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Das Damengericht (1/8) - Die Entführung
Es war einer dieser schon etwas kühleren Herbstabende. Es war bereits dunkel draußen und die Bürgersteige waren weitgehend hochgeklappt. Das war die Zeit für mein Doppelleben. Und an diesem Abend beschloß ich, meinem Trieb- und Sexualleben wieder einmal Luft zu verschaffen. Ein geregeltes, häusliches Sexualleben hatte ich nicht, wie auch der bloße Gedanke an ein „normales" Sexualleben keinerlei Erregung und Stimulans bei mir verursachen konnte. Vielleicht hing das auch damit zusammen, daß ich mich dem weiblichen Geschlecht schon immer hoffnungslos unterlegen fühlte. Je schöner und großgebauter die Frauen, desto unerreichbarer schienen sie für mich. Aus diesem Gefühl der Unterlegenheit heraus erwuchs in meiner Phantasie schon seit einiger Zeit das tiefe innere Bedürfnis, von diesen Frauen erniedrigt zu werden. Und das in jedweder verbalen und physischen Form. Nur bei diesen Phantasien fand ich dann schließlich auch meine volle sexuelle Erfüllung. Allerdings hatte ich mich nie getraut, einer Frau den Wunsch vorzutragen, diese Phantasien der Erniedrigung und der Züchtigung auch in der Wirklichkeit erleben zu wollen. Und noch ahnte ich nicht, daß ich heute Nacht in grausamster Form mehr erleben sollte, als ich mir in meinen kühnsten Träumen vorgestellt habe. Mein Drang nach Erniedrigung wurde mit der Zeit so stark, daß es mir nicht mehr nur genügte, ihn in meinen eigenen vier Wänden auszuleben. Und so hatte ich mir angewöhnt, mich vor wildfremden Frauen selbst zu erniedrigen, indem ich mich vor ihnen in der Öffentlichkeit ungefragt entblößte. Das verschaffte mir den höchsten Grad von Erregung, von dem ich in der Regel noch tagelang leben konnte. Und so setzte ich mich auch an diesem Abend in meinen Wagen und fuhr in ein entlegenes Büroviertel. Das ich für mein Vorhaben deshalb sehr schätzte, weil es dort um diese Zeit nur wenige Passanten gab, die meinen Weg kreuzten. Ich begab mich zu einer Bushaltestelle, die von einer kalten, fahlen Laterne immerhin gut ausgeleuchtet wurde. Dann wartete ich, eine Viertelstunde, noch eine, und noch eine. Schon fragte ich mich, ob dies wirklich der eignete Ort sei, oder ob es dort nicht doch zu einsam war. Da tauchten aus dem Dunkel plötzlich zwei Gestalten auf. Noch waren sie weit entfernt, und ich fragte mich, ob es wohl zwei Frauen waren. Aus der Frage wurde Hoffnung, und aus der Hoffnung wurde prickelnde Spannung. Und tatsächlich, als die Gestalten näher kamen, erkannte ich, daß die eine blondes schulterlanges Haar trug. Die andere Gestalt war deutlich größer, und enttäuscht glaubte ich zuerst, daß dies wohl ihr männlicher Begleiter sein müsse. Doch dann erkannte ich im Schein einer Laterne, daß auch sie eine Frau war. Stark gebaut zwar und mindestens 1,80 Meter groß. Sie war mit kantigen kaukasischen Gesichtszügen ausgestattet, aber sie war unweigerlich eine Frau mit kurzen blonden Haaren. Beide waren jung, auf jeden Fall zwischen 20 und 30 Jahre alt, und sie kamen auch noch im Partnerlook daher, ganz in schwarzem Leder gekleidet. Was für ein Anblick! Und was für ein Gedanke, mich vor diesen beiden Prachtexemplaren gleich nackt zeigen zu können. Ob sie wohl etwas sagen würden? Ob sie mich gar schonungslos auslachen würden? Ich wurde richtig geil bei diesen Gedanken, aber ich hatte jetzt nicht mehr lange Zeit zu überlegen, denn die beiden kamen nun schnell näher. Als sie noch etwa 5 Meter entfernt waren, stellte ich mich ihnen entgegen, schlug meinen Mantel auf, und ließ vor ihren Augen meine schon zuvor aufgeknöpfte Hose samt Slip fallen. So daß sie nun freien Blick auf mein bestes Stück hatten, das inzwischen kräftig angewachsen war. Während ich so dastand und auf eine Reaktion der beiden wartete, durchfuhr mich auf einmal und ohne Vorwarnung ein Stromschlag, der mich zu Boden zwang. Die beiden waren also vorbereitet und hielten ihren Elektroschocker schon bereit. Noch ahnte ich nicht, daß sie mit ihrem plötzlichen Auftreten noch ganz andere Absichten verfolgten... Während ich hilflos und wehrlos halbnackt vor ihnen auf dem Gehsteig lag, trat die etwas kleinere Blonde mit dem schulterlangen Haar an mich heran und sagte mit einem triumphierenden Tonfall: „Endlich haben wir Dich, Du Schwein! Los, aufstehen!" Doch das war leichter gesagt, als getan. Denn nur langsam wichen der Schock und die Lähmung aus meinen Gliedern, doch langsam kehrten meine Kräfte dann doch wieder zurück. Zeit, um meine Gedanken zu sammeln, hatte ich jedoch nicht, denn augenblicklich trat die Große mit den kaukasischen Zügen heran und versetzte mir einen Tritt in die Genitalien, der mich schmerzhaft aufheulen ließ. „Willst Du wohl aufstehen!", herrschte sie mich an. „Ja, ja, sofort", stammelte ich und rappelte mich mühsam hoch, konnte mich wegen der Schmerzen aber nicht voll aufrichten. „Und jetzt zieh dich wieder an, Du Schwein", befahl mir die schöne Blonde mit dem schulterlangen Haar, wobei ich zum ersten Mal auf ihre geheimnisvollen Augen aufmerksam wurde. Kaum hatte ich mich wieder hergerichtet und den obersten Hosenknopf geschlossen, bog mir die starkgebaute Große von hinten ruckartig die Arme auf den Rücken. Und ehe ich mich versah, hörte ich es zweimal klicken und spürte den kalten Stahl von Handschellen an meinen beiden Handgelenken. Diese beiden Schönen hatten mich also tatsächlich überwältigt und gefangen genommen. Ich befand mich in ihrer Gewalt. Aus Angst vor weiteren Repressalien und Schmerzen getraute ich mich allerdings nicht, sie anzusprechen oder zu fragen, was sie nun mit mir vorhatten. Da tauchten aus dem diesigen Dunkel auf einmal zwei matte Scheinwerfer auf. Rasch näherte sich ein weißer Lieferwagen, der sogleich auch vor uns zum Halten kam. Am Steuer saß wiederum eine Frau, diesmal eine dunkelhaarige, aber offensichtlich identisch gekleidet. Schnell öffnete die Kaukasierin die rückseitige Tür und befahl mir, einzusteigen. Dabei half sie kräftig nach und schob mich förmlich in den Wagen hinein. Im halbdunklen Inneren des Laderaumes konnte ich erkennen, daß es dort außer einer hölzernen Sitzbank nichts gab. „Setzt Dich da hin", wurde mir befohlen und ich folgte willenlos der Anweisung. Die letzte Chance zur Flucht war nun vertan, denn in Windeseile löste die Kaukasierin meine Handschellen und kettete mich statt dessen mit beiden Armen an dem rückseitigen Gitter an. Im Nu klebte sie auch noch ein Stück Klebeband über meinen Mund, so daß ich mich nun überhaupt nicht mehr wehren oder auch nur bemerkbar machen konnte. Wortlos verließ sie die Ladefläche und knallte die Tür hinter sich zu. Ich hörte noch, wie die Beiden vorne zur Fahrerin einstiegen, und dann fuhr der Wagen los. Hatte mich vorhin beim Warten noch die Langeweile gequält, war ich nun unendlich froh, endlich wieder mit meinen Gedanken allein zu sein, um diese ordnen zu können. Was war überhaupt geschehen? Was hatte man mit mir vor? Wo fuhren wir hin? Ich werde gerade entführt, so viel stand fest. Zuerst dachte ich zwar an die Polizei, verwarf diesen Gedanken aber schnell wieder, denn die Polizei verhält sich anders. Was war es also dann? Wer waren diese beiden mir fremden Schönheiten? Und was hatten sie mit mir vor? Wohin würde ich gebracht? Langsam beschlichen mich unangenehme Befürchtungen, denn das Ganze war offensichtlich kein Spaß. Ich sollte doch nicht etwa für mein unsittliches Auftreten bestraft werden? Doch was sonst? Ich bekam es mit der Angst zu tun. Wie oft hatte ich mir zuvor in meinen Phantasien voller Lust in etwa genau das ausgemalt, was gerade geschah. Doch nun, da ich mich tatsächlich wehrlos in der Gewalt dieser Schönheiten befand, war es auf einmal vorbei mit der Lust und der Geilheit. Dafür wurden die Angst und die Ungewißheit immer unerträglicher. Was würde geschehen? Wollte man mir womöglich sogar ans Leben? Fragen über Fragen... Ende Teil 1
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