du die Strafe nicht mehr, denn du hast deinen Fehler gesehen, eingesehen und willst es in Zukunft besser machen. Aber ich muss konsequent sein, damit du nicht auf dumme Gedanken kommst. Ja, auch du könntest in Versuchung geraten.« Er schweig wieder für einige Sekunden.

»Steh auf!«, befahl er dann.

Ich stand auf, ohne mich umzudrehen.

»Drehe dich um!«

Ich drehte mich um, die Hände am Rücken und den Kopf geneigt.

»Die Hände hervor!«

Ich gab die Hände vor, und mein Herr gab mir den Codex..

»Dieser Codex enthält die Anweisungen für Tullius, den Oberaufseher, für deine Strafe. Bring den Codex zu ihm und erwarte deine Strafe!«

»Ja, Herr!«, sagte ich. »Ich … ich eile, meine Strafe zu empfangen.«

Eigentlich wollte ich meinem Herrn sagen, dass ich ihn liebe, aber ich hatte es einfach nicht heraus gebracht. Nicht, weil ich gelogen hätte, sondern ganz im Gegenteil, weil es wahr war. Und er hatte recht gehabt: Ich wollte mein Vergehen wirklich sühnen. Ich hätte auch das Kreuz akzeptiert.

Tullius Terpinus Captor, der Oberaufseher meines Herrn, las die Anweisungen, während ich in demütiger Haltung daneben stand. »Wofür hast du denn das bekommen? Ich meine, ein Monat Feldarbeit mit Rohr ist für einen Lustsklaven ziemlich viel.«

Ich sagte es ihm, und er dachte darüber nach.

»Aha. Na, sieh’s als einen Liebesbeweis: Sein treuester und bester Sklave verweigert sich. Das muss ihm sehr weh getan haben.«

»Meinst du, Oberaufseher? Meinst du wirklich, dass er mich liebt, so …?« Nein, ich brachte es nicht heraus.

»Ja, Davus, das meine ich. Schließlich würde man einen anderen Sklaven, der ein Monat Feld ausfasst, gleich in Fesseln schlagen, aber dich schickt er her, als solltest du ihm einen Becher Wein holen. So viel Vertrauen setzt er in dich.«

Ich war zu Tränen gerührt. »Dann lasse uns sein Leid mildern, Oberaufseher«, sagte ich lächelnd.

Ohne weiteres Wort führte mich Tullius in die Sklavenschwemme, wo ich mich auszog. Tullius holte derweil, was er für meine Bestrafung brauchte.

Er gab mir einen Einlauf aus warmer Waschlauge, die eine halbe Stunde in meinem Darm blieb. Das gehörte zur Bestrafung mit dem Rohr. Es war schrecklich, diesen Drang zu haben und ihm nicht nachgeben zu können, weil mein Anus verschlossen war. Nachdem ich die Waschlauge und damit den Darminhalt endlich entlassen durfte, wurde mir das Rohr aufgesetzt. Dabei handelte es sich um eine Erfindung Tullius’, der in der Legion Folterknecht und Henker gewesen war und das besondere Talent hatte, die empfindlichen Stellen seiner Opfer zu erkennen. Dabei war er nicht einmal sadistisch veranlagt, denn er hatte keinen besonderes Vergnügen dabei zu foltern, sondern er sah die Ausübung der Folter als Teil seiner Berufspflicht als Exekutor des Willens der Obrigkeit an.

Das Rohr bestand aus einem brünierten, gekrümmten Eisenrohr, in das man einen schlaffen Penis hineinstecken konnte. Wenn man das Rohr dann auf das dafür vorgesehene Gestell montiert, konnte man keine Erektion mehr bekommen, aber noch Harn lassen. Das Gestell war ebenfalls aus brüniertem Eisen, lief mit einem Reifen wie ein Gürtel um die Lenden und mit einem anderen zwischen den Hinterbacken durch vor zum Hodensack, den er in zwei Ästen umlief, um bei einem Schloss zu enden. Der zweite Reifen hielt eine Art von Stoppel unverrückbar an seiner Position in meinem Anus. Der Stoppel war aus Holz, mit Leder überzogen und so geformt, dass er im Schließmuskel einrastete. Er war aber auch so kurz, dass er mich nicht erregen konnte. Das Rohr selbst war nicht sehr schön und wurde durch eine brünierte Blende verdeckt. Damit sah das Rohr eigentlich recht gut aus, denn Tullius hatte beim Entwurf auf Eleganz wert gelegt. Tullius setzte mir also das Rohr auf, sperrte zu und steckte den Schlüssel ein. Die ganze Vorrichtung wog schwer, aber auf eine seltsam angenehme Art.

Einen Monat sollte ich das nun tragen. Einen Monat ohne Erektion und Orgasmus, denn der Stoppel verhinderte natürlich, dass ich mich über den Anus befriedigen konnte. Und deswegen hatte ich auch den Einlauf bekommen, denn auch der Stoppel würde meinen Anus eben diesen Monat nicht verlassen, und ich würde nur flüssig ernährt werden. Das war schon für einen gewöhnlich potenten Mann unangenehm, denn ein Monat mit diesem Gerät würde sicher für große Lustgefühle beim kleinsten Reiz und für feuchte Träume sorgen. Meine außergewöhnliche Manneskraft jedoch wurde mir hier zur Last, denn ich musste jeden Tag mindestens zwei mal ejakulieren, um keine feuchten Träume zu bekommen. Ich musste also damit rechnen, jede Nacht meine Bettstatt zu besudeln, und vielleicht noch tagsüber auf jeden weiblichen Reiz mit Lustgefühlen und unkontrollierbaren Ejakulationen zu reagieren. Der Monat würde schon alleine deswegen schrecklich werden.

»So!«, sagte Tullius zufrieden. »Du siehst gut aus. Und nun gehen wir zu den Porciern.«

»Was!?«, fiel es aus mir heraus. »Ich dachte, ich würde auf den Feldern des Herrn arbeiten!«, rief ich verzweifelt aus. Mein Herr braucht die Felder und Gärten nur für den Eigenbedarf, er verdient direkt nichts damit. Die Porcier hingegen waren große Land- und Bergwerksbesitzer und meines Herrn beste Kunden für Feld- und Minensklaven, denn sie starben bei ihm wie die Fliegen, so sehr quetschte er sie aus. Man sagte, dass seine Feldsklaven nie länger als fünf oder sechs Jahre überlebten, und dass einer seiner Minensklaven das erste Jahr nicht überstand.

»Ja, das tut mir leid, Davus, aber so hat es der Herr in den Codex geschrieben. Während ich dich hier ausgestattet habe, ist ein Brief zum Verwalter der Latifundie des Marcus Porcius Cato gegangen, der dich als strafweise verborgt angekündigt.«

Ich dachte, Wenn diese Strafe ein Liebesbeweis ist, dann muss er mich wirklich sehr lieben. Ich zog seufzend wieder meine Tunika und meine Sandalen an und wollte mich schon auf den Weg machen, denn ich kannte den Weg von einem früheren Auftrag.

»Nein, nein, Davus! Der Herr will, dass du wie seine Ware angeliefert wirst: am Hals angekettet, an Händen und Füßen gefesselt und hinter dem Pferd her gezogen.«

Ich seufzte noch einmal und stellte mich, dem Willen meines Herrn gehorchend, der Sitte gemäß auf, wie es sich für Sklaven geziemt: Die Hände am Rücken zusammengelegt, den Kopf gebeugt und die Beine etwa einen Fuß auseinander gestellt. Es ist kein Zufall, dass sie ausgezeichnet dazu geeignet ist, einen Sklaven für den Transport herzurichten. Es ist auch kein Zufall, dass mein Halsring denen zum Transport sehr ähnlich ist, denn er ist ein solcher Ring, nur eben gründlich brüniert, damit man ihn auf Dauer tragen kann, und verziert, damit er nicht so hässlich ist.

Ich ließ mich also anketten. Tullius fixierte die Kette, die zu meinem Hals führte, am Sattel seines Pferdes und ritt los, ohne mir vorher etwas zu sagen, also stolperte ich und wäre fast hingefallen. Ich war irgendwie froh, dass Tullius kein Sadist war, sonst hätte er ein Tempo vorgelegt, dass ich mit den eineinhalb Fuß Eisens, das sich als Kette zwischen meinen Fußknöcheln befand, nie halten konnte und also irgendwann hinfallen musste. Er hatte also keinen Befehl, es mir hier schwer zu machen.

Drei Stunden später war ich am Tor der Villa angekommen, die das Zentrum der Latifundie bildete, auf der ich arbeiten sollte. Tullius wünschte mir viel Glück, und ich merkte seinem Tonfall echte Sorge an. Ich verabschiedete mich, dann ritt er zurück. Ich hingegen wurde in die Sklavenbaracken geführt.

Die Baracke war ein langes, zweischiffiges Haus ohne weitere Unterteilungen. An den Säulen und den sie verbindenden Balken waren Eisenringe befestigt, und unter jedem Eisenring befand sich eine Bettstatt, die nur aus Stroh, das von einem groben Tuch abgedeckt war, bestand. Das Haus roch nach allen Körperausscheidungen: Urin, Kot, Samen und vor allem Schweiß. Ich hatte seit dem Frühstück nichts mehr gegessen, Magen und Darm waren leer, und das machte den Brechreiz besonders unangenehm. Ich wurde, während ich schmerzhaft etwas Magensaft hervor würgte, zu einer dieser widerlichen Orte gezerrt und angekettet. Dann verließ mich der Mann, der mich übernommen hatte. Ich setzte mich, immer noch mit auf den Rücken gefesselten Händen, auf das schmutzige Tuch und versank in Trübsal.

Ich dachte an die Quartiere, die mein Herr seinen Sklaven zur Verfügung stellte. Die waren zwar im Grunde ähnlich, aber wir hatten mehr Platz, ordentliche und saubere, wenn auch einfache Betten (die wir selbst in Schuss halten mussten), und man konnte durch Abtrennungen aus Tüchern zwischen den Betten für etwas Abgeschiedenheit sorgen. Besser gestellte Sklaven wie ich hatten sogar ihre eigenen Kojen, aber auch die musste man selbst sauber halten.

Die Lust regte sich schon, und ich dachte an Panthera und die wilden, heißen Tage, die ich mit ihr verbracht hatte. Es dauerte nicht lange, und mir ging etwas Samen ab, ohne dass ich eine Erektion gehabt hätte. Das war sehr unbefriedigend, aber dafür verschwand das Bild Pantheras vor meinem geistigen Auge.

Gegen Abend wurde die Halskette gelöst, und ich wurde mit einem barschen »Mitkommen!« aufgefordert, zu folgen. Ich wurde zu einer Sklavenschwemme geführt. Die Sandalen wurden mir ausgezogen und die Tunika vom Leib gerissen, damit man die Ketten nicht losmachen musste, denn auch dort war ich wie zum Transport angekettet. Das Wasser rann durch das Rohr und säuberte auch meinen Penis. Ich gratulierte Tullius innerlich zu seinem Einfallsreichtum. Ich wurde dann in die Villa gezerrt, wo mich der Verwalter schon erwartete.

Ich stellte fest, dass es das Schlafzimmer war. Es war kostbar, aber schlicht ausgestattet, aber hatte anstatt des üblichen römischen Bettes eine Art Landschaft aus Pölstern und Decken auf einer sehr großen Matratze, die leicht vier Menschen aufnehmen konnte. Eine Spielwiese also. Darauf lag ein junger Mann in einer teuren Tunika, den ich als einen der Kumpanen des Sicilicus wieder erkannte. Das konnte heiter werden.

Der Mann, der mich hergeführt hatte, zwang meinen Kopf nach unten. Ich hatte doch tatsächlich meine Manieren vergessen.

»Warum bist du hier, Sklave?«

Ich sagte es ihm.

»Ich erkenne dich, du hast unsere kleine Orgie geleitet. Sehr gut, Sklave. Das war ein Fest! Was hast du da an zwischen deinen Beinen?«

Ich erklärte es ihm.

»Aha, das gehört also zur Strafe. Schade, dass ich dich nicht hinten nehmen kann, aber ich weiß Abhilfe. Mach’ ihn los, Junius!«

Junius machte meine Hand- und Fuß-Fesseln los, also hatte er wohl dafür die Schlüsel von Tullius bekommen.

Dann befahl der Verwalter, dass ich mich zu ihm und auf den Rücken legen solle. Das tat ich. Er begann, mich an empfindlichen Stellen zu streicheln. Er wusste genau, wo man einen Mann berühren musste, um ihn zu erregen, aber ich empfand eher Abscheu vor ihm und zuckte zurück.

»Na, was ist denn, mein Kleiner?«, fragte er süßlich lächelnd. »Bei Titus warst du nicht so schüchtern. Blas mir doch einen! Küss’ mich, hol’ mir einen runter! Das kannst du doch, Lustsklave!«

»Ja«, sagte ich fast trotzig, »aber ich bin hier, um bestraft zu werden, nicht, um dir mit meinen Diensten zu gefallen zu sein.«

Der Verwalter machte eine Geste, und Junius, der Aufseher, setzte mir ein Schwert an die Kehle.

»Du hast die Wahl, Sklave: Entweder …« – er deutete eine Masturbation an – »… oder!« – die Hand fuhr an seine Kehle, wo sie einen Schnitt andeutete. »Und keinen Mucks zu Probus, verstanden?«

»Ja … Herr.«

Der Verwalter bedeutete Junius, das Schwert weg zu nehmen. Als es weg war (aber Junius nicht aus dem Zimmer verschwunden war) beugte sich der junge, hübsche Mann, der mich so anwiderte, über mich, öffnete seinen Mund, flüsterte »Na, also!« und küsste mich, seine Zunge in meinen Mund zwingend. Ich hatte wieder Brechreiz, aber unterdrückte ihn aber mühsam. Er saß nun über mich gebeugt und breitbeinig auf dem Rohr. Es störte ihn anscheinend, denn er löste sich von mir, legte einen Deckenzipfel auf das Metall, um dessen Härte zu dämpfen und begab sich dann wieder über mich, küssend und sein steifes Glied auf dem Deckenzipfel reibend. Ich küsste zwar zurück, aber fühlte nichts. Wie schon erwähnt, bin ich eigentlich nicht schwul, empfinde jedoch schon die körperliche Erregung. Als er orgasmiert und ejakuliert hatte, fiel er von mir ab und deutete wortlos auf seinen erschlaffenden Penis.

Ich verstand und machte ihm eine Fellatio. Sein Penis wuchs wieder, nachdem ich ihn mit Mund und Zunge bearbeitet hatte. »Ja, ja! Du bist gut! Ja!«, kreischte er vor Lust. Wenn er mir sympathischer gewesen wäre, hatte ich dafür gesorgt, dass er kurz vor dem Höhepunkt bleibt, bis er mir gesagt hätte, er könne nicht mehr. Dann hätte ich über den Höhepunkt getrieben, und der Samen wäre in einer Fontäne hoch geschossen. Der Kunde hätte dann wohl einen seiner stärksten Orgasmen gehabt. So aber ließ ich ihn langsam kommen und fertig. Da ich wusste, was solche Leute noch verlangten, nahm ich seinen Penis kurz vor seinen Höhepunkt ganz in den Mund und ließ seinen Samen in meinen Rachen schießen. Den Brechreflex konnte ich beherrschen, und außerdem ging das an meiner Zunge vorbei, sodass der Geschmack des Samens nicht so stark war.

»Du bist gut, Sklave, sehr gut!«, brummte er. »Jetzt wechselst du noch brav die Bettwäsche, wäschst hiervon den Dreck ‘raus, und dann darfst du schlafen gehen.« Dann rief er mir noch fröhlich ein »Gute Nacht!« zu.

Junius bewachte mich, während ich die Bettwäsche wechselte und wusch. Er war schlecht gelaunt und ließ mich das mit seiner Peitsche spüren. Und ich war hundemüde und hungrig, denn ich hatte heute nichts gegessen. Als ich endlich fertig war, führte Junius mich in die Sklavenbaracke, kettete mich wieder an (diesmal nur mit dem Hals) und verließ den Saal. Ich fiel auf die Decke und war weg.

Der nächste Arbeitstag begann noch vor Sonnenaufgang. Ich hatte offensichtlich in der Nacht ejakuliert und war nicht ausgeschlafen, doch wurden wir alle aufgezwungen. Die Arbeiterkolonne sah erbärmlich aus: schmutzig, ungepflegt, zerrissen. Offensichtlich kümmerte sich niemand um ihr Wohlergehen. Sie schlurften lethargisch hinaus. Mit vier anderen Sklaven, wobei einer offensichtlich eine Stufe höher auf der Leiter stand, weil er eine Peitsche ausgehändigt bekam, wurde ich zum Pflügen eingeteilt. Der Obersklave pflügte, und wir vier Anderen zogen den Pflug. Wir waren richtig daran gekettet. Das war tatsächlich billiger, als zwei Ochsen vorzuspannen, die mehr Futter und mehr Platz im Stall brauchten. Und wenn wir zu langsam wurden, spürten wir die Peitsche. Wir vier Zugsklaven hatten den Rücken frei, denn sie hatten die Reste einer Tunika um die Lenden gewickelt, und ich war bis auf das Rohr ohnehin nackt. Ich wurde vor allem deswegen langsamer, weil mein ich laufend an schöne Stunden mit Frauen dachte, wobei ich oft ejakulierte, was ich anfangs nur im Stehen konnte. Ein oder zwei Dutzend Peitschenhiebe später hatte ich gelernt, zu ejakulieren, während ich schwere Arbeit verrichtete. Zu Mittag kam ein Wagen mit Essen. Der Obersklave bekam Dörrobst, die andern drei irgendwelchen Schleim, und ich eine Suppe ohne Einlagen. Der Nachmittag verging genauso anstrengend und eintönig. Am Abend wünschte ich mir nur noch, in mein dreckiges Bett fallen zu dürfen, doch Junius holte mich ab.

»Zu Herrn Gnaeus Porcius Cato, dem Verwalter, Sklave!«, befahl er. »Aber zuerst baden, denn du stinkst nach Schweiß … und Sperma.« Er grinste anzüglich.

No-na!, dachte ich. Ich badete, und dann wurde ich wieder zu Cato gebracht. Der ärgerte sich, dass die Blende die Hoden verdeckte, worauf ich im Stillen Tullius für die ganze Konstruktion dankte, und dann vergewaltigte er mich wieder. indem er mich ans Bett fesselte (es hatte doch tatsächlich überall am Rand Ringe, um Ketten daran zu befestigen!) und er mich dann an den richtigen Stellen mit einer Feder und anderen Instrumenten derartig erregte, dass ich trotz meiner Abneigung gegen ihn ejakulierte. Er hatte den Samen beim zweiten Mal in einer Schale aufgefangen und mir eingeflößt. Und noch einmal, und noch einmal. Trotz meine großen Müdigkeit konnte ich wegen der Mischung aus Abneigung und sexueller Erregung nicht schlafen. Als das endlich vorbei war, hieß er mich wieder sein Bett machen. Wieder kam ich erst nach Mitternacht ins Bett.

Pflügen, baden, vergewaltigt werden, Catos Bett machen, schlafen.

Pflügen, baden, vergewaltigt werden, Catos Bett machen, schlafen.

Pflügen, baden, vergewaltigt werden, Catos Bett machen, schlafen.

Pflügen, baden, vergewaltigt werden, Catos Bett machen, schlafen.

Pflügen, baden, vergewaltigt werden, Catos Bett machen, schlafen.

Die Routine wechselte auf ein Gangspill, das acht daran gekettete Sklaven zu drehen hatten. Es trieb über ein Getriebe ein Schaufelrad an, das Wasser aus einem Fluss in ein Kanalsystem leitete, das wiederum die Obst- und Gemüsegärten bewässerte. Die Peitsche kam hier sogar öfter zum Einsatz. Danach ging es wieder ins Bad, in Catos Bett, in die Waschküche und zu guter Letzt endlich in mein Bett.

Spill, baden, vergewaltigt werden, Catos Bett machen, schlafen.

Spill, baden, vergewaltigt werden, Catos Bett machen, schlafen.

Spill.

Ich hörte hinter einem Schleier aus Erschöpfung und halluzinierten Lustschreien Pantheras (mein Samen tropfte wieder zu Boden und ließ meinen Mitsklaven hinter mir ausrutschen, was ihm ein paar Striemen einbrachte; ich fühlte nichts mehr für das arme Schwein) eine Stimme, die ich kannte und gerne hörte, aber nicht mehr mit jemandem assoziieren konnte. Das Spill blieb stehen, und ich stolperte, weil ich das gar nicht wirklich mitbekam. Ich wurde weg gezogen, also stolperte ich aus der Bahn des Spills. Einige Zeit später knarrte das Spill weiter. Ich sah zwei Leute, die mir bekannt vorkamen, aber ich wusste nicht mehr, woher. Dann brach ich zusammen und schlief. Ich war über eine Woche nur noch durch die Peitschenhiebe wach gehalten worden.


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