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Natürlich hatte ich nicht wirklich geschlafen. Vom Sitzchen herunter zu rutschen, weckte mich jedes Mal auf, und sobald ich mich auf das Sitzchen gesetzt hatte, schlief ich ein. Am Morgen wachte Melippe auf, die mit dem ungeordneten Haar noch hinreißender aussah, und sie kam zu mir.
»Guten Morgen, mein Spielzeug! Hast du gut geschlafen? Nein? Wie schade. Bald wird Chressos kommen und dich noch schöner machen, als du ohnehin schon bist.« Sie verschwand wieder. Tatsächlich kam Chressos bald herein. Er trug ein Messer, Schleifzeug und einen Tiegel bei sich. Er baute alles auf einem Beistelltisch auf und wartete. Melippe kam mit einem Sklaven herein, der einen Stuhl trug. Der Sklave stellte den Stuhl vor mich in vier oder fünf Schritt Abstand hin, und sie setzte sich hinein. »Mein lieber Melippus! Du bist ein wirklich prächtiger Junge, aber du hast einen kleinen Schönheitsfehler, und der nennt sich Vorhaut. Mir gefallen Penisse, deren Eicheln schön hervor stehen, viel besser als die gewöhnlichen. Sogar Chressos ist beschnitten, obwohl er verschnitten ist. Zeig’s ihm, Chressos!« Der Angesprochene trat vor mich hin, hob seinen Chiton und entfernte sein Lendentuch. Ich sah, dass ihm natürlich die Hoden fehlten, aber der Penis sah eigenartig aus, als ob die Vorhaut ständig zurück gezogen wäre. Dass das schön war, wagte ich zu bezweifeln. »Nun, mein Kleiner?«, gefällt’s dir? Willst du auch beschnitten sein?« Da ich schon wusste, was sie hören wollte, sagte ich müde: »Ja, Herrin!« »Etwas mehr Begeisterung, Sklave!«, sagte sie mit Drohung in der Stimme. Ich nahm mich zusammen und spielte begeistert: »Ja, Herrin! Ich will auch beschnitten sein!« »Na also. Du darfst, Chressos.« Chressos grinste, während er das Messer schliff. Dann trat er vor mich hin und schnitt mir flott die Vorhaut herunter. Das tat irrsinig weh, und ich brüllte. Als Chressos fertig war, schwammen meine Augen in Tränen. Etwas kühlendes und gleichzeitig brennendes kam auf meine Eichel. »So!«, sagte Melippe in beiläufigem Ton. »Jetzt bist du viel hübscher. Nimm ihn vom Kreuz herunter, Chressos.« Chressos tat das, und ich fiel in seinen Armen in tiefen Schlaf. Ich wachte in Melippes Bett auf. Ich lag ausgebreitet auf dem Rücken: Die Arme waren noch auf dem Querbalken, und die Beine waren gespreizt. Der Querbalken und meine Füße waren am Bett angekettet. Meine Schönheit war wieder so wiederhergestellt, wie die Götter sie haben wollten, denn meine Vorhaut war nachgewachsen. Melippe kam herein. Sie betrachtete mich gierig, doch dann fiel ihr etwas auf. Sie packte mein Glied, zog an der Vorhaut und stellte fest, dass sie tatsächlich nachgewachsen war. Meine Selbstheilungsfähigkeiten kann ich im Schlaf nicht kontrollieren, also hat sich mein Körper wieder hergestellt in der Schönheit, die die Götter wollten. Melippe war zornig. Sie griff nach dem Ochsenziemer, dann schien ihr etwas einzufallen. Sie grinste böse, ließ dann den Ochsenziemer fallen und kam über mich, um zu tun, was sie wohl ohnehin vorgehabt hatte: mir einen Beischlaf abzuzwingen. Diesmal hatte sie aber, nachdem sie ihre Vulva über meinen Penis geschoben hatte, die Beine zusammen gelegt, sodass ich in der Stellung der Frau war und sie in der des Mannes. So ging es mindestens eine Stunde. Dann legte sie sich neben mich und schlief. Ich blieb lange Zeit wach vor Hunger und vor Durst, und dann schlief auch ich ein. Am nächsten Morgen stand Melippe auf, ohne mich weiter zu beachten. Sie kam eine Stunde später mit Chressos zurück, der mich – will sagen, meinen Penis – genau untersuchte. Dann richtete er sich wieder auf und sagte zu Melippe: »Du hast recht, Herrin: Die Götter haben uns – dir – ein großes Geschenk gemacht!« Sie grinste, und auch er grinste. Dann nickte sie. Chressos löste eifrig meine Fußketten, löste die Kette am Querbalken vom Bett und zerrte mich an ihr vom Bett. Genau so werden Deliquenten zur Hinrichtung geführt, und bald war ich wieder gekreuzigt. Chressos lief eilig davon und kam bald mit seinem Messer, dem Schleifstein, der Heilpaste, einer Trinkschale und einem Sklaven, der ein Kohlebecken anschleppte, wieder zurück. Ich hätte nie gedacht, dass ein Eunuch einen derart lüsternen Blick haben kann, und mir schwante mein Schicksal. Der Sklave eilte davon. Chressos holte Samen aus mir, als ob er aus einem Weinschlauch Wein schenken würde, und ließ ihn in die Trinkschale. Er hob sie mir zu und sagte mit seiner nun spöttisch klingenden Kinderstimme: »Ich trinke auf unsere erfolgreiche Zusammenarbeit!« Dann trank er meinen Samen. Ich fand das irgendwie abstoßend. Ich sollte so etwas gewöhnt sein: Mein Samen wurde nicht zum ersten Mal von anderen Leuten geschluckt, ich hatte schon oft den eigenen und den Anderer geschluckt, aber so, wie er … Der Sklave kam mit Holzkohlen, Öl, Gewürzen und einer Pfanne zurück. Er heizte die Kohlen im Becken an, bis sie glühten und sich langsam in weiße Asche verwandelten. Er setzte die Pfanne auf die Kohlen. Das passierte alles, während Chressos das Messer schliff. »Es ist soweit, Foltermeister«, sagte der Sklave fast beiläufig. Chressos nahm das Messer, packte meinen Hodensack und schnitt ihn mitsamt dem Inhalt mit einer schnellen Bewegung von meinem Körper. Ich brüllte auf, Tränen traten in meine Augen, und doch konnte ich erkennen, dass Chressos die wunde mit der Paste behandelte, die Hoden aus dem Sack schälte, flott und gekonnt die Hoden in Scheiben schnitt und sie eigenhändig in Öl briet. Er legte sie in die Schale und trat vor mich hin. Chressos kostete eine Scheibe. Der Sklave räumte alles schnell weg und hatte seinen Blick offensichtlich absichtlich abgewandt. »Mh!«, sagte er. »Sehr gut. Du kriegst nichts, denn das ist viel zu gut für dich.« Er aß meine Hoden genüsslich auf. »Die sind wirklich gut. Und das beste ist: Ich kann deine Eier öfter als einmal essen. Und auf deinen Schwanz freue ich mich auch schon!« Chressos wurde nach dem „Essen“ fortgerufen. Er kam bald zurück. »Die Herrin Melippe hat dich zur Arbeit an der Longe eingeteilt.« Er setzte mir meine Vollkopfmaske auf, die wie ein Pferdekopf gestaltet war, und ich bekam Fäustlinge angezogen, die in Hufen endeten, desgleichen ähnlich gestaltete Schuhe. Dann holte er mich vom Kreuz herunter. »Auf alle Viere, Melippus!«, kommandierte er. Ich folgte. »Wie dein Name passt.« Er verpasste mir Zaumzeug und führte mich daran hinaus in einen Hof. Dort erwartete mich schon Melippe, die wie ein kleines Mädchen vor Freude klatschte. »Mein kleiner süßer Wallach auf Zeit!«, rief sie entzückt. »Lass‘ dich trainieren!«. Ich wurde gemeinsam mit echten jungen Pferden trainiert, bekam rohes Gemüse zu Essen und Wasser zu trinken, die ich nach Tierart zu mir nehmen musste. Als ich koten musste, blieb mir nichts übrig, das wie die Pferde zu tun. Ich wurde allerdings nachher mit Wasser abgespritzt, um mich zu reinigen. Am Abend wurde ich wieder in Melippes Schlafzimmer geführt. Dort wurde ich wie ein Pferd angebunden. Als Melippe kam, nahm sie mir die Pferdeausrüstung ab. Dann verband sie mit einer Kette meinen Hals mit einem kostbaren Armband an ihrem Körper, das auch einen Ring hatte. Der war aber leicht von der Kette zu lösen. Von meinem Halsring ging noch eine zweite Kette weg, die zu einem Ring am Bettrand führte. Die machte meine Flucht unmöglich. »Nun, Melippus, da du mich im Augenblick nicht mit deinem Geschlecht beglücken kannst, tue es mit deinem Mund und deinen Händen. Wende alle deine Künste an, oder ich denunziere dich bei meinem Vater als Hochstapler, und dann meint es Chressos ernst mit dem Kreuz.« Ich fing an, sie am Hals zu küssen und ging, so zärtlich ich es vermochte angesichts meines körperlichen, geistigen und seelischen Zustandes, ihren ganzen Körper durch. Sie war ohnehin lüstern, und so war es nicht weit zu ihrem Orgasmus, als ich ihr Geschlecht mit meiner Zunge bearbeitete. Sie schlief nach ihrem zweiten Orgasmus bald ein, und ich legte mich neben sie. Ich hatte den ganzen Tag schmerzen gehabt, die durch das Nachwachsen bedingt waren. Sie hörten in der Nacht auf, was bedeutete, dass meine Hoden wieder da waren. Nun schlief auch ich ein. Am nächsten Morgen wachte ich früher auf als sie. Ich betrachtete meine Handfesseln und fand, dass nur eine Fingerbreite fehlte, um durch zu schlüpfen. Mir kam eine Idee, musste aber auf den richtigen Zeitpunkt warten. Melippe wachte auch auf, vermutlich durch das Kettenrasseln geweckt. Es war noch sehr früh. Sie nahm ein Licht und untersuchte mein Geschlecht. Dann befahl sie mir, alles von gestern Abend zu wiederholen, aber nicht zu vergessen, auch meinen Penis einzusetzen. Bis darauf, dass wir buchstäblich aneinander gekettet waren, war der Beischlaf ganz normal, wofür ich Venus und Priapus im Stillen dankte. An diesem Tag schnitt mir Chressos den Penis ab. Auch den briet und aß er, wie ein Würstchen. Es war fast das selbe Gefühl wie mit Tullius’ Rohr, nur wegen des Nachwachsens schmerzhafter Ich musste an diesem Tag Stallarbeit machen, bekam aber weder Kleidung noch Schuhwerk. Melippe schien sich nicht für mich zu interessieren. Am Tag darauf war mir noch nicht alles ganz nachgewachsen. Ich musste wieder Stallarbeit machen, da kam Melippe herein. Wie es die Benimmregeln für Sklaven vorschrieben, stellte ich mich sittsam auf. »Sag’, Melippus, bei deinem Namne musst du’s wissen: Sind Rappen eigentlich schwul?« »Ich weiß es nicht, Herrin!«, antwortete ich wahrheitsgemäß. »Probier’s aus, Melippus!« Sie zog mich zu einer Box, in der ein schwarzer Hengst stand. »Hallo, Melippus«, sagte sie zu dem Pferd. »Das ist Melippus«, stellte sie mich vor. Was sie als nächstes sagen würde, wusste ich schon. Sie sagte es zu mir: »Hallo, Melippus! Das ist Melippus. Blas’ ihm einen. Viel Spaß!« Tierspiele, um die Kunden meines Herrn zu befriedigen oder zu belustigen hatte schon öfter gehabt, wenn auch nicht solche wie auf dieser Insel. Das hier hatte ich allerdings noch nie. Ich versuchte verschiedene Dinge, aber mir gelang nichts. Da fiel mir etwas ein. »Herrin?« Ich bekam zuerst einmal den Ochsenziemer zu spüren. »Warum sprichst du unaufgefordert, Sklave?« »Weil mein Herr – ehemaliger Herr – Cilio Probus das erlaubt, Herrin. Ich tat das aus Gewohnheit.« Ich fiel auf die Knie. »Bitte verzeiht!« »Na, von mir aus. Was ist also?« Ich stand wieder auf, blieb aber sittsam stehen. »Ich glaube, Pferde sind von Natur aus nicht schwul. Ich glaube, wir brauchen die Scheidenflüssigkeit einer rossigen Stute.« »Und woher weißt du das?« »Nun, wie dein Vater gesagt hat, bin ich der beste Lustsklave der zivilisierten Welt.« Das war eine gute Ausrede, vor allem weil sie keine Lüge war. Mein Erlebnis in Vacas‘ Experimentierraum wollte ich hier nicht ausbreiten. »Ach!« Das wird sich machen lassen. Es dauerte nicht lange, und ich hatte eine Schale mit einer leicht schleimigen Flüssigkeit in der Hand, die den Hengst irre zu machen schien. Er schachtete aus, und ich konnte nun fast so arbeiten wie bei einem Mann. Der Hengst ejakulierte, und ich schluckte die Unmengen, die er ausstieß. Melippe aplaudierte. Dann musste ich weiter Stallarbeit machen. Am Abend wurde ich zu Achilles in das Zimmer geführt und musste ihm zu gefallen sein. Der nächste Morgen brachte die vollständige Entmannung. Chressos war besonders langsam und gründlich, sodass er wohl mehr heraus schnitt, als notwendig war. Es war fürchterlich, und ich bat die Götter schreiend um meinen Tod. Da mein gesamtes Geschlecht deswegen mehr einen Tag und eine Nacht brauchte, um nachzuwachsen, wurde mir besondere Arbeit gegeben: Ich „durfte“ ihr „Reittier“ sein. Ich bekam also wieder die Pferdekostümierung und obendrein einen Sattel. Sie ritt mich tatsächlich durch das ganze Haus, und nun erfuhr ich, dass sie die Verwalterin dieser Latifundie war. Ich durfte nicht sprechen, sondern musste wiehern und so weiter. Am Abend wurde ich wie die echten Pferde in den Stall gestellt. Durch die Schmerzen des Nachwachsens war ich ein wenig eingeschränkt. Der nächste Tag und der nächste Abend brachten das selbe, und in der Nacht hörten die Wachstumsschmerzen auf. Und mein Hals war auch nicht angekettet. Meine Zeit war gekommen.
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