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In der Nacht war ein Schiff auf das Riff gelaufen. Halef ruderte mit ein paar Männern hinaus um zu sehen, ob sich Beute machen lies. Das Schiff war verlassen. Die Männer durchsuchten es nach Wertgegenständen. Sie fanden einige Münzen sonst so gut wie nichts. Halef öffnete den Laderraum. Es stank erbärmlich. Dann erkannte er im Zwielicht Menschliche Körper.
Halef trat näher und zählte 20 Jungen in verschlissenen Uniformen. Anscheinend dem Tode näher als dem Leben. “Eine wertvolle Beute.” murmelte er. Die Männer bargen die Jungen und ruderten sie an Land. 3 Wochen zuvor. Der Schoner `Dinah´ verließ Bombay. An Bord 20 Kadetten. Alle 14 Jahre Alt. Söhne von Angehörigen der Britischen Kolonialmacht. Zumeist Söhne von Hohen Offizieren die in der Britischen Heimat auf die Militärakademie gehen sollten. Die erste Woche der Reise verlief ruhig. Dann geriet das Schiff in ein Unwetter. Die Jungen lagen Seekrank unter Deck und bekamen nicht mit, welche Dramatischen Szenen sich auf Deck abspielten. Die Segel rissen in Fetzen und ein Mast brach. Einige Seeleute wurden über Bord gespült. Da befahl der Kapitän das Schiff zu verlassen. Die Mannschaft ging in das Beiboot und überlies das Schiff sich selbst. Am nächsten Tag war die See wieder ruhig. Die Kadetten kamen an Deck und bemerkten was passiert war, und das sie allein waren. Owen Clark entdeckte dann die Körper der Seeleute, die Tot im Meer trieben. Land war nirgendwo zu sehen. Keiner der Jungen hatte eine Ahnung von der Seefahrt. Das Schiff trieb also. Die Jungen beschlossen also, da sie sowieso nichts machen konnten, erstmal Trinkwasser und Lebensmittel zu kontrollieren. Wasser war in den Fässern geschützt aber der Hauptteil der Nahrung war durch das eingedrungene Salzwasser verdorben. So hatten sie erstmal zu Essen und kamen gut über die erste Woche. In der zweiten Woche ging das Essen aus. Die Lage wurde ernster. Ohne Nahrung wurden die Jungen schnell schwächer. Schließlich war vor Schwäche keiner mehr in der Lage die Wasserfässer zu erreichen. Völlig Apathisch lagen sie in den Hängematten und einer nach dem anderen verlor die Besinnung. Charlie Hackett erwachte. Er fühlte sich Elend. Nachdem er die Augen geöffnet hatte versuchte er sich zu orientieren. Aber das erste was er sah, war ein Eimer Wasser und daneben eine Menge Früchte. Gierig machte er sich über das Wasser und die Früchte her bis er nichts mehr zu sich nehmen konnte. Dann stand er auf. Jetzt erst bemerkte er, dass er völlig Nackt war. Neben sich sah er die ebenfalls nackten Körper seiner Kameraden. Charlie verspürte nun auch einen leichten Schmerz zwischen seinen Beinen. Er sah nach unten und erschrak. Um seinen Hodensack war oberhalb der Hoden ein Eisenring befestigt. Der Ring zog die Hoden nach unten und verursachte dabei die Schmerzen. Ein Blick in die Runde machte ihm klar, dass auch alle anderen einen solchen Ring trugen. Während jetzt langsam einer nach dem anderen erwachte, hatte Charlie festgestellt, dass sie sich in einem Gatter befanden. Umgeben von 3 Meter hohen Palisaden. Rechts befand sich noch ein Gatter. Darin war eine Ziegenherde, was auch den Gestank erklärte. Auch links war ein Gatter. Darin waren einige Schwarzafrikanische Jungen. Charlie konnte ihr Alter schwer schätzen, aber er vermutete, dass sie in etwa so Alt waren wie er. Auch diese Jungen waren Nackt und trugen einen Ring um den Sack. Außerhalb des Gatters erkannte Charlie ein paar Hütten und Männer mit Kopftüchern. Er schloss daraus, dass er sich in einem Arabischen Land befand. Jeden Tag bekamen die Jungen frisches Wasser und etwas zu Essen. Mit den Männern die es brachten, konnten sie sich aber nicht verständigen. Sonst wurden sie aber gut behandelt. Eines Tages gab es außerhalb des Gatters einen Auflauf. Anscheinend war ein Besucher gekommen. Es gab ein großes Hallo mit Musik und Tanz. Am nächsten Morgen führte einer der Männer den Besucher an die Gatter. Der Mann warf einen kurzen Blick in das Ziegengatter, verweilte dann sehr lange vor dem Gatter der Kadetten und schaute dann noch kurz zu den Afrikanern. Dann wurde vor den Gattern ein Teppich ausgerollt, und der Besucher nahm darauf Platz. Zwei Männer betraten das Ziegengatter und holten eine bestimmte Ziege heraus. Charlie erkannte, dass es sich doch eher um einen Ziegenbock handelte. Der Bock wurde dem Besucher vorgelegt. Der Besucher zog nun ein Messer aus dem Gürtel und schnitt dem Bock die Hoden aus dem Sack. Das Tier Brüllte laut. Der Mann träufelte eine Flüssigkeit auf die Wunden und der Bock wurde wieder in das Gatter gebracht. Der Besucher holte nun eine Zange mit langen Griffen aus seinem Gepäck. Er ging vor den Gattern der Kadetten und der Afrikaner hin und her und machte die Zange langsam immer wieder auf und zu. Nach einer Weile ging er zurück auf den Teppich und sagte etwas zu den beiden Männern. Diese holten jetzt einen der Afrikaner aus dem Gatter und warfen ihn vor dem Teppich auf den Boden. Dann ergriff sich jeder der Männer ein Bein und zogen den Afrikaner Kopfüber in die Höhe. Breitbeinig hing der Junge jetzt in der Luft. Der Besucher legte jetzt die Zange, so das alle in den Gattern es sehen konnten, oberhalb des Eisenringes an den Hoden des Afrikaners an. Dann drückte er die Zange zusammen. Er zerquetschte dem Jungen die Hoden. Der Afrikaner stieß einen schrillen Schrei aus der dann abrupt endete. Er hatte die Besinnung verloren. Der Besucher löste die Zange und zog den Eisenring über den zerquetschten Sack ab. Den Kadetten dämmerte nun, was ihnen hier blühen sollte, und warum sie einen Ring um die Hoden bekommen hatten. Die Männer brachten den Afrikaner wieder in das Gatter und brachten gleich den nächsten mit. Nach kurzer Zeit war auch er ein Eunuch. Das ging so weiter bis auch der letzte Kastriert war. Dann wurde der Teppich eingerollt und die Zeremonie war beendet. Die kastrierten Afrikaner hielten sich ihre zermatschten Hodensäcke und stöhnten den Rest des Tages und die ganze Nacht. Halef und der Besucher führten bei einem Guten Mahl ein Gespräch. Der Besucher:” Morgen Früh werden die Europäer ihre Hoden verlieren.” Halef:” Das wird aber etwas länger dauern. Ich möchte, dass Du ihnen die Hoden schneidest.” Der Besucher:” Schneiden? Das wird aber Teurer. Hast Du eine Vorstellung, wie schwierig das ist? Und überhaupt. Soll ich ihnen die Hoden nur Raus schneiden oder den ganzen Sack abschneiden?” Halef:” Ich glaube es sieht besser aus wenn du den ganzen Sack schneidest. Meine Kunden mögen es nicht, wenn der leere Sack noch zwischen ihren Beinen rumschlabbert. Und für sauber kastrierte Europäische Eunuchen kann ich enorme Preise erzielen.” Die beiden wurden sich einig. Am nächsten Morgen fürchteten die Kadetten das Schlimmste. Tatsächlich kamen wieder zwei Männer und holten einen der Jungen. Obwohl der sich wehrte trugen sie ihn in eine der Hütten. Es hatte Owen Clark erwischt. Owen wurden die Hände auf den Rücken gefesselt. Dann warf man ihn auf den Boden. Seine Beine wurden gespreizt. Der Besucher wetzte ein kleines Messer an einem Schleifstein. Dann wandte er sich Owen zu. Er griff dessen Hoden und löste den Eisenring. Owen glaubte schon, dass er seine Hoden behalten könne und atmete auf. Stattdessen spürte er den harten Griff des Besuchers der nun eine Schnur um seinen Sack legte und sie zusammenzog. Sein Schrei wurde von einem Knebel erstickt. Der Besucher nahm nun das Messer. Owen spürte den kalten Stahl an seinem Sack. Wieder schmerzte es, als der Besucher seinen Sack griff. Dann ging alles sehr schnell. und der Besucher hielt Owen seinen abgeschnittenen Hodensack vor die Augen. Dann erst kam dieser wahnsinnige Schmerz. Die Männer brachten Owen zurück in das Gatter. Fassungslos sahen die anderen Jungen den Hodenlosen Owen, der sich vor Schmerzen krümmte an. Das erleichterte den Männern den nächsten Jungen zu schnappen. Charlie verlor als nächster seine Hoden. Mittags waren alle 20 Kadetten kastriert. Nach 2 Tagen ließ der Schmerz nach und die Eunuchen bewegten sich langsam wieder. Jeder hatte zwischen den Beinen anstelle eines Sackes nur noch ein kleines Stück Haut mit einer Schnur darum. Eine Woche später wurde ihnen die Schnur abgenommen und die restliche Sackhaut entfernt. Zurück blieb eine kleine runde Wunde. Den Afrikanern wurden einen Tag danach die Hände auf den Rücken gebunden und sie wurden mit Stricken um den Hälsen hintereinander aufgestellt und verbunden. Einer der Männer bestieg ein Kamel und führte die Gruppe davon. “Die werden zum Sklavenmarkt gebracht.” sagte Charlie zu seinen Kameraden. Halef kontrollierte regelmäßig die Wunden der Eunuchen. Als schließlich alle verheilt waren, wurde die Gruppe genau wie die Afrikaner gefesselt und Halef ritt mit ihnen davon. Vier Wochen später entdeckte ein Englisches Linienschiff das Wrack der Dinah. Die Mannschaft bekam schnell heraus was mit den Jungen passiert war, und der Kapitän ließ den Ort mit Kanonen zerstören. Außerdem schickte er ein Kommando hinter Halef und den Eunuchen her. Das Kommando fand Halef in einer Ortschaft im Landesinneren auf dem Sklavenmarkt, und konnte 12 der kastrierten Jungs befreien. Halef wurde sofort von den geschockten Männern erschossen. Dann löschte das Kommando die Ortschaft aus und befreite alle Sklaven. Die Suche nach den anderen 8 Jungen blieb erfolglos. Halef hatte sie schon vor Tagen verkauft. Die Jungen, darunter Owen Clark und Charlie Hackett blieben verschwunden. Wahrscheinlich mussten sie als Liebessklaven oder Schlimmeres ihr Leben fristen. Die befeiten Eunuchen wurden zurück nach Bombay zu ihren Familien gebracht. Wie sie weiterlebten ist unbekannt. Nur von zweien ist bekannt, das sie sich etwa 1 Jahr nach ihren Erlebnissen eine Kugel in den Kopf geschossen haben.
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