Eine "schoene" Zukunft Teil 1
By: Nicole-Sophie

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[TG] [PENECTOMY]

Dies ist meine Erste Geschichte dieser Art. Meine Geschichte spielt in einer Zukunft, in der Maenner zu unerwuenschten Personen erklaert wurden und Frauen die alleinige Macht haben.


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Vorgeschichte:

Die Erde im Jahr 2175. Nach mehreren Weltkriegen hat sich die Welt total veraendert. Was die Technik angeht, so hat man einen solchen Stand erreicht, der 2008 noch undenkbar gewesen waere. So zum Beispiel sind Fluege von Australien nach Europa in nur 2,5 Stunden moeglich. Eine Zugreise von Muenchen nach Flensburg in weniger als einer halben Stunde.

Medizinisch hat sich auch sehr viel weiter Entwickelt. Parktisch alle erdenkliche Krankheiten sind dank Gentechnik besiegt und auch sonst ist praktisch all das moeglich was zu beginn des Jahrtausends noch als unmoeglich galt.

All das positive hat auch seine Schattenseiten. So sind Maenner seit den Kriegen regelrecht Mangelware. Ueber 98% von ihnen fielen und Frauen haben nun die Macht inne.

Um weitere Kriege zu verhindern, die nach Auswertung alter Dokumente immer wieder von den machtbesessenen Maennern angeheizt und ausgerufen wurden, sind die wenigen ueberlebenden in ein Hochsicherheit Gefängnis, das als Zoo oder als „den Komplex“ bezeichnet wird eingeschlossen und werden dort strengstens ueberwacht. Schon bei kleinen Vergehen drohen schwere Strafen, die Tadel oder Zuechtigung genannt werden. Bei mittleren und schwereren Vergehen droht die Todesstrafe.

Ebenso ist es per Gesetz bei Todesstrafe verboten maennliche Nachkommen zu haben. Da die Medizin in den letzten Jahrzehnten so rasante Fortschritte gemacht hat, wurden die Gene der ueberlebenden Frauen so verändert, dass diese nur noch weibliche Nachkommen zeugen können. Wenn Frauen miteinander schlafen, koennen sie sich gegenseitig befruchten, Sperma ist überflüssig geworden da nun normale Koerperzellen dafuer ausreichen. Schwangerschaften beider Partner sind dabei fast immer Standart.

Sollte dennoch mal ein Junge zur Welt kommen, was immer wieder vorkommt, ist dieser sofort einer besonderen Behoere zu melden der AMP (Anti-Maennlichkeits-Polizeieinheit), die sich dann um das „Problem“ kuemmern.

Hier setzt meine Geschichte auch ein.

In einer Stadt die Horg heiss, wurde in einem Gebaeudekomplex ein Junge geboren. Die Aufregung in der Familie Riley war mehr als nur Gross, denn man wusste was nun auf sie zukam. Abby (28), die den Jungen zur Welt gebracht hatte, stand sichtlich unter Schock und Jenn (27) ihre Partnerin weinte wie ein Schlosshund, nur die zwei Toechter Nadia und Lola (beide 9) waren von dem Bruederchen fasziniert.

„Du Abby, was ist das für eine merkwürdige kleine Wurst zwischen den Beinen“ fragte Nadia und Lola in kindlicher Neugier. „Das ist was sehr schlimmes, und ihr muesst versprechen niemanden davon zu erzaehlen, habt ihr zwei das verstanden“ fuhren Abby und Jenn ihre beiden Toechter harsch an, „Zu keinem ein Wort, oder wir werden uns nie wieder sehen“ setzte Jenn nach.

Neugierig und verunsichert fragen die zwei Kleine: „Was wird passieren denn wenn wir es dennoch tun?“ Nach kurzem Ueberlegen sagen sich die beiden Frauen an, nickten und sagten was passieren wuerde.

„Abby hat einen so genannten Jungen geboren, ein maennlichen Mensch. Ihr habt sicherlich schon im Radio oder TV Berichte darueber gehoert das man „Probleme“ in einem Komplex unterbringt, oder?“

Die beiden Maedchen nickten und hoerten Jenn weiter aufmerksam zu. „Nun, das was Abby heute geboren hat, ist eines dieser Probleme. Aus unserer Vergangen haben sich Maenner immer wieder als Kriegstreiber herausgestellt. Im letzten grossen Krieg, sind fast alle Maenner ums Leben gekommen und unsere Erde fast mit vernichtet. So hat man die Chance genutzt und all die wenigen Maenner, die dies ueberlebt haben gefangen zu nehmen und sie dort hin zu schicken. Zeitgleich ist dann per Gesetzt verboten worden maennliche Kinder wie dieser hier in dieser Welt zu setzten, sie waren von nun an nicht mehr erwuenscht. Um auch in Zukunft den Frieden bewahren zu koennen, muessen die wenigen die noch per Zufall geboren werden in den Komplex untergebracht werden.

Etwa ein Jahr spaeter wurde Weltweit uns Frauen und euch Maedchen eine Medizin gespritzt, die uns veraenderte, so dass wir nur noch weibliche Nachkommen bekommen koennen und das ohne Maenner dazu nötig sind. Doch durch natuerliche Schwankungen, kommt es vor, das auch noch ab und zu maennliche Nachkommen geboren werden, muessen dann sofort nach der Geburt an eine besondere Polizeieinheit gemeldet werden und werden ebenfalls in diesen Komplex gebracht werden. Ich hoffe ihr koennt es verstehen?“

Eher unglaeubig schauten die Kinder Jenn und ihre Muetter an, dann fragte Lola. „Aber was hat dieser denn getan, er ist doch hilflos, noch so klein und unschuldig?“

„Noch ist er hilflos und klein, das wird sich aber aendern, und dann wird er und andere seiner Art dann wieder versuchen wollen die Macht an sich zu reisen, dann gibt es wieder Kriege und Leid“ schnauzte Abby „Ruhe jetzt, ich will davon nun nichts mehr hoeren. Ihr wisst was ihr zu tun habt und damit ist das Gespraech beendet“

Die Kinder verstanden die Welt nicht mehr. Voellig irritiert und untereinander tuschelnd verliessen sie das Zimmer.

Abby und Jenn unterhielten sich was sie angesichts des Jungen tun sollten. Einfach wo aussetzen ginge nicht, da von allen Menschen nach ihrer Geburt in grossen Dateien ein genetischer Fingerabdruck angelegt worden ist und man so jederzeit Ueberpruefen kann um wen es sich handelt. „Was sollen oder besser gesagt können wir tun“? fragte Jenn Abby die keine Ahnung mehr hatte wie es weiter gehen sollte.

„Ich hab es“ schrie Jenny auf einmal heraus, „wir werden „Ihn“ zu einem Maedchen machen ich kenne da eine alte Schulkameradin die uns da weiter helfen kann“ „Geht das denn ueberhaupt“ fragte verunsichert Abby „Klar, sie war Spezialist auf diesem Gebiet, bevor solche Experimente verboten worden sind, du wirst sehen“ gab Jenn zu verstehen. Sie ging zum Bildtelefon und rief ihre alte Freundin Mariha an und erklaerte was sie geplant hatten.

Begeistert war Mariha zwar nicht von dieser Idee, dennoch willigte sie ein, in den naechsten Stunden vorbei zu kommen. „Ihr wisst, dass wir alle in sehr grossen Schwierigkeiten kommen, wenn es heraus kommen sollte“ mahnte sie abschließend und legte auf.

Jenn und Abby gingen nun zu ihren Toechtern, um diese uaber die bevorstehenden Änderungen in Kenntnis zu setzte.

„So ihr beiden“ sagte Abby „wir haben etwas zu berichten. Tut uns erst einmal leid, dass wir euch vorhin so angeschrieen haben. Wir waren mit der Situation ueberfordert als wir gesehen haben dass das Baby ein Junge war. Hier nun die positive Nachricht, weswegen wir zu euch gekommen sind.“ Mit grossen leuchtenden Auchen sahen die beiden ihre Eltern an. „Ihr werdet in kuerze eine kleine Schwester bekommen“ Die beiden schauten sich verwundert an.

„Wie eine Schwester bekommen, Jenn“ fragte Nadia. „Ja, sag erwartest du auch ein Baby?“ fragte in heller Aufregung Lola nach.

„Nein“ lachte Jenn und sah Abby an. „Das Baby wird eure Schwester werden“ Mit offenen Muendern saßen die zwei Maedchen auf dem Boden und brachten erst mal kein Wort mehr hervor.

„Wie, wie soll das denn gehen, ich denke es sei ein Junge“ fragte voellig verunsichert Lola.

„Wenn meine alte Freundin Mariha hier ist, koennt ihr sie darauf ansprechen. Sie ist sehr nett und war absolutes As auf dem Gebiet der Genital-Chirurgie“

Alle vier sassen noch einen Moment zusammen bevor sie erschoepft zu Bett gingen.

Früh am naechsten Morgen klingelte es an der Tuer. Jenn und Abby dachten es sei schon ihre Freundin Mariha. Doch als sie durch die Videoanlage sahen, konnten sie erkennen, dass es welche von der AMP waren. Jenn schaltete die Gegensprechanlage ein.

„Ja bitte, wer ist da, Kann ich ihnen behilflich sein?“ fragte sie hoeflich. Recht harsch wurde sie von deren Chefin angegangen. „Machen sie sofort und unverzueglich die Tuer auf. Uns wurde anonym ein „Problem“ gemeldet, das zur Verwahrung gebracht werden muss, das hier gestern illegal zur Welt gekommen sein soll“

Abby war kreidebleich und ihr stand die nackte Angst ins Gesicht geschrieben. Sie fragte sich war sie angezeigt haben koennte. War es einer der Nachbarn, ihre Freundin Mariha oder gar eine Ihrer Toechter gewesen?

Jenn versuchte der Beamtin zu vermitteln, dass hier wohl ein Irrtum vorliegt, denn hier seien nur Maedchen im Haus, von einem Jungen der hier im Haus geboren sein soll wueste sie nichts.

„Wir haben einen eindeutigen und zuverlaessigen Tipp bekommen, das im Haus ein maennlicher Nachwuchs zur Welt gekommen ist, das verstoesst gegen das Gesetzt machen sie auf, oder wir wenden Gewalt an“ bruellte die Chefin der Truppe. Jenn’s Bemuehungen die AMP abzuwimmeln scheiterten.

Die Beamtin oeffnete mit einer General-Identifizierungs-Karte (GIK) die Tuer und schon stuermten zweihundert schwer bewaffnete Frauen in Richtung Aufzug und Treppe fuer jede Wohnung in dem Gebaeude wurden vier Mann abgestellt. Zudem sicherten weitere fuenfzig von aussen das Gebaeude, so dass niemand durch die Tueren entkommen konnte.

Keiner hat in der Zwischenzeit mitbekommen, das Abby den Kleinen in einer Art Luftkissen Kapsel gelegt hat und diese per automatische Navigation durch ein Fenster auf eine Reise geschickt hat.

Nach wenigen Minuten waren alle Wohnungen im Gebaeude von der Spezialeinheit besetzt, die jenigen, die ihre Wohnung nicht freiwillig oeffneten, wurde wieder mittels der GIK zwangsgeoeffnet und die Bewohner wegen des Verdachtes der heimlichen Unterbringung und Vertuschung eines „Problems“ verhaftet und in Arrest genommen.

Mittels hochempfindlicher Sensoren wurden alle Raeume auf Testosteronspuren abgescannt.

Nun war auch die Wohnung der Rileys an der Reihe. „AMP, Sofort aufmachen“ bruellte es an der Tuer. Sichtlich nervoes und ohne zu wissen das Abby den kleinen weggeschickt hatte oeffnete Jenn die Tuer.

„Ihre Wohnung wird vorübergehend konfisziert, begeben sie sich unverzueglich zum Eingangsbereich und warten sie dort auf weitere Instruktionen“ fauchte die AMP Beamtin. Wortlos ging Abby, Jenn und die Kinder, die gerade erst wach geworden sind Richtung Tuer. Abby stupste Jenn leicht an, und zwinkerte ihr zu und fluesterte „Alles OK“

In diesem Moment gab eines der Geraete der Sondereinheit ein schrilles Signal von sich. Abby und die anderen zuckten zusammen, da sie befuerchteten der Scanner habe Spuren des Jungen gefunden.

„Hier Einheit 1 3 5. Haben das gesuchte „Problem“ soeben lokalisiert. Bitte dringend um Verstaerkung da Bewohner erheblichen Widerstand leisten. Der Einsatz ist nach erfolgreicher Festnahme beendet. Verstanden? Ende Einheit 1 3 5“

Es war das Funksystem der Sondereinheit. Jenn und die anderen sahen sich erst mal erstaunt aber erleichtert an. Da hatte noch eine andere Frau aus dem Haus ein Junge zur Welt gebracht.

„ Hier Einheit 0 7 3. Haben verstanden. Kommen zur eurer Unterstuetzung. Einheit 0 7 3 Ende.“

Die Chefin des Ganzen trat noch mal kuehl und ohne Emotionen an die Rileys heran. „Bitte entschuldigen sie die Stoerung. Wir muessen leider so vorgehen und auch da ganz konsequent bleiben um das „Problem“ zu bekaempfen um den Frieden auf der Erde nicht zu gefaehrden. Haben sie noch einen schoenen Tag“ Sie drehte sich um und war schon fast aus der der Wohnung wieder raus, als sie sich noch einmal umdrehte. „Und denken sie immer daran, sollte sie mitbekommen, dass einer ihrer Nachbarn ein „Problem“ bekommen hat, zoegern sie nicht und rufen sie uns gleich an. Alles wird ganz diskret aufgenommen, niemand wird erfahren wer den Tipp gegeben hat. Auf wieder sehen“ Dann zog sie die Tuer hinter sich zu.

„Puhh… da haben wir noch mal mehr Glueck als Verstand gehabt“ sagte Jenn. „Wo hast du eigentlich den Kleinen so schnell hin versteckt“ fragte sie dann ganz verwundert.

„Tja“ meinte Abby ganz laessig „Ich hab ihn auf eine kleine Stadtrundfahrt geschickt. Wenn die AMP hier abgezogen sind hohl ich unseren Kleinen oder soll ich besser sagen unsere Kleine wieder zurueck“

Kaum hatte Abby das gesagt, klingelte es wieder an der Tuer, diesmal war es Mariha. „Was in aller Welt ist den hier los?“ fragte sie verwundert als sie in die Wohnung kam. „Dutzende Fernsehstationen, hunderte Sondereinheiten und noch viel mehr Schaulustige haben sich vor eurem Haus versammelt. Kann mir das bitte einer erklaeren!“

„Hallo meine Liebe, du hast keine Ahnung was hier los war. Das AMP war nach einem anonymen Tipp hier und hat das Haus gestuermt. Irgendwer muss einen unsere Nachbarn von unten verraten haben, das die einen Jungen in ihrer Wohnung haben. Wir haben die Luft angehalten, denn sie waren auch schon hier bei uns, und wollten gerade anfangen zu scannen als von unten die Meldung kam „Problem“ lokalisiert, darauf beendeten sie hier bei uns die Aktion und zogen sich nach unten zurueck um diese Familie zu verhaften“ erzaehlte Jenn.

„Wir hatten die Luft angehalten, das sie hier eventuell was finden koennten. Was können wir tun um die Testosteronspuren zu unterdruecken?“ fragte Abby.

„Keine Angst, für all dies bin ich ja zu euch gekommen, auch wenn ich dabei ein mulmiges Gefuehl habe. Ich werde euch helfen“ sagte Mariha.

Nach etwa einer halben Stunde waren die letzten Einheiten abgezogen und Abby holte den Kleinen zurück.

„Hier das ist er, oder soll ich besser die zukuenftige sie sagen?“ scherzte Abby. „Wie soll es nun weiter gehen, beziehungsweise wie hast du es dir vorgestellt aus ihm eine sie zu machen, so dass man auch per Genanalyse nicht mehr herausfinden kann, dass es mal ein Junge war?“ fragte Jenn ihre Schulfreundin.

„Nun“ sagte Mariha „Als erstes muessen wir die Testosteronproduktion ausschalten und auf Oestrogen umstellen. Dafür gibt es ein Mittel, das wie so vieles auch vor Jahren verboten wurde. Danach koennen wir mit der Transfusion in einen weiblichen Koerper beginnen.“ „Mit der Injektion, das das Testosteron abstellt und auf Oestrogen umstellt kann ich noch folgen“ fragte Abby nach, „Aber wie der Rest bewerkstelligen, ich meine ohne das man davon spaeter was erkennen kann, wer sie mal wirklich war, da komme ich nicht mehr mit?“

„Nun, was noch ein wenig Probleme verursacht, da die Forschung auf diesem Gebiet ebenfalls verboten worden ist, die optimale Funktion von Eierstoecken und Gebaermutter zu erhalten. Heimlich habe ich daran aber weitergeforscht und eine Loesung die allem Anschein nach auch funktioniert gefunden“ Erklaerte Jenn’s Freundin mit einem Laecheln weiter. „Los nun spann uns nicht noch laenger auf die Folter, wie hast du es geplant?“ fragten alle Zeitgleich.

„Also, ihr habt zwei Toechter?“ „Ja, aber was haben die beiden damit zu tun?“ wollten Jenn und Abby wissen. „Ja was haben wir denn damit zu tun“ wollten auch die Kinder wissen „Nun von euch beiden werde ich aus den Eierstoecken und Gebaermutter Gewebeproben entnehmen. Dies ist fuer euch voellig schmerzfrei“ sagte Mariha freundlich zu den beiden Maedchen. „Diese Proben werde ich dann auf die Genstruktur des aeh der Kleinen anpassen, vermehrt und auf eine Art Grundgeruest aussetzten das die Form der Gebaermutter samt Eierstoecke hat.

Damit sich das Gewebe mit dem Grundgeruest gut verbindet, muss dies erst einmal ein paar Tage an einem warmen Platz ruhen ist eine Art Backofen. Wenn sich nach ein paar Tagen alles gut vermehrt hat und angewachsen ist, und ich sehen kann, dass es seine zukuenftigen Funktionen auch erfuellen wird, dann wird es in eure kleine Schwester eingesetzt. Das Grundgeruest wird sich im Koerper nach und nach dann von selbst abbauen und dient als dabei als Energietraeger bis der Koerper seine eigene Versorgungsverbindungen zu den neuen Eierstoecken und Gebaermutter hergestellt hat“

„Das klingt alles so unglaubwuerdig aber auch interessant“ sagten alle vier „Wann koennen wir damit anfangen?“ wollte nun Abby wissen.

„Ich hole noch den Rest aus meinem Fahrzeug, dann koennen wir mit dem ersten Anschnitt beginnen. Abschalten der Testosteron und Einleitung der Oestrogenproduktion. Dann kann man auch per Scanner nichts mehr nachweisen, da auch die Chromosomen dabei veraendert werden, von XY (maennlich) zu XX (weiblich)“

„Ich bin sprachlos, was alles moeglich ist in unserer heutigen Zeit“ sagte Jenn. „Moeglich schon, aber illegal“ antwortete Mariha „Das Gesetz was vor Jahrzehnten gemacht wurde, dient nur dazu die Maenner für immer auszurotten, nur weil ein paar macht versessene Politiker, Diktatoren und Militaerheinis immer wieder Krieg spielen wollten, muessen nun alle anderen darunter leiden“ beschwerte sie sich weiter.

Das machte die aeltere Tochter neugierig. „Was passiert mit den „Problemen“ also den Maennern wo sie dann hingebracht werden“ fragte sie. „Nun das weis keine so genau“ gaben die drei Erwachsenen zur antwort, doch sie wussten es.

Vor der Geburt der beiden Maedchen war es einem Mann trotz der sehr hohen Sicherheitsmassnamen aus dem Komplex zu entkommen. Er nahm die Angestellten einer kleinen lokalen Fernsehanstalt als Geisel und zwang sie dazu, dass er live im TV seine Geschichte schildern konnte. Was da ans Tageslicht gedrungen ist, erschauderte damals die ganze Nation. Dies wurde nachher so umformuliert, dass es aussah, als sei der Mann durch eine Krankheit verrueckt geworden und Wahnvorstellungen habe. Seine Geschichte wurde darauf nicht weiter verfolgt. Als Beweis das alles in diesem Komplex in Ordnung ist, wurde noch eine „Schaufuehrung“ live im TV uebertragen. Die gezeigten Maenner schienen gluecklich, zufrieden und bester Gesundheit.

Doch hinter den Kulissen schaute es in Wahrheit ganz anders aus. Der Mann erzaehlt sein Leid und das seiner Mitgefangenen. So wurde als Strafe fuer Selbstbefriedigung den Maennern mittels einer ausgekluegelten Mechanik der Sack samt Eiern regelrecht abgerissen oder mittels einer Art Mikrowellengeraet gekocht.

Bei Verkehr zwischen den Gefangenen wurde zusaetzlich der Penis mir einem schnell rotierenden Messer Millimeterweise klein gehackt und das Schwellkoerpergewebe was übrig geblieben ist noch chirurgisch entfernt um zu verhindern, das noch einmal ein Geschlechtsakt vollzogen werden kann.

Da ihnen vorher noch ein Blutgerinnungshemmender Stoff gespritzt wird, verbluten die allermeisten qualvoll an diesen Praktiken, die soll al zusaetzliche Abschreckung dienen. Die wenigen die das Ueberleben, sind nach der Prozedur so eingeschuechtert und werden anschließend so unter Drogen gesetzt, das sie alle Befehle willenlos ausfuehren. Diese hatte man damals im TV sehen koennen. Weiter konnte der Gefluechtete nicht berichten, da er jetzt von Sicherheitskraeften ueberwaeltigt worden war.

„So, ich geh nun schnell zum Fahrzeug und hohle den Rest heraus, Jenn wuerdest du mit dabei kurt helfen“ fragte Mariha. Schon waren die beiden zur Tuer raus um alles fuer den Eingriff in die Wohnung zu tragen.

Nach einem Augenblick waren die beiden mit grossen Kisten und Taschen zurueck, und stellten erst mal alles ins grosse Wohnzimmer.

„So, jetzt kann es dann los gehen“ sagte Mariha und holte aus einer Kiste drei Flaschen mit einem gold, weissen und rosafarbenen Inhalt hervor. „Bitte zieht unsere zukuenftige Kleine doch schon mal aus. Hier ist das sind die Wundermittel“ sagte sie und zog je eine große Spritze voll den Mitteln auf.

„Was ist dann da für Zeugs drin?“ fragte eines der Kinder neugierig. „Das weisse Mittel ist dazu da, die Chromosomen zu aendern, das rosafarbene um das Testosteron abzustellen und das goldfarbene um auf Oestrogen umzustellen. Seit ihr so weit fertig?“

„Ja sind wir, du kannst kommen“ meinte Jenn und Mariha trat zu der junge Familie heran.

Dem kleinen setzte Mariha nach einander die drei Spritzen. „So jetzt heisst es erst mal warten, bis die Mittel anfangen zu wirken. In der Zwischenzeit seid ihr beiden an der Reihe“ und drehte sich zu den beiden Maedchen um. „Zieht euch auch bitte aus und legt euch bequem auf das Sofa. Ich hole nur meine Gewebeprobenzieher dann geht’s bei euch los“ und ging zu einer der grösseren Kisten hin.

Ein richtig kleines Labor, mit Reagenzglaesern, Petrischalen und vieles mehr war in diesem Untergebracht. „Ah da haben wir in ja“ rief Mariha als sie den Gewebezieher gefunden hatte und ging mit einigen Schalen zurueck zu den Maedchen.

„So ihr beiden, ich hab es ja versprochen das es euch nicht weg tun wird, wenn ich die Proben aus euren Eierstoecken und Gebaermutter entnehme. Dieses kleine Geraet wird das fuer mich machen.“ In ihrer Hand hielt sie ein winziges Teil, das an einem Spielzeug U-Boot erinnerte, nur war es kleiner als ein Kleinerfingernagel groß ist.

„Was hast du mit diesem Ding jetzt vor“ fragten die Maedchen etwas veraengstig, den so was haben sie noch nicht gesehen gehabt.

„Das „Ding“ setzte ich an eure Scheide. Von dort aus wandert es alleine zu eurer Gebaermutter und den Eierstoecken. Vielleicht wird es am Anfang ein wenig kitzeln, das ist aber normal und sehr angenehm. Entspannt euch und spreizt die Beine“ Aufgeregt machten die beiden wie es ihnen aufgetragen wurde. Sie spreizten die Beins, so das Mariha leichten Zugang zu ihren Scheiden hatte. Sie setzte das Geraet vorsichtig in sie ein und schob es so weit es ging mit dem Finge in sie hinein.

„He..“ meinte Lola „Dass fuehlt sich ja total gut an, es kribbelt ein wenig“ ihre Schwester nickte zustimmend. Nach 15 Minuten war es vollbracht. Der Miniroboter hatte die notwendigen Proben mit erfolg gesammelt und war zurueck zum Seideneingang gewandert und sandte von dort ein Signal an Marihas Computer das er zur Abholung bereit stand. Die Kinder zogen sich wieder an, und Mariha entnahm die Proben pruefte diese gab sie anschließend in ein Gefaess mit einer speziellen Naehrloesung.

„Wie geht es nun weiter?“ fragten die Familienmitglieder. „Jetzt muessen wir ein paar Tage warten, bis die gesammelten Gewebezellen sich vermehrt haben, und wir diese dann auf das Grundgeruest transferieren koennen, damit sie dort ein voll funktionstuechtiges Organ entstehen lassen koennen. Morgen muesste bei der Kleinen schon die ersten Veraenderungen zu erkennen sein“ meinte Mariha freundlich. „All so gut, dann lasst und was Essen und uns den restlichen Tag gemuetlich zusammen verbringen“ meinten die beiden Eltern. Gesagt getan, so machten die fuenf sich einen gemuetlichen Abend und gingen dann zu Bett.

Am naechsten Morgen wachte Mariha als erstes auf, und schaute gleich was die Prozedur bisher bewirkt hatte. Sie nahm einen Bioscanner, aehnlich deren von der Spezialeinheit nur ein wenig modifiziert und scannte die/den kleine(n). „Ah… sehr gut“ sagte sie leise „die Umwandlung hat schon begonnen heute noch mal eine Dosis, dann muesste das Schwierigste ueberwunden ein.“

Ende Teil 1


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