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Das Treppengeländer
Wir lebten in einem Mietshaus ganz oben, meine Mama und ich. Gleich im Nebenaufgang wohnten Sara und Lara, die Zwillinge aus meiner Klasse, mit denen ich am liebsten spielte, obwohl mich die anderen Jungs deshalb oft verspotteten. Ich fand ja Mädchen eigentlich auch doof, aber Saralara, wie ich sie nannte, weil sie oft nicht zu unterscheiden waren, waren ganz in Ordnung, sie spielten sogar Fußball mit mir oder wir kämpften und balgten uns, ohne daß sie gleich anfingen zu heulen, wenn es mal zu der derb wurde. Oft schlief ich auch bei ihnen, wenn Mama Notdienst hatte, sie ist Ärztin. Saralaras Mutter kochte jeden Abend und das schmeckte dann meist sogar besser als zu Hause. Vor dem Einschlafen erzählten wir uns Gruselgeschichten, ich besonders gern über unseren fiesen Hausmeister, der mochte nämlich keine Kinder und schnauzte rum, sobald er mich sah. Einmal hatte er uns sogar vom Hof verjagt, wo wir Verstecken spielten. Besonders wütend wurde er, wenn er mich wieder mal erwischte, wenn ich das Treppengeländer runterrutschte. Besonders die letzte Strecke war am schönsten. Länger als die anderen und aus poliertem Messing, da bekam ich so richtig Tempo, mußte aber rechtzeitig mit den Händen bremsen, denn am Ende des Geländers war so eine Kugel. Wenn mein Po gegen die knallte gab es blaue Flecken und danach Ärger mit Mama. Der olle Hausmeister hatte sich ja schon mehrmals bei ihr beschwert, daß ich ein ganz ungezogener Rüpel bin. Sie hatte gesagt, achtjährige Jungs sind nun mal so aber sie wird mit mir ein ernsthaftes Wort reden. Als der Hausmeister gegangen war, streichelte sie mich hinterher und ich sah an ihren Augen, daß sie nicht wirklich böse auf mich war. Einmal veranstalten Saralara und ich sogar ein Wettrutschen. Zehn- oder zwanzigmal rutschte jeder von uns und unten wurde die Zeit gestoppt, aber wir waren einfach zu flink, keiner hatte gewonnen. Den beiden Mädchen schien das Rutschen genauso viel Spaß zu machen wie mir, sie quiekten und bekamen ganz rote Gesichter dabei. Wenn sie unten angekommen waren kniffen sie erst einmal die Beine zusammen, klar sie hatten ja beide so doofe Röckchen an und darunter nur Schlüpfer. Bei mir rieb es beim Rutschen ja auch mächtig am Schniedel, besonders im Sommer, wenn ich nur dünne Shorts trug, aber ich mochte das. Durch unser Gelache und Geschrei kam natürlich der Hausmeister zeternd aus seiner Wohnung und scheuchte uns auf die Straße. Wir gingen dann auf den Lehmspielplatz und pampten uns ordentlich ein. Als wir bei Saralaras Mutter auftauchten – Mama hatte wieder einmal Spätschicht – schlug die die Hände über dem Kopf zusammen und schickte uns sofort in die Wanne. Schaut mal, gab ich an, wenn ich will kann ich genauso aussehen wie ihr.“ Ich zog mein Glied fast bis zum Po und überkreuzte die Beine. Nun sah es unterhalb meines Bauches fast wirklich so aus, wie bei den Zwillingen Die kreischten „Er ist ein Mädchen!“ und bespritzten mich mit dem Badewasser. Wegen des Lärms kam ihre Mutter, sah mich immer noch so stehen und lachte. „Ohweh, jetzt habe ich drei davon auf dem Hals, welche Plage!“ Sie bat Sara und Lara, sich neben mich zu stellen und machte ein Foto von uns dreien. Wir haben später noch oft über dieses Bild gelacht. Ich hatte zwar nicht ganz so langes Haar wie die Zwillinge, aber blond war ich auch. Nur wenn man ganz genau hinschaute konnte man sehen, daß ich ein Junge bin. Als sie weg war, triumphierte ich: „Aber das könnt ihr nicht“ ich stellte meine Füße nebeneinander und mein Pimmel schnellte in die Höhe „Schau dir mal seinen Schniepel an. Sieht komisch aus“ meinte Lara. Die waren eben doch nur Mädchen, was sollte an meinem Pimmel komisch aussehen? „Na, die kleine Bommel hier, “ antwortete Lara, „unser Cousin hat da so einen Zipfel.“ „Ach so, “ sagte ich „das hat Mama wegmachen lassen, als ich noch ein Baby war „Dafür kribbelt er jetzt schön, wenn ich ihn anfasse.“ Pfft – Kribbeln tut es bei uns auch, wenn wir das wollen.“ Sagte Sara aber beide drückten meinen Schniedel. Das tat richtig gut. Kurz darauf begannen die Sommerferien, aber Mama hatte erst einmal keinen Urlaub, also vertrieb ich mir die Zeit mit Saralara. Am liebsten fuhren wir mir unseren Rädern an den See und badeten. Auch heute morgen klingelten die Zwillinge und ich beeilte mich, meine Badesachen in den Rucksack zu werfen. Damit ich schneller unten war, rutschte ich die gesamte Treppe auf dem Geländer hinab. Ganz unten, auf meiner Messingrennstrecke hörte ich, wie meine Hose riß und fühlte gleichzeitig ein Stechen zwischen den Beinen. Ich setzte mich und sah die Blutspur, die aus meiner aufgeschlitzten Hose quoll. Danach kippte ich zur Seite und knallte mit dem Kopf auf die Stufen. Aufgewacht bin ich im Krankenhaus und Mama hielt mir die Hand. Sie mußte viel geweint haben, denn ihre Augen waren ganz rot. Ein paar Schläuche steckten in meinem Arm und meiner Nase. Ich fühlte mich schwach und hatte eine Windel wie ein Baby an. Mama streichelte mich und sagte; „Der Hausmeister hatte spitze Nägel in das Treppengeländer geschlagen, aber jetzt sitzt er deswegen im Gefängnis. Allerdings… Wir haben das beste draus gemacht“. Als ich das erste Mal auf die Toilette gehen durfte, sah ich, was sie meinte; unterm Bauch sah ich jetzt faßt aus, wie die beiden Mädchen.
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