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Sei gegrüßt, mein Leser! Ich, Davus, bin ein Sklave.
Allerdings bin ich kein gewöhnlicher Sklave, der das arbeitet, was die Freien nicht arbeiten wollen, denn ich bin ein Freudensklave. Ich kann singen und tanzen sowie den Aulus und die Lyra spielen. Ich kann kochen, das Mahl anrichten und servieren und auch mich um die Getränke kümmern, und ich kann auch Feste und Orgien ausrichten. Aber die von mir am meisten verlangten Dienste sind sexueller Natur. Ich kenne jegliche Stellung und jegliche Praxis. Ich bin also keine gewöhnliche „männliche Hure“, sondern eher eine männliche Hetäre, die man mieten kann. Ich gehöre Lucius Cilio Probus, dessen Geschäft eine Kombination aus Sklavenzucht, Sklavenmietagentur, Sklavenhandel und Gladiatorenschule ist. Man kann alle Arten von Sklaven von ihm mieten oder kaufen. Ich bin aber nicht verkäuflich, weil ich vermietet mehr Geld einbringe als verkauft. Ich bin mittelgroß, gut mit Muskeln versehen, ohne es damit zu übertreiben, und ich bin schlank und geschmeidig wie ein Akrobat. Ich erhalte mir das durch tägliche Leibesübungen und Sparsamkeit beim Essen. Meine Haut hat einen hellbraunen Ton, und sie ist dank einer magischen Paste, mit der sie behandelt wurde, als mir der Bart zu wachsen begonnen hatte, überall, bis auf das Kopfhaar und die Augenbrauen, ganz und gar glatt und muss nie wieder rasiert werden. Meine Kopfhaare sind schwarz und gekräuselt, und sie reichen bis knapp über den Halsring, den mir mein Eigentümer schmieden lassen hat. Das ist zwar nicht üblich, aber ich trage ihn, damit ich nicht verloren gehe. Er ist hat ein Relief, das Akanthusranken darstellt, und trägt auch meinen vollen Namen (Davus Cilionis) sowie den meines Eigentümers. Ich habe ausgeprägte Backenknochen und ein kantiges, männliches Kinn. Meine Nase schließt fast griechisch an die Stirn an. Meine Schultern sind breit, und meine Hüften sind schmal. Meinen Hintern hat man schon oft als „knackig“ bezeichnet. Zu guter Letzt sei erwähnt, dass meine Hoden groß sind und gleichmäßig im Sack hängen und dass mein Penis lang und dick ist und im erigierten Zustand sich elegant in einer leichten Kurve nach oben biegt. Kurz gesagt: Ich bin ein schöner Mann. Ich habe – oder besser gesagt: mein Körper hat – auch einige magische Talente, die mir bei der Ausübung meines Dienstes sehr helfen, doch davon später. Damit kein Missverständnis auftritt: Ich bin schon von Geburt an Sklave. Ich bin es also gewohnt, vom Gesetz und von den meisten Freien praktisch als Vieh betrachtet zu werden, aber mein Eigentümer und die Aufseher haben mich nie schlecht behandelt; ich wurde höchstens bestraft, wenn ich etwas angestellt hatte. Da ich keine schweren oder gefährlichen Arbeiten machen muss und meine Aufträge oft sogar recht angenehm sind, bin ich zufrieden. Ich bin tatsächlich gerne ein Freudensklave, aber nur für meinen Herrn Lucius Cilio Probus. Ich wüsste auch gar nicht, was ich mit der Freiheit anfangen sollte, sollte sie mir hingeworfen werden, und ich wäre zu Tode unglücklich, wenn er mich verkaufte. Ich bete zu den Göttern und dem Schutzgott der Sklaven, wenn es einen gibt, dass das.niemals geschehe. Ich bin stolz auf mich und mein Können. Meine Fertigkeiten wurden schon in frühen Jahren ausgebildet: Ich konnte zum Beispiel schon mit vielleicht neun oder zehn Jahren Speise und Trank adrett servieren, singen, Lyra spielen und auch Frauen und Männer mit meinem Mund befriedigen. Dies mit meinem Penis zu tun, konnte ich natürlich erst später lernen. Ich bin aber keine gebrochene Seele, wie so viele andere, die man gezwungen oder missbraucht hatte, sondern es war ganz einfach Teil meiner Erziehung. Ich kannte es nie anders und war immer neugierig auf die nächste Lektion. Aber nun zu meiner Erzählung. Mein Herr Lucius hat ja befohlen, aufzuschreiben, was ich so treibe, und das will ich nun tun. Ein Aufseher brachte mich mit einigen Mitsklaven nach Alba Longa, weil ich dort ein besonderes Gastmahl ausrichten sollte. Dort angekommen, sprach der Gastgeber, Tiberius Claudius Sicilicus, mit mir, und gab mir Anweisungen, was er genau haben wollte. Einige waren schon früher gegeben worden, nämlich die, dass keine Frauen dabei sein sollten, und er wollte Musik und Tanz haben. Also hatte ich nur möglichst wohlgestaltete Männer mit den entsprechenden Fähigkeiten mitgenommen. Ich organisierte das Mahl. Die Diener und Tänzer waren, dem Wunsch des Gastgebers entsprechend, nur in Lendentücher gekleidet. Sie durften nicht einmal Sandalen tragen. Ich band die Lendentücher persönlich, denn einfache Wickelröcke oder die übliche Form sind einfach nicht sexuell anregend genug. Jeder Diener bekam eine andere Bindung. Ich achtete jedoch darauf, dass die Geschlechtsteile gleichzeitig verdeckt und betont wurden. Ich hatte mir, wie auch für die Tänzer, Bindungen ausgesucht, die diese Körperteile – will heißen, den Schritt – überhaupt frei ließen, wenn auch die Genitalien und die Hinterbacken durch herab fallende Tuchteile verdeckt waren. Darüber zog ich mir eine langärmelige Tunika an, die zu den Knien reichte, jedoch nur locker gesteppt war, damit man sie leicht zerreißen konnte, und darüber wiederum band ich einen langen Wickelrock, der bis zu den Knöcheln reichte. In dieser Aufmachung leitete ich das Gastmahl als Zeremonienmeister. Da die Gäste vermutlich nur in Tuniken gekleidet sein würden, würde ich wohl derjenige sein, der am meisten an hatte. Ja, die Gäste hatten nichts weiter als Tuniken aus teurem Stoff an. Ich will dich, mein Leser, nicht mit den Details des Mahles langweilen. Es war nach gewöhnlichem Schema gestaltet: Es begann mit einem Begrüßungstrunk, dem die traditionellen Äpfel, ausländischen Spezialitäten, wie sie in letzter Zeit modern wurden, und die ebenso traditionellen Eier folgten. Es gab auch Wein, dem die jungen Herren oft zusprachen. Sie alle betrachteten die Diener mit anzüglichen Blicken, während diese servierten, einschenkten und gegebenen Falles nachschenkten. Besonders die Diener, denen die Hinterbacken frei geblieben waren, wurden mit den Augen geradezu verschlungen. Nach dem Essen begann die Unterhaltung für die Gäste. Die Musiker und Tänzer traten auf. Es wurde ein Tanzspiel, nämlich ein Gastmahl der griechischen Götter aufgeführt. Zeus, gespielt von Festus, dem muskulösen, bärtigen Mann, den man seine Anmut nicht ansah, wenn er sich nicht bewegte, ließ sich von Ganymed, den der weißblonde, junge und elegante Vindus aus dem gebirgigen Noricum gab, bedienen, und er führte ihn nachher ins Bett. Sie spielten die heißen Küsse und den Analverkehr nicht einfach nach, sondern sie führten sie tanzend tatsächlich aus. Zeus genoss Ganymed (und umgekehrt, denn Festus und Vindus waren ohnehin ein Paar, aber genau deswegen hatte ich sie mir ausgesucht), während um sie herum tanzende geringe Götter die Szene abwechselnd verdeckten oder dem Blick der Gäste aussetzten. Ihre Lendentücher flogen hoch und gaben jeweils das Geschlecht des Tänzers frei. Die Szene erregte auch mich, obwohl ich eigentlich weder ein Voyeur noch schwul bin. Diese Erregung bereitete mich aber auch auf meinen Auftritt vor. Die Gäste jubelten. Der Auftritt war sehr gelungen gewesen, und ich gratulierte allen Tänzern. Festus und Vindus lächelten mich und dann einander an, und ich entließ sie, damit sie ihr Liebesspiel woanders fortsetzen konnten. Derweil hatte ich meinen Auftritt. Die Musik war sinnlich, während ich mich tanzend ebenso sinnlich räkelte und Stück für Stück auszog. Zuerst flogen die Schuhe. Der Wickelrock landete im Publikum und gab meine Unterschenkel frei. Dann tat ich so, als ob ich die Tunika ausziehen wollte, riss jedoch nur die Ärmel ab. Auch die Ärmel flogen ins Publikum. Da der Teil unter dem Gürtel aus Streifen zusammengesetzt war, wurde sie immer kürzer, während ich erotisch weiter tanzte, bis nur noch ein schmaler Streifen unterhalb des Gürtels blieb. Die Streifen verteilte ich unter die Gäste, denn ich hatte mich derweil zwischen sie getanzt. Meine Oberschenkel und das Lendentuch waren nun also zu sehen. Ich zog den Gürtel aus und band ihn einem der Gäste, der schon eine feuchte Stelle zwischen den Beinen hatte, um den Hals, als ob er Halsband und Leine bekommen hatte. Das gefiel ihm anscheinend, denn er ließ ihn gleich drauf. Nun zerriss ich die Tunika langsam, aber sicher. Meine Brust und meine Bauchmuskeln kamen zum Vorschein, was die Gäste mit Beifall quittierten. Ich wirbelte herum, um die Teile der Tunika fort zu werfen, wobei ich mein Geschlecht herzeigte, indem die hängenden Teile des Lendentuches hochflogen. Dann ließ ich mich weiter herum wirbelnd so nieder, dass ich mich nicht auf das Tuch setzte, mein Geschlecht jedoch durch die Beine verdeckte. Stille trat ein, denn die Musiker hatten zu spielen aufgehört. Einige Gäste keuchten vor Lust. Ich trennte das Tuch auf. Das ging leicht, denn es wurde durch nur einen Knoten an den Lenden gehalten, der obendrein so geknüpft war, dass ich ihn mit einem Ruck aufmachen konnte. Mit einer einzigen Bewegung nahm ich das Lendentuch vom Leib und warf es Sicilicus ins Gesicht. Ich wartete, bis er seinen gierigen Blick wieder auf mich richten konnte, dann machte ich die Beine auf und beugte mich vor, immer weiter und weiter. Mein Mund erreichte meine Eichel, die sich mir schon in Erwartung entgegen streckte. Ich leckte daran und nahm mein eigenes Glied in den Mund. Ich lutschte, leckte und saugte, bis ich mich in mich selbst ergoss. Den Samen schluckte ich. Da musste ich mich immer noch ein wenig überwinden, denn Samen schmeckt mir nicht besonders, aber die Erregung und den Orgasmus hatte ich wirklich genossen. Die Gäste tobten vor Freude, aber ich war noch nicht fertig. Ich rollte weiter vor, ging auf die Knie und streckte meinen Anus dem Gastgeber Tiberius Claudius Sicilicus entgegen. Sicilicus ließ mich nicht lange warten. Ich spürte seinen steifen Penis in mich eindringen. Das ging glatt, also hatte er Öl benutzt, aber, wie sich bald herausstellte, war es scharf gewürzt, denn mein Rektum begann zu brennen. Ich stöhnte auf. »Es gefällt dir doch so, Sklave, oder?«, fragte er mit einem leisen Unterton der Drohung. »Ja … ja, Herr!« Das war zwar gelogen, aber das gehörte dazu: alles zum Vergnügen der Kunden meines Herrn. »Na also!« Ich konnte mir sein boshaftes Grinsen vorstellen. Sicilicus stieß immer schneller zu, und bald ejakulierte er in mich. Obwohl ich, wie schon gesagt, nicht schwul bin, spürte ich doch normalerweise angenehme Erregung, wenn jemand in mich eindrang, und das Gefühl des warmen Spermas mochte ich eigentlich auch irgendwie, aber heute, mit dem brennenden Rektum, war es eher eine Qual. Er schlüpfte mit seinem Penis heraus und klapste mir auf eine Hinterbacke. »Kommt, Freunde! Bedient Euch! Und achtet darauf, das selbe Öl zu nehmen wie ich, denn es gefällt ihm, wenn ihm der Arsch brennt. Er hat es mir selbst gesagt!« Dann lachte er, und seine Gäste lachten mit. Ich musste mich also weiter penetrieren lassen, dass mir fast buchstäblich der Arsch brannte. Nach und nach kamen alle Gäste und drangen in mich ein. Einer besprang mich regelrecht, als ob er ein Rüde und ich eine Hündin wäre. Ja, ich hatte die Gäste richtig eingeschätzt, denn ich fühlte das Ende des Gürtels auf meinem Rücken schleifen, während der „Rüde“ mich penetrierte. Mein Rektum brannte und brannte von dem Gewürz, und ich mir kamen die Tränen in die Augen. Ich stöhnte vor Schmerz, doch ließ ich es als gespieltes Lustgestöhne hinaus. Endlich waren sie fertig, aber ich hatte nur vierundzwanzig Penisse gezählt, wo es fünfundzwanzig sein hätten sollen. Inzwischen kamen meine Mitsklaven zurück und hatten Waschlappen und Wasser dabei. Sie zogen die Gäste aus, und man konnte nun sehen, dass sie wirklich reich waren, denn die meisten hatten Lendentücher aus Seide an gehabt, die sich nun neben, unter und auf den Liegen befanden. Die anderen Lendentücher waren aus feinster Wolle oder Leinen gemacht, was auch nicht billig war. Nur ein junger Mann hatte sich nicht daran beteiligt, mir den Hintern auszubrennen. Er saß unsicher auf seine Liege. Die anderen Gäste ließen sich auf die Liegen nieder und wurden von meinen Mitsklaven zuerst am Penis gewaschen und dann mit dem Mund befriedigt. Mein Herr hält viel davon, wenn seine Sklaven mehrere Dinge können; das ist billiger, als wenn es für jeden Zweck einen Spezialisten gäbe. Claudius Sicilicus trat zu mir. »Nein, Sklave! Du wirst dich nicht wieder ankleiden«, sagte er, als ich gehen wollte, um ebendies zu tun. Ich senkte züchtig den Kopf, weil ich ja von einem Freien angesprochen wurde. »Siehst du Titus Sempronius Pulcher?« Er zeigte auf den unsicheren jungen Herrn, der seinen Cognomen Pulcher, also „schöner (Mann)“ durchaus verdient hatte: Er hatte feines, kurzes, dunkelbraunes Haar und weiche Gesichtszüge mit einer geraden Nase und vollen Lippen. »Er ist noch ein Jüngling«, setzte Sicilicus fort. »Er hatte noch nie Geschlechtsverkehr, und dabei dabei ist er schon zwanzig Jahre alt.« Dabei lachte er kurz spöttisch auf. »Entjungfere ihn, dass er nie mit einer Frau ins Bett gehen will, und zwar hier vor allen Leuten. Ich nehme mir inzwischen den blonden Tänzer vor. Ein Kelte, nicht wahr?« »Ja, Herr, ich will es versuchen«, sagte ich unsicher, den Kopf immer noch geneigt. »Und ja, Vindus ist Kelte. Ein Noriker, um genau zu sein.« »Egal! Hauptsache, er bläst ihn mir gut und ist schön eng im Arsch.« Das mit dem Blasen konnte ich bestätigen, das mit dem engen Arsch jedoch nicht. Unsicher ging ich zu dem Schönen Titus hin. Jetzt sollte ich einen Mann zum Verkehr nach griechischer Art verführen, dazu noch einen Freigeborenen. Ich bewegte mich da rechtlich auf sehr unsicherem Boden, denn wenn ich der Vergewaltigung eines Freien angeklagt würde, endete der Prozess ziemlich sicher mit meiner Kreuzigung. Dieses grausame Gesetz wurde zwar geschaffen, um freigeborene Frauen vor Übergriffen durch ihre Sklaven zu schützen, konnte aber leicht hier angewendet werden. Ich setzte mich schweren Herzens zu Titus hin und sah zu Vindus hinüber, um den ich mir Sorgen machte. Tatsächlich musste er auf dem Kopfteil der Liege reiten, sodass seine Geschlechtsteile gequetscht wurden, während Sicilicus ihn von hinten ziemlich unsanft nahm.. Titus sprach mich an: »Warum setzt du dich zu mir, Sklave? Wie heißt du?« Das wunderte mich nun ein wenig. Der Name eines Sklaven war sonst nur innerhalb des Hauses wichtig, dem der Sklave angehörte. »Ich soll euch in die griechische Liebe einführen, Herr! Und ich heiße Davus. Davus Cilionis«, antwortete ich ihm. Um uns herum löste sich das bisschen Ordnung, das verblieben war, auf, und Sklaven befriedigten nicht nur die Freien, sondern auch die Freien verkehrten miteinander. Die „frei“ gewordenen Sklaven beschäftigten sich damit, Wein nachzuschenken. »Frauen reizen mich aber mehr.« Mich befiel die Angst vor dem Kreuz. »Mich auch, Herr«, sagte ich wahrheitsgemäß. »Davus, wie ist es denn, Sklave zu sein? Ich meine, das muss dich doch stören, mit all den Männern hier Verkehr haben zu müssen, aber Frauen lieben zu wollen. Tut es das?« »Nein, Herr. Ich bin seit klein auf daran gewöhnt. Den ersten Penis hatte ich mit vielleicht acht Jahren im Mund. Aber Sklaven, die einmal frei waren, tun sich sehr oft schwer damit, das Eigentum eines Anderen geworden zu sein.« »Mit acht Jahren schon hattest du Verkehr?« »Ja, sicher. Das war einfach Teil meiner Erziehung, so wie ihr Freien in dem Alter oft mit Holzschwertern spielt, ohne ein echtes auch nur halten zu können, und ich wollte und will immer noch meinem Herrn gefallen. Auch wenn ich seit meiner Mannbarkeit Frauen bevorzuge, habe ich mich, wie schon gesagt, an den Verkehr mit Männern gewöhnt. Es ist sogar ein guter Ersatz, wenn der Andere zärtlich ist.« »Meinst du?« »Ja, Herr. Darf ich es dir zeigen?« Titus sah mich überrascht an, und ich blickte in sein schönes, weiches Gesicht und lächelte. Titus nickte langsam. Ich hatte ihn ohne eine einzige Lüge herumgekriegt. Ich war stolz auf mich. Ich nahm seinen Kopf und legte meine Lippen auf seine. Mein Mund ging auf, und meine Zunge schob sich in seine Mundhöhle. Er zuckte zuerst ein wenig, überwand sich jedoch, und dann drang seine Zunge in meinen Mund ein. Meine Hand fuhr seinen Hals und seinen Körper entlang, dann tat Titus es mir nach. Plötzlich schob Titus mich weg. »Ich … es gefällt mir! Ich will deine Hand auf meiner Haut spüren!«, sagte er, und dann zog er seine Tunika aus. Diesmal übernahm er die Initiative und küsste mich. Wieder fuhr meine Hand zart und langsam seinen Körper hinab an die Lenden, und er tat es mir gleich. Titus zog eine Gänsehaut auf und erschauerte, während ich ihn in die Waagerechte auf die Liege brachte. Meine Hand ging zu seinem Lendentuch. Ich konnte seinen steifen Penis durch die kostbare Seide spüren. Ich fummelte daran herum, und die Bindung verlor ihre Form. Ich hatte nun tatsächlich Lust, in ihn einzudringen, so sehr hatte mich seine schlussendliche Hingabe gefreut und erregt, doch wollte ich ihm den größtmöglichen Genuss verschaffen, und dafür musste er nach seinem Orgasmus erregbar sein. Ich löste mich von ihm und ölte sein Glied ein, was er prompt mit einem gewaltigen Orgasmus beantwortete. »Oh! Oh! Ah!«, machte er, ejakulierte leicht einen Fuß hoch und erregte damit die Aufmerksamkeit des ganzen Saales. Seine Kumpanen lachten und applaudierten, worauf er feuerrot vor Scham wurde. Ich sah ihn fragend an, und nach einer Weile nickte er. Das Öl stellte ich zur Seite, denn mein Vorhaben war durch Titus’ Orgasmus vereitelt worden. Statt dessen nahm ich seinen erschlaffenden Penis in den Mund und gab ihm langsam die Erregung zurück, während er meinen Rücken streichelte. Auch ich fühlte nun große Erregung. Ich ignorierte das Gefühl, so gut ich konnte, denn es zählte ja ohnehin nicht. Titus’ Penis wurde wieder steif. Ich schob sanft seine Beine zusammen, ölte das Glied neu ein, spreizte meine Beine und setzte meinen After auf seine Eichel, um mich dann langsam sozusagen aufspießen zu lassen. »Stoß’ mit dem Becken zu, Herr, stoß’ zu!«, sagte ich. Ich hatte mich nicht voll auf Titus gelassen, sondern hielt einen kleinen Abstand zwischen meinem After und seinen Hoden, sodass er auch wirklich zustoßen konnte. Es war ein phantastisches Gefühl. So gut hatte ich mich noch nie gefühlt, wenn ich mit einem Mann verkehrte. Er schrie bald laut und lustvoll auf, und sein Samen spritzte heiß und kräftig in meinen Darm. Darauf hatte ich mich die ganze Zeit gefreut: Auf den Erfolg seiner Lust und auf den Samen in meinem Hintern. Ich war aber noch nicht fertig. Ich ging von ihm herunter, während er sich auf der Liege räkelte. »Das war so schön, Davus. Ich glaube, ich werde nie mit einer Frau …«, brummte er wohlig. Ich unterbrach ihn. »Verzeihe mir, Herr, aber das solltest du nicht sagen, wenn du keinen Vergleich hast.« »Das stimmt, Davus, mein Liebeslehrer!« Ich wusch sein Glied mit einem der Waschlappen, ölte den Bauch aber ein. »Herr!«, sagte ich während dessen, »wenn ich nun in dich eindringe, wirst du große Lust verspüren. Darf ich?« Titus lächelte nur mit geschlossenen Augen und machte die Beine auf. Ich ölte nun mein Glied ein, das sich schnell aufstellte. Während ich mich zwischen seine Beine legte, johlten seine Kumpanen: »Seht nur! Tita, das Sklavenweib!« Ich unterbrach mich. Das war eine ernste Beleidigung, und ich wollte sie nicht wahr machen, doch Titus lächelte mich auffordernd an. Also drang ich ein. Titus japste, als mein dicker Penis in seinen ungedehnten Anus drang, doch er rief: »Mach’ weiter, Davus, mach’ weiter!« Ich drang also weiter ein. Wie zu erwarten war, ejakulierte er fast sofort. Ich folgte wenige Sekunden später, aber dank meiner Gabe, keine Pausen zu benötigen und immer Samen bereit zu haben, machte ich einfach weiter, mich über ihn beugend und ihn weiter küssend und streichelnd. Titus presste meinen Leib an sich und stöhnte und schrie vor Lust, wobei er noch einige Male orgasmierte. So ging das noch zwei ganze Stunden, bis Titus einfach nicht mehr konnte. Dann stand ich auf. Titus schlief ein, aber auch ich war ganz schön müde. Es musste schon spät sein. Ich ging zu Vindus hin, denn er wimmerte zusammen gekrümmt auf einer Liege. Zornig funkelnd sah ich Sicilicus an. »Was hast du mit ihm gemacht, Herr. Du musst ihn ja furchtbar gequält haben.« »Ach was! Ein bisschen Eierquetschen und Knebeln hat noch niemandem geschadet. Und außerdem ist er doch nur ein Sklave, ein Dreck«, sagte er wegwerfend. »So wie du!«, setzte er bedrohlich zischend hinzu. Ich beherrschte meinen aufsteigenden Zorn, sah ihm jedoch direkt in die Augen. »Wenn er seine Hoden unrettbar verliert, wirst du meinem Herrn den Kaufpreis schuldig sein. Du darfst mit hundertfünzigtausend Sesterzen rechnen«, sagte ich in mühsam gespieltem, beiläufigem Ton. Sicilicus erbleichte ein wenig. Dann sah ich mir Vindus’ Hoden an. Sie waren blutig, rot, blau und heiß, und er brauchte dringend einen Arzt oder Heiler. Ich wünschte, Salomo wäre hier. Ich lief zum vereinbarten Punkt, eine Taverne, in der sich Gaius, der Aufseher, befand. Er hörte mich an, wenn auch ein wenig unkonzentriert, denn er hatte damit gerechnet, über Nacht hier zu bleiben, also hatte er sich einige Becher Wein genehmigt. Aber er war sich mit mir einig, sofort zurück zu fahren. Nachdem wir meine Mitsklaven zusammen gesammelt haben und unser Aufseher sich über die Qualität des Abends erkundigt hatte, fuhren wir sofort zurück. Auf der Heimfahrt sagte Gaius: »Tiberius Claudius Sicilicus war sehr zufrieden mit euch. Nur deine Impertinenz wegen Vindus hat ihm nicht gepasst.« »Das glaube ich gerne«, antwortete ich, »beides. Aber ob unser Herr ihn wieder als Kunden haben will, wage ich zu bezweifeln, nach dem, was der hohe patrizische Herr Tiberius Claudius Sicilicus« – ich sprach Sicilicus’ Titel und Name besonders verachtungsvoll aus – »mit Vindus angestellt hat.« »Kann gut sein«, schloss Gaius ab. Ende des esten Teiles
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